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Was ist Biohacking? Schritt-für-Schritt zu mehr Energie und Konzentration

Was ist Biohacking? Schritt-für-Schritt zu mehr Energie und Konzentration

Was ist Biohacking? Schritt-für-Schritt zu mehr Energie und Konzentration

Neues Jahr – neue Vorsätze? Wenn es nicht immer so schwierig und mühsam wäre, diese auch wirklich einzuhalten.

Wäre es nicht einfacher, sich selbst einfach neu zu programmieren und so zu einer verbesserten Version seiner Selbst zu werden? Ohne Jammern und Kompromisse? Kann man den eigenen Körper “hacken” und sich dadurch wohler und zufriedener fühlen? 

Ja, das geht. Willkommen in der Welt des Biohackings.

Was ist Biohacking? 

Wer schon mal Kaffee oder Schwarztee getrunken hat, um sich selbst wacher zu machen, oder Musik gehört hat, um seine Laune zu verbessern, hat bereits Biohacking durchgeführt. Denn verändern wir die Umgebung mit Nahrung, Geräusche oder Licht, können wir uns selbst positiv beeinflussen.

Wer aber ein System hacken will, muss es erst mal verstehen. Das gilt für den Computer, wie auch für den menschlichen Körper. Nur wer seinen Körper und seine Bedürfnisse kennt, kann durch Ernährung, Bewegung und Schlaf zu einer bestmöglichen Version seiner Selbst werden und sich energiegeladener, produktiver, mental fitter und insgesamt wohler in der eigenen Haut fühlen.

Wie geht Biohacking?

Die bekannteste und einfachste Art seinen Körper und Geist zu biohacken, liegt in der Ernährung und in den alltäglichen Routinen. Ändern Sie kleine Dinge in Ihrem Alltag, geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich anzupassen und sehen Sie, wie es Ihnen dabei geht. Lernen Sie beispielsweise Ihr Immunsystem und Ihre Konzentration besser kennen, damit Sie diese auf Basis der neu gewonnenen Informationen optimieren können.

So optimieren Sie sich selbst:

Faktor 1: Schlaf

Bereits jede zweite Frau und jeder vierte Mann in Deutschland ist von regelmäßigen Schlafstörungen betroffen. Wer aber ständig schlecht schläft, leidet an chronischer Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und unter einer schlechten Leistungsfähigkeit. Das zehrt an den Nerven und das Stresslevel steigt. Guter Schlaf ist aber das Fundament für Gesundheit und Performance.

➤ BIOHACKING-TIPP-1: Schlafqualität verbessern mit Melatonin

➤ BIOHACKING-TIPP-2: Störendes Blaulicht

Faktor 2: Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit essenziellen Nährstoffen und Energie ist extrem wichtig – auch im Biohacking. Wenn Sie Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern wollen, müssen Sie Ihrem Körper die richtigen Nährstoffe zur Verfügung stellen. Geben Sie Ihrem Körper zurück, was ihm durch eine falsche oder unausgewogene Ernährung geraubt wurde. Dazu zählen VitamineMineralstoffeSpurenelemente und Antioxidantien. Daneben sorgt kontrolliertes Fasten für einen verbesserten Zucker- und Fettstoffwechsel sowie weniger Entzündungen im Körper. Das verbessert die Gesundheit und hält uns länger jung.

➤ BIOHACKING-TIPP-3: Vitamin-Booster tanken

➤ BIOHACKING-TIPP-4: Fasten in Teilzeit für mehr Gesundheit

Faktor 3: Fitness

Bewegung ist im Biohacking unerlässlich. Jedoch bewegen sich 60 % der Weltbevölkerung nicht ausreichend. Die Folgen sind ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs sowie eines frühzeitigen Todes. Suchen Sie sich eine Sportart aus, die Ihnen Spaß macht. Nur so bleiben Sie am Ball. Wenn Sie sich regelmäßig bewegen, fällt es auch leichter durchzuhalten. Dabei helfen kann beispielsweise ein Fitness-Armband, um die eigenen Werte zu beobachten.

➤ BIOHACKING-TIPP-5: Aktiv gegen Stillstand

Faktor 4: Entspannung

Damit wir leistungsfähig sind, braucht es Pausen und Entspannungs-Phasen um wieder neue Kraft zu schöpfen. Es gibt viele Möglichkeiten zu entspannen und Stress abzubauen, wie etwa durch spezielle Techniken, dem Besuch in der Natur, bis hin zu Meditation und pflanzlichen Adaptogenen

➤ BIOHACKING-TIPP-6: Tiefen-Entspannung dank Ashwagandha

Faktor 5: Kognitive Fähigkeiten

Wer Höchstleistungen vollbringen will, muss sich um sein Gehirn kümmern. Besonders im Alter weist ein “trainiertes“ Gehirn eine bessere Merkfähigkeit sowie Konzentrationsfähigkeit auf. Dafür braucht es die richtigen Nährstoffe.

➤ BIOHACKING-TIPP-7: Mit Omega 3 das Gehirn schützen

➤ BIOHACKING-TIPP-8: Mit Ginkgo die Gehirnkraft ankurbeln

Fazit

Beim Biohacking geht es darum, den eigenen Körper wie ein Computersystem besser kennenzulernen und durch "hacken" neu zu programmieren. Das Ziel ist es, zu einer bestmöglichen Version seiner Selbst zu werden. Viele kleine Veränderungen führen in Summe dazu, dass man sich insgesamt wohler und zufriedener fühlt. 

Dank Biohacking fühlen wir uns sowohl mental als auch körperlich fitter und wir können sogar unser Krankheitsrisiko reduzieren!

 

PS: Der Begriff Biohacking ist nicht geschützt. Beim Thema Biohacking gibt es viele verschiedenen Gruppierungen wie etwa die Biotechnologie, die teilweise sehr extrem ausfallen können, wie dem hacken der eigenen DNA oder tragbarer Technik (Microchips) im Körper. Wir sprechen hier von einer gemäßigten, für uns sinnvollen Variante, in dem der Körper durch natürliche Optimierungen positiv beeinflusst wird – ganz ohne Technik.

 

Quellen (in englischer Sprache):

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Medic, G., Wille, M. & Hemels, M. (2017, May). Short- and long-term health consequences of sleep disruption. Nature and Science of Sleep9: 151–161, doi: 10.2147/NSS.S134864

Sharma, H. (2015, July-September). Meditation: Process and effects. AYU36(3): 233–237, doi: 10.4103/0974-8520.182756

Sinatra, S. T., Oschman, J. L., Chevalier, G. & Sinatra, D. (2017, September). Electric Nutrition: The Surprising Health and Healing Benefits of Biological Grounding (Earthing). Alternative Therapies in Health and Medicine23(5):8-16

Claustrat, B, Geoffriau, M.,, Brun, J. & Chazot, G. (1995). [Melatonin in humans: a biochemical marker of the circadian clock and an endogenous synchronizer]. Neurophysiologie Clnique = Clinical Neurophysiology25(6):351-9, doi: 10.1016/0987-7053(96)84908-2

Park, Y-M., White, A. J. & Jackson, C. L. (2019, June). Association of Exposure to Artificial Light at Night While Sleeping With Risk of Obesity in Women. JAMA Internal Medicine179(8):1061-1071, doi: 10.1001/jamainternmed.2019.0571

Lee, I-M., Shiroma, E. J., Lobelo, F., Puska, P., Blair, S. N. & KAtzmarzyk, P. T. (2012, July). Impact of Physical Inactivity on the World’s Major Non-Communicable Diseases. Lancet380(9838): 219–229, doi: 10.1016/S0140-6736(12)61031-9

Chandrasekhar, K., Kapoor, J. & Anishetty, S. (2012, July). A prospective, randomized double-blind, placebo-controlled study of safety and efficacy of a high-concentration full-spectrum extract of ashwagandha root in reducing stress and anxiety in adults. Indian Journal of Psychological Medicine34(3):255-62, doi: 10.4103/0253-7176.106022

Swanson, D., Block, R. & Mousa, S. A. (2012, January). Omega-3 Fatty Acids EPA and DHA: Health Benefits Throughout Life. Advances in Nutrition3(1): 1–7, doi: 10.3945/an.111.000893

Ahlemeyer, B. & Krieglstein, J. (2003, June). Pharmacological studies supporting the therapeutic use of Ginkgo biloba extract for Alzheimer's disease. Pharmacopsychiatry36 Suppl 1:S8-14, doi: 10.1055/s-2003-40454

 

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