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Spirulina: Was steckt dahinter?

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Inhalt

Was ist Spirulina?

Spirulina ist eine der ältesten Lebensformen dieser Erde. Es handelt sich dabei blau-grüne Mikroalgen, die mitverantwortlich für die Produktion von Sauerstoff in der Atmosphäre sind. Vor Millionen von Jahren konnte so Leben auf dieser Erde überhaupt entstehen. Spirulina gilt als das älteste Superfood und zählt zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln.

Spirulina enthalten zwischen 55 und 70 Prozent Proteine (mehr als Rindfleisch, Hühnchen und Sojabohnen), acht essentielle und zehn nicht essentielle Aminosäuren sowie einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäure (GLA), Beta-Carotin, Linolensäure, Arachidonsäure, Vitamin B12, Eisen, Calcium, Phosphor, Nukleinsäuren RNA und DNA, Chlorophyll sowie Phycocyanin, ein Pigment-Proteinkomplex, der nur in Blaualgen enthalten ist. 

Studien mit Menschen belegen, dass Spirulina den Lipid- und Glukosestoffwechsel verbessern kann. Außerdem senkt sie den Fettanteil der Leber und schützt das Herz. Tierstudien zeigen vielversprechende Ergebnisse. Zur Behandlung neurologischer Störungen scheint Spirulina genauso effektiv zu sein wie gängige Medikamente. Diese Wirkung konnte auch bei Arthrose und im Bereich der Immunologie festgestellt werden.

Spirulina enthält nur wenige aktive Komponenten. Der Hauptbestandteil nennt sich Phycocyanobilin und macht etwa einen Prozent der Spirulina aus. Diese Verbindung ahmt die Bilirubinverbindung des Körpers nach und hemmt einen Enzymkomplex namens Nicotinamid-Adenin-Dinukleotidphosphat (NADPH) -Oxidase. Dadurch werden die beeindruckenden antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Spirulina erst möglich gemacht.

Zur Ermittlung der neurologischen Effekte von Spirulina bedarf es weiterer Forschung an Menschen. Tierische Testreihen legen jedoch nahe, dass Spirulina über vielversprechende antioxidative Eigenschaften verfügt und sich als Nahrungsergänzungsmittel bei Verdauungsstörungen eignet.

Welche Arten von Spirulina gibt es?

Als „Spirulina“ werden umgangssprachlich zwei Arten von Bakterien bezeichnet: Arthospira Platensis und Arthospira Maxima. Manchmal spricht man auch von Spirulina Platensis bzw. Spirulina Maxima. Der Name „Spirulina“ leitet sich von „spiral“ ab, da die Bakterien normalerweise spiralförmig sind. (Es wurden allerdings auch lineare Arthospira gefunden.)  Ein weiterer gängiger Name für Spirulina ist Blaualge. Damit wird auf die blaugrüne Farbgebung der Bakterien Bezug genommen.

Vom Nährwert her betrachtet handelt es sich bei Spirulina um eine vegane Quelle eines komplexen Nahrungsproteins; der Proteinanteil gemessen am Gesamtgewicht der Spirulina beträgt bis zu 70 Prozent. Andere Anwendungen nutzen Spirulina mit einem Proteingehalt von 55 Prozent. Die Zusammensetzung der enthaltenen Aminosäuren gilt als „vollständig“. Spirulina liefert also angemessene Mengen aller essentieller Aminosäuren. Im Vergleich zu tierischen Produkten ist jedoch weniger Cystein, Methionin und Lysin enthalten.

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Welche Nährstoffe enthält Spirulina?

  • Eiweiß

Spirulina ist eine Blaualge, die im Meer lebt. Sie enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe, wird allerdings erst aufgrund ihres hohen Gehalts an Proteinen interessant. Diese spezielle Alge muss nicht einmal extrahiert werden, da sie bereits natürlich bis zu 70 Prozent Proteine enthält. 

Das enthaltene Protein gilt außerdem als „vollständig“, da es sämtliche lebensnotwendigen Aminosäuren enthält. Dies ist vor allem für pflanzliche Proteinquellen sehr ungewöhnlich. Die meisten proteinhaltigen Pflanzen weisen einen Mangel an bestimmten essentiellen Aminosäuren auf.

Spirulina ist daher die ideale Nahrungsmittelergänzung für Vegetarier, doch auch für all jene interessant, die ihre Proteinzufuhr steigern wollen, ohne zusätzliche Kalorien aufzunehmen.

Es ist jedoch gar nicht so einfach, Spirulina mit dem richtigen Proteingehalt zu erhalten. Das ist dasselbe wie in der Tierzucht: eine unterversorgte Henne liefert nur wenig Fleisch. Im Gegensatz dazu liefert ein optimal ernährtes Huhn mehr als dreimal so viel. Dann macht es auch noch einen Unterschied, wie dieses Fleisch zubereitet wird. Ein gebratenes Stück Fleisch verliert mehr Wasser als ein gekochtes. Dieselben Regeln gelten auch für Spirulina. Die Verpackung, die Ausgangsqualität und die verwendete Spezies spielen eine Rolle.

Kaufen Sie getrocknete Spirulina in Kapsel- oder Pulverform, erhalten Sie ein Produkt mit dem höchst möglichen Proteingehalt von bis zu 70 Prozent – falls es sich um Spirulina von ordentlicher Qualität handelt.

Begeben Sie sich mit uns auf einen kleinen Exkurs ins Reich der Biologie, um mehr über den Nutzen der in Spirulina enthaltenen Proteine zu erfahren. Unser Körper besteht zu zwanzig Prozent aus Proteinen. Sie werden nicht nur in den Muskeln benötigt, sondern sind auch für das Immunsystem, die DNA-Synthese und viele andere Prozesse wichtig. Mit der Nahrung aufgenommene Proteine werden in die einzelnen Aminosäuren aufgespalten. Dies sind gewissermaßen die Bausteine, aus denen unser Körper besteht. So helfen diese Aminosäuren buchstäblich bei der Regeneration und Erneuerung jeder einzelnen Körperzelle.

Wie wertvoll Proteine für den Menschen sind, ist seit Langem bekannt. Proteine und Aminosäuren sind wichtiger Bestandteil vieler Gesundheitsprodukte. Und dabei geht es nicht nur ums Bodybuilding. Interessanterweise haben sich einige dieser Proteinpräparate als wirksam gegen die verschiedensten Krankheiten chronisch kranker Patienten rund um den Globus erwiesen. Sie fragen sich jetzt sicherlich, wie dies möglich ist.

Heutzutage ist eine unausgewogene Ernährung keine Seltenheit. Dabei steht eine mangelhafte Proteinzufuhr an zweiter Stelle hinter Fettleibigkeit. Proteine müssen regelmäßig über den ganzen Tag verteilt aufgenommen werden. Sie können vom Körper nicht wie beispielsweise Fette gespeichert werden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass Fleisch normalerweise härtere Fasern hat, sodass die Proteine nicht gut absorbiert werden können. Der Gehalt an verschiedenen Aminosäuren variiert je nach Ernährungsweise und ist unter Umständen nicht ausreichend.

Und an dieser Stelle kommt Spirulina ins Spiel! Die enthaltenen Proteine, sind sehr leicht verdaulich. Das ist der große Vorteil. Bereits 20 Minuten nach dem Verzehr – ob Sie es glauben oder nicht – wurden die Proteine vom Körper aufgenommen. Das liegt daran, dass es sich bei Spirulina um einen Einzeller handelt, dessen Zellwand aus weichen Fasern besteht. Da Spirulina so unglaublich leicht verdaulich ist, ist sie eine gute Proteinquelle.

Spirulina für Bodybuilder

Alle, die sich jetzt fragen, ob sich Spirulina auch als Ergänzungsmittel für Bodybuilder eignet: Die Antwort lautet ja, denn Spirulina enthält Proteine! Spirulina wird auch zu Gesundheitszwecken eingenommen. Bodybuilder können daher nicht nur dank der enthaltenen Proteine Muskelmasse aufbauen, sondern bleiben durch eine Einnahme vielleicht auch gesund.

Einiges sollten Sie dabei jedoch bedenken: Spirulina ist nicht nur eine Alge, sondern auch ein Cyanobakterium. Alle Organismen, die als Cyanobakterien klassifiziert wurden, können Wechselwirkungen im Immunsystem des Körpers hervorrufen. Spirulina ist da keine Ausnahme. Dabei geht es nicht darum, dass Spirulina Ihrem Immunsystem zielgerichtet schadet. Es können sich sogar förderliche Effekte einstellen. Doch Sie müssen Ihren Körper daran gewöhnen.

Im Gegensatz zu üblichen Proteinshakes, die Sie beliebig oder ausschließlich nach einem Workout trinken, müssen Sie Spirulina regelmäßig einnehmen. Sollten Sie sich einen Vorrat an Spirulina besorgt haben, denken Sie daran, sie mindestens einmal, besser sogar zweimal täglich einzunehmen. Steigern Sie dabei allmählich die Dosis. Erhöhen Sie also nicht die Menge plötzlich von zwei auf zehn Gramm. Wenn Sie sich NICHT an diese einfachen Angaben halten, werden Sie Nebenwirkungen spüren.

Dosis und weitere Hinweise

Wie bei jedem anderen Proteinpräparat auch existieren keine verbindlichen Dosierungsempfehlungen. Manchen ist ein Gramm täglich genug. Andere nehmen bis zu 20 Gramm Rohmasse – entsprechend zehn Gramm Qualitätsprotein – täglich. Sie können Spirulina auch mit anderen Proteinen kombinieren.

Einsteiger sollten in der ersten Woche mit der sehr geringen Dosis von einem Gramm pro Tag beginnen. Auf diese Weise geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit, sich daran zu gewöhnen. Achten Sie außerdem darauf, genügend Wasser zu trinken. Trinken Sie zur Einnahme grundsätzlich zwei Gläser Wasser, denn Spirulina macht durstig. Das ist ganz normal, da sie vor allem in Pulverform extrem viel Wasser aufnimmt.

8 lebenswichtigen Aminosäuren 

  • ISOLEUCIN: wird für optimales Wachstum, die Entwicklung der Intelligenz sowie das Stickstoffgleichgewicht im Körper benötigt; wird zur Synthese anderer nicht essentieller Aminosäuren benötigt
  • LEUCIN: Stimulator der Hirnfunktion; steigert das Energieniveau in den Muskeln
  • LYSIN: Baustein von Antikörpern im Blut; stärkt den Kreislauf und sorgt für normales Zellwachstum
  • METHIONIN: lebensnotwendige lipotropische (den Fett- und Lipid-Stoffwechsel betreffend) Aminosäure, die die Gesundheit der Leber unterstützt; Anti-Stress-Faktor, beruhigt die Nerven
  • PHENYLALANIN: wird von der Schilddrüse zur Produktion von Thyroxin benötigt, ein Hormon, das die Stoffwechselrate stimuliert
  • THREONIN: verbessert die Verdauungsleistung und Darmfunktion
  • TRYPTOPHAN: steigert die Verwertung von B-Vitaminen; verbessert die Gesundheit der Nerven und stabilisiert Emotionen; fördert Ruhe
  • VALIN: stimuliert die geistige Leistungsfähigkeit und Muskelkoordination

Nicht essentiellen Aminosäuren 

Spirulina enthält zehn bis zwölf nicht essentielle Aminosäuren. „Nicht essentiell“ bedeutet nicht, dass der Körper diese Aminosäuren nicht benötigt. Es heißt lediglich, dass der Körper diese Aminosäuren bei Bedarf selbst bilden kann, vorausgesetzt, alle Nährstoffbausteine stehen ihm dazu zur Verfügung. Nichtsdestotrotz hilft es dem Körper, wenn ihm diese Proteinbausteine leicht und vollständig über die Nahrung zur Verfügung gestellt werden. Sämtliche Aminosäuren werden nämlich benötigt, damit in den Zellen Enzyme, Proteine, Hormone, chemische Botenstoffe und andere Stoffwechselprodukte gebildet werden können. Keine der vielen Tausend biochemischen Substanzen, die im Körper agieren und interagieren, entsteht aus einem Vakuum heraus. Der Körper ist davon abhängig, dass ihm alle Nährstoffe über die Nahrung zur Verfügung gestellt werden, oder er kann seine Funktionen nicht optimal ausüben.

  • ALANIN: stärkt die Zellwände
  • ARGININ: wichtig für die sexuelle Gesundheit des Mannes; die Samenflüssigkeit besteht zu 80 Prozent aus Arginin; unterstützt die Blutentgiftung
  • ASPARAGINSÄURE: unterstützt die Umwandlung von Kohlenhydraten in Zellenergie
  • CYSTIN: unterstützt die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse, die den Blutzuckerspiegel sowie den Stoffwechsel von Kohlenhydraten stabilisiert; wird verwendet zur Linderung von Symptomen in Zusammenhang mit Nahrungsmittelallergien und Intoleranzen
  • GLUTAMINSÄURE: zusammen mit Glukose der wichtigste „Treibstoff“ für Hirnzellen; wird verwendet, um das Verlangen nach Alkohol zu lindern und die mentale Gesundheit zu stabilisieren
  • GLYCIN: fördert das Energieniveau und die Verwendung von Sauerstoff in den Zellen
  • HISTIDIN: stärkt Schnittstellen zwischen den Nerven, vor allem im Hörorgan; wird verwendet, um in manchen Fällen Hörschäden/ Taubheit umzukehren
  • PROLIN: eine Vorstufe von Glutaminsäure
  • SERIN: unterstützt die Bildung der schützenden Fetthülle rund um Nervenfasern
  • TYROSIN: verlangsamt den Alterungsprozess von Zellen und unterdrückt das Hungerzentrum im Hypothalamus; kann aus Phenylalanin gebildet werden; ist an der normalen Färbung von Haut und Haar beteiligt und schützt vor Sonnenbrand

spirulina

Mineralien

Proteine gelten als Bausteine des Lebens. Dennoch können viele Spurenelemente tiefgreifend die Gesundheit und den Stoffwechsel beeinflussen.

Das Wasser, in denen Spirulina lebt, ist so gesättigt mit Mineralien, die diese sich seit alters aus der Erde und den Bergen dort ablagern. Keine andere Pflanze kann dort leben. Spirulina gedeiht jedoch in solch alkalischem Wasser und nimmt viele Mineralien und Derivate auf und baut sie in ihre Zellstruktur ein.

Spirulina wandelt diese Mineralien in natürliche organische Formen und chelatiert sie mit Aminosäuren. Auf diese Weise können sie vom Körper besser aufgenommen werden. Sehr oft verzehren Menschen große Mengen anorganischer Mineralien, ohne jedoch Auswirkungen auf ihre Gesundheit festzustellen. Das ist kein Wunder. Der Körper weiß mit dieser inkompatiblen Form nichts anzufangen. Tatsächlich können anorganische Mineralien sogar die Aufnahme organischer Formen blockieren und rufen so einen Mineralstoffmangel hervor.

Spirulina enthält essentielle Mineralien und Spurenelemente, die von ihrem Nährboden in chelatierte, leicht resorbierbare Formen umgewandelt wurden.

  • KALIUM: ein lebenswichtiges Mineral, dass die Elektolytbalance des Körpers reguliert; Ein Mangel kann zu Herzstillstand, Bluthochdruck, Erschöpfung der Nebennieren und Muskelkollaps führen.
  • CALCIUM: Das am häufigsten vorkommende Mineral im Körper ist besonders wichtig für die Knochen- und Zahngesundheit, aber auch an neuralen Übertragungen in die Muskeln beteiligt. Spirulina liefert ungefähr so viel Calcium je Gramm wie Milch.
  • ZINK: Der Dreh- und Angelpunkt von über dreißig lebenswichtigen enzymatischen Reaktionen, mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, Hautton, Prostata-Funktion und Heilungsfähigkeit.
  • MAGNESIUM: Ein Mangel kann zu krampfartigen Muskelerkrankungen, einschließlich Herzstörungen, führen. Hilft bei der Aufnahme von Vitamin C, B-Vitaminen und Proteinen.
  • MANGAN: aktiviert zusammen mit Zink das Enzymsystem; fördert die Aktivität des Neurotransmitters Acetylcholin und hilft bei der Stabilisierung des Blutzuckers
  • SELEN: Ursprünglich wurde angenommen, es handele sich dabei um ein giftiges Schwermetall. Mittlerweile ist bekannt, dass es für die Gesundheit unerlässlich ist. Selen verzögert Alterungsprozesse, schädliche Oxidation und Bildung freier Radikale, reduziert die toxische Wirkung von Karzinogenen und verbessert die Leistungsfähigkeit des Herzens.
  • EISEN: Fördert die Bildung von Hämoglobin, also sauerstoffhaltiger Blutfarbstoff, der in gesunden roten Blutkörperchen vorkommt. Vor allem unter Frauen im reproduktiven Alter tritt Eisenmangel häufig auf. Falls Ihr Körper nicht über genügend Eisen verfügt, sind Sie NICHT gesund. Der Körper benötigt es zwingend. Mit Spirulina können Sie Ihren Bedarf zumindest teilweise decken. Auch zur Behandlung eines Eisenmangels eignen sich Spirulinapräparate. Eisen ist in Spirulina reichlich vorhanden und für eine gute Gesundheit unerlässlich.

Eisen übernimmt eine ganze Reihe von Funktionen im menschlichen Körper. Die wahrscheinlich wichtigste Aufgabe ist dabei, dass Eisen zur Bildung neuer roter Blutkörperchen benötigt wird. Falls Ihrem Körper nicht genügend Eisen zur Verfügung steht, kann er NICHT genügend neue rote Blutkörperchen bilden.

Ein Eisenmangel schwächt den Körper insgesamt. Es kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln, blasser Haut, Schwäche, Müdigkeit usw. kommen. Die Symptome sind eine Folge des Sauerstoffmangels in den Körperzellen.

Sieben Gramm Spirulina, also ein Esslöffel voll, enthalten zwei Milligramm Eisen. Für einen Esslöffel ist das ganz schön viel.

Wenn Sie also ein Mann im Alter von 19 bis 50 Jahren sind, erhalten Sie 25 Prozent Ihrer empfohlenen Tagesration an Eisen mit nur einem Esslöffel. Als Frau in diesem Alter haben Sie weniger Glück. Sie benötigen mehr Eisen. Ein Esslöffel deckt daher nur etwas mehr als elf Prozent Ihres Tagesbedarfs.

Vermutlich möchten Sie nun wissen, wie Spirulina im Vergleich zu anderen Lebensmitteln bezüglich des Eisengehaltes abschneidet. Von allen mir bekannten natürlichen Lebensmitteln verfügt Spirulina über den höchsten konzentrierten Eisengehalt. Doch das bedeutet nicht, dass es auch die BESTE Eisenquelle ist.

Ich ziele darauf ab, dass es sich bei Spirulina nicht tatsächlich um ein Lebensmittel handelt, dass Sie im Rahmen einer Mahlzeit zu sich nehmen. Vielmehr handelt es sich um ein Präparat, mit dem Sie Ihre Mahlzeiten ergänzen.

Im Gegensatz dazu können Sie jede Menge Bohnen essen. Bohnen sind eine hervorragende Eisenquelle. 170 bis 250 Gramm gekochte Bohnen enthalten je nach Sorte zwischen vier und zehn Milligramm Eisen.

Falls Sie tierische Eisenquellen bevorzugen: Hühnerleber zählt zu den besten. Bereits 30 Gramm Hühnerleber liefern etwa 3,7 mg Eisen.

Wie Sie sehen, kommen diese beiden Eisenquellen, die für ihren hohen Eisengehalt bekannt sind, nicht einmal in die Nähe der Eisenkonzentration von Spirulina. Pro Pfund enthält Spirulina das 2,19-fache des Eisengehalts von Hühnerleber und im allgemeinen das sechs- bis zwölffache von Bohnen (je nach Bohnensorte).

  • PHOSPHOR: Das zweithäufigste Mineral im menschlichen Körper findet sich in praktisch jeder Zelle. Zusammen mit Calcium sorgt es für den Erhalt der Knochendichte. Es wirkt unterstützend bei der Verdauung von Kohlenhydraten sowie den B-Vitaminen Niacin und Riboflavin.

Vitamine

Spirulina liefert einige der Vitamine, die alle Lebewesen für Stoffwechselprozesse benötigen:

  • PYRIDOXIN oder B6: beteiligt am Aufbrechen und der Aufnahme von Proteinen; schützt das Herz, reduziert Ekzeme und stabilisiert den weiblichen Hormonhaushalt. Dr. Carl Pfeiffer konnte zeigen, dass B6 zusammen mit mineralischem Zink einige Formen der Schizophrenie heilen kann.
  • BIOTIN: ein Enzym, dass Kohlenstoffmonoxid trägt und während bestimmter biochemischer Reaktionen am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt ist; agiert ferner als Coenzym bei der Aufnahme von Vitaminen des B-Komplexes. Biotin wird durch den Verzehr rohen Eiweißes und einiger Sorten rohen Fisches zerstört.
  • COBALAMIN oder B12: Pflanzliche Nahrungsquellen für dieses Vitamin sind nur sehr schwer zu finden. Spirulina ist äußerst reich an diesem seltenen Vitamin und enthält ungefähr die gleiche Menge an für den Menschen verfügbarem B12 wie Rinderleber, die lange als die reichste natürliche B12-Quelle galt. Eine einzige Ration Spirulina enthält mehr als den empfohlenen Tagesbedarf von 1,5 bis 3 Mikrogramm. Ein B12-Mangel führt zu perniziöser Anämie, Nervendegeneration, vorzeitiger Senilität, ausgeprägter Müdigkeit und psychischen Erkrankungen, die der Schizophrenie ähneln.
  • PANTOTHENSÄURE: Das „Stress“-Vitamin wird zusammen mit Cholesterin und Vitamin C von den Nebennieren verwendet, um Kortison und andere Steroide als Reaktion auf physischen und psychischen Stress zu bilden. Ein Mangel fördert die Empfindlichkeit gegenüber Allergien, Infektionen und degenerativen Erkrankungen wie Arthrose und Rheuma. Geschwüre und Hypoglykämie wurden ebenfalls mit einem Mangel an diesem Vitamin in Verbindung gebracht.
  • FOLSÄURE: Unerlässlich für die richtige Hämoglobinbildung in roten Blutkörperchen. Mangelerscheinungen führen zu Anämie, schlechtem Wachstum, Hautpigmentstörungen und vorzeitigem Ergrauen der Haare.
  • INOSIT: ein vitaler lipotroper Nährstoff, der die Lebergesundheit unterstützt und hilft, Karzinogene, insbesondere überschüssige weibliche Hormone, zu entgiften; wirkt unterstützend bei der Stabilisierung des Cholesterinspiegels. Zusammen mit Cholin nutzt die Leber Inosit zur Bildung von Lecithin. Nach Niacin ist Inosit das zweithäufigste Vitamin im menschlichen Körper. Aktuelle Studien zeigen, dass Inosit zusammen mit Biotin Kopfhaarausfall reduziert.
  • NIACIN: auch bekannt als Nikotinsäure und Niacinamid, eine alternative Form; für die psychische Gesundheit von wesentlicher Bedeutung. Dr. Abram Hoffer, ein anerkannter Pionier der orthomolekularen Psychiatrie, konnte schizophrene Symptome mit Niacin vollständig lindern. Die Physicians‘ Desk Reference, ein pharmazeutischer Text, der von Ärzten bei der Verschreibung von Medikamenten verwendet wird, erkennt Niacin als wirksames cholesterinsenkendes Mittel.
  • RIBOFLAVIN oder B2: Der häufigste auftretende Vitaminmangel ist Riboflavinmangel und führt zu Katarakten, Sehstörungen, tränenden Augen und unkontrollierbaren Ekzemen.
  • THIAMIN oder B1: ein Coenzym; beim Abbau von Kohlenhydraten in der Nahrung beteiligt; Hält den Glukosespiegel im Blut konstant. Ein Mangel führt zu Schwäche, Herzschäden, Schwellungen des Bauches und schlechter Sauerstoffversorgung. Ein schwerer Mangel führt zum Tod. Eine kritische Toxämie entwickelt sich aus nicht metabolisierten Kohlenhydratfragmenten.
  • TOCOPHEROL oder Vitamin E: Spirulina enthält mehr Vitamin E pro Gramm als reine Weizenkeime. Dieser Nährstoff schützt das Herz und den Kreislauf, fördert die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und verlangsamt Alterungsprozesse.

Carotenoide

Einige Substanzen in pflanzlichen Lebensmitteln sind keine echten Vitamine, sondern liefern die Vorstufen, aus denen der Körper dann die entsprechenden Vitamine synthetisieren kann. Die Carotinoidverbindungen in Spirulina sind solche Vorstufen und werden zur Herstellung von Vitamin A verwendet.

Echtes Vitamin A findet sich nur in tierischen Quellen, zum Beispiel in der Leber. Dies ist die Form von Vitamin A, die manchmal mit Toxizität und Überdosierung in Verbindung gebracht wird. Sie ist fettlöslich und kann nur schwer vom Körper ausgeschieden werden.

Im Gegensatz dazu werden die Carotinoid-Komplexe, die in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind, nur in solchem Umfang zu Vitamin A umgewandelt wie vom Körper benötigt. Dadurch wird die Gefahr einer Vergiftung minimiert. Spirulina und andere Algen stellen eine Hauptquelle für Vorstufen von Vitamin A dar. Aus diesen Carotinoiden bilden auch Fische in der Leber Vitamin A und konzentrieren es dort.

Spirulina enthält die gelb/ orangen Pigmente Cryptoxanthin und Beta-Carotin, aus denen Vitamin A hergestellt werden kann. Spirulina enthält die folgenden Carotenoide:

  • Alpha-Carotin
  • Beta-Carotin
  • Xanthophylis
  • Cryptoxanthin
  • Echinenon
  • Zeaxanthin
  • Lutein

Enzymatische Pigmente

Der Protein-, Mineral- und Vitamingehalt von Spirulina ist bereits äußerst beeindruckend. Dieser winzige Organismus ist jedoch auch reich an Pigmenten, die bio-chemisch wichtig für das Leben sind. Ohne Pigmente könnten Organismen viele Enzyme nicht synthetisieren, die für einen ausgeglichenen Stoffwechsel notwendig sind.

  • Chlorophyll

Das sichtbarste Pigment in Spirulina ist Chlorophyll, ein grünes Molekül, über das Pflanzen verfügen. Es setzt Ionen frei, sobald es von der Sonnenenergie getroffen wird. Diese freien Ionen stimulieren biochemische Reaktionen, die Proteine, Vitamine und Zucker bilden.

Chlorophyll wird manchmal als „grünes Blut“ bezeichnet. Es ähnelt nämlich sehr Hämoglobin, das in menschlichen Blutzellen zu finden ist. Tatsächlich sind beide aus fast identischen Molekülstrukturen aufgebaut, die Pyrrolringe genannt werden. Beide Substanzen sind Wissenschaftlern chemisch betrachtet als „Porphyrinpigmente“ bekannt.

Der Unterschied besteht darin, dass Chlorophyll in seinem Kern ein Magnesiumion enthält, während Hämoglobin ein Eisenmolekül enthält. Magnesium verleiht dem Chlorophyllmolekül seine grüne Farbe und ist an der Synthese anderer Materialien beteiligt, während Eisen dem Hämoglobin seine rote Färbung verleiht und die Funktion des Porphyrinmoleküls zur Atmung und zum Abbau von Materialien verändert.

Wissenschaftler vermuten, dass wenn Chlorophyll ausreichend Eisen aufnehmen würde, das Magnesium verdrängt und ein Hämoglobinmolekül erstehen würde. Experimente in Japan haben gezeigt, dass Spirulina eine deutliche positive Wirkung auf eine Anämie hat, möglicherweise aufgrund der Umwandlung von Chlorophyll in Hämoglobin. Die hohe Nährstoffdichte von Spirulina, insbesondere der Gehalt an den blutbildenden Vitaminen B12 und Folsäure sowie die enthaltenen Aminosäuren sind ebenfalls bei der Behandlung von Anämien nützlich.

Chlorophyll verfügt über weitere nützliche Eigenschaften für den Körper. Es fördert peristaltische Bewegungen und lindert Verstopfungen. Außerdem normalisiert es die Ausstoßung von Verdauungssäften. Es lindert Entzündungen und reduziert überschüssige Pepsinsekretion, die mit Magengeschwüren in Verbindung steht.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Chlorophyll aufgrund seiner Trockenwirkung und antiseptischen Eigenschaften zur ersten Hilfe bei der Versorgung von Wunden genutzt. Zusätzlich lindert Chlorophyll Schwellungen und fördert die Bildung von Granulationsgewebe. Dabei handelt es sich um das Gewebe, welches sich über Wunden bildet.

Chlorophyll scheint die Regeneration geschädigter Leberzellen zu fördern und erhöht die Durchblutung aller Organe, indem es eine Erweiterung der Blutgefäße bewirkt. Im Herzen unterstützt Chlorophyll die Übermittlung von Nervenimpulsen, die die Kontraktionen des Herzmuskels kontrollieren. Die Herzfrequenz wird verlangsamt, aber jede Kontraktion erfolgt mit mehr Kraft, wodurch das Herz insgesamt effizienter arbeitet.

  • Phycocyanin

Spirulina erhält den typischen Blaustich durch ein Pigment names Phycocyanin, das in Konzentrationen von etwa sieben Prozent enthalten ist. Chlorophyll ist meistens nur zu etwa einem Prozent enthalten. Phycocyanin ist verwandt mit dem menschlichen Pigment Bilirubin, das für eine gesunde Leberfunktion und Verdauung von Aminosäuren wichtig ist.

  • Porphyrin

Ein anderes wichtiges Pigment ist Porphyrin, eine rote Verbindung, die den aktiven Kern von Hämoglobin bildet. Zu dieser Struktur gehört das Polypyrrolmolekül B12, das für die Bildung gesunder roter Blutkörperchen unersetzlich ist.

Diese und einige kleinere Pigmente wie Phycoerythrin, Tetrapyrrol, Phytonadion und die Carotinoide verleihen Organismen nicht nur ihre Farbe, sondern dienen dazu, Stoffwechselprozesse im ganzen Körper voranzutreiben. Ohne sie würden enzymatische Reaktionen bis zum zellulären Zerfall reduziert werden.

Fette, Zucker, Salz und Kalorien

Es ist wahrscheinlich schwer vorstellbar, dass eine konzentrierte Quelle von Nährstoffen wie Spirulina nicht voller Fett, Stärken und Kalorien ist. Erstaunlicherweise besteht Spirulina nur zu sieben Prozent aus Lipiden, zumeist in Form von essentiellen Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel normalisieren. Zu den essentiellen Fettsäuren, die manchmal Vitamin F genannt werden, gehören Linol-, Linolen- und Arachidonsäure. Sie werden vom Körper zur Herstellung von Prostaglandinen verwendet, die den  Blutdrucks und die Kapillarelastizität hormonell regulieren.

Die essentiellen Fettsäuren sind in allen Zellen an der Atmung beteiligt und besonders wichtig für den Sauerstofftransport. Sie beeinflussen die Gesundheit der Haare, Haut und Nägel und helfen, Cholesterin im Blutkreislauf aufzubrechen. Es handelt sich dabei also ganz und gar nicht um gefährliche Fette. Im Gegenteil, sie sind für unsere Gesundheit absolut notwendig.

Spirulina enthält nur sehr wenig Stärke oder Zucker. Von den wenigen enthaltenen Kohlenhydraten liegen zehn bis 15 Prozent als Rhamnose und Glycogen vor. Diese beiden Polysaccharide können von menschlichen Zellen leicht aufgenommen werden und benötigen dafür nur sehr wenig Insulin. Aus diesem Grund liefert der in Spirulina enthaltene Zucker schnelle Energie, ohne die Bauchspeicheldrüse zu belasten oder eine Unterzuckerung hervorzurufen.

Aus kalorischer Sicht ist Spirulina sehr wirtschaftlich. Ein Gramm Protein aus Spirulina enthält nur etwa 3,9 Kalorien. Für ein Gramm Protein müssten Sie etwa 18,5 Kalorien rohes 75-prozentiges mageres Rinderhackfleisch zu sich nehmen. Die durchschnittliche Spirulinakapsel mit 500 mg enthält nur etwa zwei Kalorien!

Einige Menschen sind besorgt über den Salzgehalt in ihrer Ernährung und meiden daher Seetang und Algen wie Nori, Wakami und Kombu. Diese Lebensmittel sind sehr nahrhaft, enthalten aber auch erhebliche Mengen an Natrium. Spirulina vermeidet die üblichen Probleme hinsichtlich des Natriumgehalts von Algen und enthält nur 0,206 mg Natrium pro Tablette. Die meisten Bluthochdruckpatienten dürfen nur 2.000 mg oder weniger Natrium pro Tag zu sich nehmen. Spirulina enthält so geringe Mengen Natrium, dass sie für Personen, die auf eine salzreduzierte Diät angewiesen sind, keine Gefahr darstellen.

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Welche Wirkung ist von Spirulina zu erwarten?

Spirulina bietet eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen fast unmittelbar nach der Einnahme. Sie ermöglicht eine nahezu sofortige Steigerung der Energie und hilft dabei, die Ausdauer zu verbessern und Müdigkeit zu reduzieren. Spirulina unterstützt das Immunsystem und stärkt, Herz, Leber und Nieren. Spirulina ist auch ein natürlicher Entgifter, der das Blut mit Sauerstoff versorgt und dabei hilft, den Körper von Toxinen und anderen Unreinheiten zu reinigen, die Krankheiten oder andere gesundheitliche Komplikationen verursachen können.

Spirulina ist außerdem ein natürlicher Appetitzügler und stärkt das Verdauungssystem des Körpers. Sie verfügt über antioxidative Eigenschaften und hilft den pH-Wert des Körpers im Gleichgewicht zu halten. Auf diese Weise werden Entzündungen im gesamten Körper auf sichere Weise gelindert - ganz ohne Chemie.

1. Spirulina entgiftet Schwermetalle (besonders Arsen)

Angefangen von den Quecksilberfüllungen in Ihren Zähnen, Aluminium im Deo, Cadmium in Zigaretten oder Quecksilberablagerungen in Fischen – Toxine sind überall! Und egal, was Sie auch tun, Sie können Ihnen nicht aus dem Weg gehen, Sie werden Ihnen stets ausgesetzt sein.
Bereits geringe Mengen dieser Toxine können im Körper negative Nebenwirkungen hervorrufen. Dazu zählen Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Akne – jeder profitiert davon, wenn wir uns auf natürliche Weise von diesen Toxinen befreien. Doch auch Schwermetalle gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Arsenvergiftungen werden rund um den Globus immer mehr zu einem Problem. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gehören die USA zu den Ländern, die in hohem Maße von anorganischem Arsen betroffen sind, das natürlich in hohen Konzentrationen vorkommt.

Arsenvergiftungen sind ein noch größeres Problem im Fernen Osten. „In Bangladesch, Indien, Taiwan und Chile konsumieren Millionen von Menschen eine hohe Arsenkonzentration mit dem Trinkwasser. Tausende Menschen leiden bereits an chronischen Arsenvergiftungen“, so die Forscher aus Bangladesch.

Und tatsächlich zeigen bis zu drei Prozent der Bevöllerung Bangladeschs klinische Zeichen einer Arsenvergiftung.  Die Wissenschaftler stellten klar, dass „keine besondere Behandlung“ für Arsenvergiftungen verfügbar sind, daher untersuchten sie Alternativen wie Blaualgen.

Nachdem 24 Patienten mit chronischer Arsenvergiftung Spirulina-Extrakt (250 Milligramm) plus Zink (2 Milligramm) zweimal täglich erhielten, verglichen sie die Ergebnisse mit 17 Patienten, die ein Placebo einnahmen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Spirulina-Zink-Kombination Wirkung zeigte. Letztendlich verringerte sich der Arsengehalt im Körper der Teilnehmer um 47 Prozent.

Wie kann Spirulina bei der Entgiftung von Schwermetallen helfen?

Spirulina, die einzellige Blaualge, tauchte vor etwa 3,6 Milliarden Jahren auf diesem Planeten auf. Die Inkas sowie andere traditionelle Gesellschaften haben bereits seit Jahrhunderten Spirulina gegessen. In der heutigen Zeit hat die moderne Gesellschaft diese Superblaualge mit ihren hervorragenden Eigenschaften „wiederentdeckt“. (Ja, eigentlich handelt es sich bei Spirulina um ein Bakterium, wird aber von den meisten Medien als Alge bezeichnet.)

Spirulina ist VOLL GEPACKT mit Chlorophyll. Chlorophyll verfügt über exakt dieselbe Struktur wie Hämoglobin mit Ausnahme des Atoms im Kern. Dieses besteht bei Hämoglobin aus Eisen, bei Chlorophyll aus Magnesium. Hämoglobin ist das Protein, das den Sauerstoff in unseren roten Blutzellen transportiert.

Spirulina kann:

  • Blutkörperchen wiederaufbauen und auffrischen
  • einen Energieschub verleihen
  • bei der Entgiftung helfen
  • das Wachstum von Bakterien im Verdauungstrakt stoppen
  • die Produktion von Hefe und Pilzen stoppen
  • schlechten Atem bekämpfen
  • als inneres Körperdeo wirken

Der Konsum von Spirulina führt zu einer vermehrten Produktion roter Blutkörperchen und steigert deren Fähigkeit Sauerstoff zu transportieren. Mehr Sauerstoff bedeutet, dass der Körper wirksamer entgiften kann! Und genau das wird vor allem Sportler freuen!

2. Spirulina beseitigt Candida

Hefeinfektionen sind für niemanden ein Vergnügen. Juckreiz, Ausschlag, ein brennendes Gefühl – keiner meldet sich freiwillig dafür. Candida albicans ist die häufigste Form und für etwa 90 Prozent aller Hefeinfektionen verantwortlich.  Hefeinfektionen treten vor allem in feuchten Körperregionen auf. Dazu gehört zum Beispiel der Bereich zwischen den Fingern und Zehen sowie rund um die Nägel. Treten bei Ihnen Rötungen, Juckreiz, Hautausschläge und/ oder Verfärbungen zwischen Ihren Fingern oder Zehen und/ oder um die Nägel auf, könnte dies auf eine Hefeinfektion zurückzuführen sein.

Laut Forschern gehören „Candida-Arten zu den normalen Mikrobiota der Mundhöhle, des Verdauungstrakts und der Vagina einer Person.“  Was bedeutet das?! Ohne ein gesundes Mikroflora-Gleichgewicht in unserem Körper sind wir einfach viel anfälliger für Krankheiten.

Und tatsächlich stehen das Leaky-Darm-Syndrom und eine gestörte Verdauung in einem direkten Zusammenhang mit einem Ungleichgewicht der Mikroflora. In den USA ist nicht nur die invasive Candidiasis die Hauptursache für den mit Mykose in Zusammenhang stehenden Tod.Das Markenzeichen für die meisten Autoimmunkrankheiten ist heute eine Überwucherung mit Candida.

Aufgrund unserer Umstellung auf eine Ernährung, die reich an Zucker und unnatürlichen Inhaltsstoffen, antimikrobiellen Resistenzen und ineffektiven antimykotischen Wirkstoffen ist, haben wir seit den 1980er Jahren einen signifikanten Anstieg der Hefeinfektionen gesehen.

Glücklicherweise scheint Spirulina dabei helfen zu können. Mehrere Tierstudien haben gezeigt, dass sie ein wirksames antimikrobielles Mittel ist, insbesondere gegen Candida.

Spirulina fördert das Wachstum einer gesunden Bakterienflora im Darm. Dadurch wird verhindert, dass Candida gedeiht. Zusätzlich können die immunverstärkenden Eigenschaften von Spirulina dem Körper helfen, Candida-Zellen zu eliminieren.

3. Spirulina verbessert HIV/ AIDS

Bis vor kurzem konnten sich Epidemiologen nicht erklären, warum die Einwohner Japans, Koreas und des Tschad relativ niedrige HIV/ AIDS-Raten aufweisen. Eine mögliche Erklärung findet sich in einer 2012 im Journal of Applied Phycology veröffentlichten Studie. Demnach könnte es an der Menge an Algen liegen, die die Menschen in diesen Gebieten regelmäßig konsumieren!

Die Forscher widmeten sich elf HIV-Patienten, die noch nie antiretrovirale Medikamente eingenommen hatten, und teilten sie in drei Gruppen auf: eine Gruppe nahm täglich fünf Gramm braune Algen ein, die zweite fünf Gramm Spirulina und die dritte eine Kombination von beiden. Nach Abschluss der dreimonatigen Testphase hielten die Wissenschaftler zwei wesentliche Erkenntnisse fest:

  1. Bei beiden Seetangsorten und der Kombination aus beiden wurden absolut keine nachteiligen Auswirkungen festgestellt.
  2. CD4-Zellen (T-Helfer-Leukozyten, die Infektionen bekämpfen und zur Behandlung von HIV eingesetzt werden) und HIV-1-Viruslast (ein anderer HIV-Biomarker) blieben stabil.

Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass sich ein Teilnehmer bereit erklärte, die Studie für weitere zehn Monate fortzusetzen. Dieser Proband profitierte tatsächlich von einer „klinisch signifikanten Verbesserung von CD4 und verringerter HIV-Viruslast.“ Daher hat sich Spirulina einen Platz in der natürlichen HIV-Behandlung redlich verdient.

4. Spirulina wirkt unterstützend bei der Vorbeugung von Krebs

Krebs ist die Todesursache Nummer Eins unter allen erwachsenen Amerikanern unter 70 Jahren. Eine Prävention von Krebs ist immer besser als eine Behandlung bzw. die Heilung. Spirulina könnte buchstäblich Ihr Leben retten.

Im Bereich der Ernährung wird Spirulina als die beste Entdeckung des 21. Jahrhunderts gefeiert. Das liegt vor allem an dem breiten Spektrum von dichten Nährstoffen, die in Spirulina enthalten sind. Mehrere Studien belegen die pharmakologische sowie die antioxidative, entzündungshemmende und krebspräventive Wirkung.

Heute kann ein Großteil der in der Umwelt enthaltenen Giftstoffe karzinogene Mutationen hervorrufen. Wir nehmen sie über unsere Haut oder über Chemikalien in unserer Nahrung auf. Die Ergänzung mit Spirulina im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ist eine effektive Möglichkeit, die schädlichen Auswirkungen von Giftstoffen im Körper zu bekämpfen. Eine dieser Wirkung im Kampf gegen Krebs steht im Zusammenhang mit der Fähigkeit, das Immunsystem zu stimulieren und die Immunantwort zu verstärken, um auf diese Weise gegen abnormales und invasives Zellwachstum zu schützen.

Laut des University of Maryland Medical Center „deuten eine Reihe von Tier-und Laborstudien darauf hin, dass Spirulina die Produktion von Antikörpern erhöht. Dies gilt auch für Proteine, die Infektionen bekämpfen und andere Zellen, die das Immunsystem stärken und helfen, Infektionen und chronische Krankheiten wie Krebs abzuwehren.“

Dies ist keine Überraschung. In der wissenschaftlichen Literatur wurden mehr als 70 Peer-Review-Artikel veröffentlicht, die sich mit der Wirkung von Spirulina auf Krebszellen beschäftigen.

In einem Artikel, der im vergangenen April veröffentlicht wurde, wiesen Forscher aus der Tschechischen Republik darauf hin, dass Spirulina nicht nur den Cholesterinspiegel im Blut kontrollieren könne, sondern auch „reich an Tetrapyrrolverbindungen ist, die eng mit dem Bilirubinmolekül verwandt sind, einem starken Antioxidans und antiproliferativen Wirkstoff.“

Bei der Untersuchung von menschlichen Pankreaszellen machten die Forscher diese Entdeckung: „Im Vergleich zu unbehandelten Zellen verminderten experimentelle Therapeutika die Proliferation von humanen Pankreaskarzinomzellinien in vitro signifikant in Abhängigkeit der verabreichten Dosis.“ Im Wesentlichen zeigt dies, dass der Verzehr von Spirulina eine mögliche natürliche Krebsbehandlung zu sein scheint.

  • Hautkrebs

Forscher konnten zeigen, dass Spirulina in der Lage ist, das Wachstum und die Entwicklung von Tumoren zu hemmen, die aus der Überexposition von UVB-Strahlen durch die Sonne resultieren. Eine Studie machte deutlich, dass Spirulina eine gesunde Genfunktion fördert, Enzyme, die freie Radikale produzieren, hemmt, Entzündungen bekämpft und DNA-Schäden begrenzt.

  • Fortpflanzungsanomalien und Krebs

Wissenschaftler beschäftigten sich 2014 im Rahmen einer Studie mit der mutagenen Wirkung eines geläufigen Karzinogens, Benzo[a]pyren (enthalten in Zigarettenrauch, gegrilltem Essen, Fahrzeugabgasen usw.) und der Auswirkung von Spirulina auf die Gesundheit von Geschlechtszellen. Dieser Giftstoff beeinflusst die Samenzellen, die männliche Reproduktion, die Immunantwort und die embryonale Entwicklung negativ. Den Forscher gelang es zu zeigen, dass Spirulina die Apoptose (Zelltod) abnormaler Zellen fördert, Entzündungen durch Reduktion von reaktiven freien Radikalverbindungen vorbeugt und die guten Auswirkungen von Antioxidantien fördert.

Tiere, die zusätzlich zu ihrem Futter Spirulina erhielten und Benzo[a]pyren ausgesetzt waren, wiesen eine geringere Rate an Genotoxizität auf und zeigten eine Zunahme der erfolgreichen Einnistung gesunder Embryonen. Wissenschaftler vermuten, dass Spirulina die mutagene Aktivität hemmt, indem es die SOD und andere antioxidative Kräfte bezüglich der Glutathionaktivität verstärkt.

  • Leberkrebs

Beim hepatozellulärem Karzinom handelt es sich um eine häufige Form von Leberkrebs, die leicht durch in Spirulina enthaltene Pigmentverbindung, C-Phycocyanin (C-Pc), beeinflusst werden kann. C-Pc senkt offensichtlich die Rate, mit der sich Krebszellen vermehren. Darüber hinaus stimuliert diese antimutagene Verbindung die Apoptose in entwickelten Krebszellen und kann die Tumormasse reduzieren.

5. Spirulina senkt den Blutdruck 

Spirulina vermag den Blutdruck durch die Produktion von Stickoxiden zu senken.

Spirulina führt zu einer vermehrten Produktion von Stickoxiden (NO).

Stickoxide sind Gasmoleküle, die im Körper synthetisiert werden. Das Gas wirkt als Blutdruckregulator, erweitert die Blutgefäße und erhöht den Blutfluss. Buchstäblich Tausende Studien zu NO belegen und dokumentieren die Vorteile der Verbindung.

Der Durchmesser der Blutgefäße wird vergrößert (erweitert). Dadurch erhöht sich der Blutfluss, sodass mehr Sauerstoff zu den Organen gelangen kann. Vermehrte NO-Produktion wird für eine Anzahl verschiedener Störungen wie Herzprobleme und Erektionsstörungen usw. verwendet.

Sie können sich wahrscheinlich denken, dass durch Stickoxide erweitere Blutgefäße und einen stärkeren Blutfluss der Blutdruck gesenkt wird.

Mehrere Studien wurden in der Vergangenheit zu den Auswirkungen von Spirulina auf den Blutdruck durchgeführt.

Eine Studie untersuchte anhand von 36 Probanden, Männern und Frauen, den Lipid- und Glukosespiegel im Blut sowie den Blutdruck vor und während der sechswöchigen Ergänzung mit 4,5 Gramm Spirulina pro Tag. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im BioMed Central veröffentlicht und zeigen, dass Spirulina den Blutdruck effektiv senken kann.

Doch WIE wird der Blutdruck gesenkt?

In einer weiteren Studie, die im Journal of Medicinal Food veröffentlicht wurde, werden zwei Gründe deutlich, warum Spirulina, die NO-Produktion erhöhen und Blutgefäße erweitern vermag.

Die genaue Art und Weise, mit der Spirulina die NO-Produktion steigert, ist immer noch unklar. Bekannt ist jedoch, dass das Endothel, also die innere Auskleidung der Blutgefäße, daran beteiligt ist. Spirulina steigert die Freisetzung eines gefäßerweiternden Metaboliten von Arachidonsäure, der von Cyclooxygenase abhängig ist und die Blutgefäße erweitern und den Blutfluss  erhöhen kann.

6. Spirulina normalisiert auf natürliche Weise den Cholesterinspiegel 

Spirulina kann Arteriosklerose verhindern und den Cholesterinspiegel im Blut senken. Abermillionen Menschen schlucken täglich cholesterinsenkende Medikamente. Nach Aussage gewisser „Experten“ sollten weitere Abermillionen Menschen diese einnehmen, einschließlich Kinder!

Statinhaltige Medikamente sind verantwortlich für eine Vielzahl von unerwünschten und gefährlichen Nebenwirkungen, darunter:

  • sexuelle Dysfunktion
  • Anämie
  • Unterdrückung des Immunsystems
  • Azidose
  • Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse oder der Leber (einschließlich einer möglichen Erhöhung der Leberenzyme)
  • Katarakte (Grauer Star)
  • erhöhtes Krebsrisiko

Cholesterinsenkende Medikamente wurden außerdem mit schweren Muskelproblemen wie Polyneuropathie (Nervenschäden in den Händen und Füßen) und Rhabdomyolyse (einer schweren degenerativen Muskelerkrankung) in Verbindung gebracht. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Einnahme von Statinen das Risiko für die Erkrankung an Amyotropher Lateralsklerose (ALS, Lou-Gehrig-Syndrom) erhöhen kann.

Glücklicherweise stehen uns natürliche Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen sich der Cholesterinspiegel senken lässt. Ganz oben auf der Liste stehen der Verzicht von Fruktose und Getreideprodukten sowie ausreichende Bewegung. Aber auch Spirulina kann helfen. Eine Studie mit älteren Probanden (Männer und Frauen) im Alter zwischen 60-87 Jahren zeigte, dass die Patienten, die in 16 aufeinander folgenden Wochen acht Gramm Spirulina pro Tag erhielten, niedrigere Cholesterinwerte aufwiesen als diejenigen, denen ein Placebo verabreicht wurde.

Eine kürzlich im The Journal of Nutritional Science und Vitaminology veröffentlichte Tierstudie verfütterte vier Wochen lang an Kaninchen cholesterinreiche Kost (HCD) mit einem Anteil von 0,5 Prozent Cholesterin. Danach erhielten die Kaninchen weitere acht Wochen lang HCD-Futter mit einem Anteil von einem oder fünf Prozent Spirulina.

Nach Ablauf der acht Wochen sank der LDL-Spiegel in der ersten Gruppe (1% Spirulina) um 26 Prozent, in der zweiten Gruppe (5% Spirulina) sogar um 41 Prozent. Diese Ergebnisse legen auf beeindruckende Weise nahe, dass je mehr Spirulina wir konsumieren, desto stärker profitieren wir davon. Der Gesamtcholesterinspiegel sowie der Anteil an Triglyceriden sanken ebenfalls signifikant.

7. Spirulina senkt die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall

Patienten, die an einer Sichelzellenanämie oder angeborenen Herzfehlern leiden, haben ein höheres Risiko für eine Erkrankung, die als zerebrale Ischämie (Hirn-Ischämie) bezeichnet wird. Zerebrale Ischämie bezieht sich auf einen mangelhaften Blutfluss zum Gehirn, der Sauerstoffmangel verursacht und zu einem Schlaganfall führen kann. Bereits eine zehnsekündige Unterbrechung des Blutflusses zum Gehirn kann zu Bewusstlosigkeit und schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen.

In einer am Institut für Pharmazeutische Technologie in Indien durchgeführten Studie wurde festgestellt, dass eine Dosis von 180 mg/ kg Spirulina eine schützende Wirkung auf das Gehirn und das Nervensystem von Ratten hatte, die hohen Mengen freier Radikale ausgesetzt waren. Dieses Ergebnis wurde im Vergleich zu Ratten erzielt, die vor dem Experiment kein Spirulina erhielten. Diese Laborstudie belegt die vielversprechende Wirkung von Spirulina zur Vorbeugung von Schlaganfällen.

Die Wissenschaftler bemerkten außerdem, dass Spirulina die Oberfläche der Intima der Aorta um 33 Prozent auf 48 Prozent senken konnte. Das deutet darauf hin, dass die Nahrungsmittelergänzung Arteriosklerose und daraus resultierende Schlaganfälle verhindern kann.

Dabei gilt es im Gedächtnis zu behalten, dass diese klinische Studie an Tieren durchgeführt wurde, die cholesterinreiches Futter erhielten. Ein regelmäßiger Spirulina-Konsum kann den Schaden verursacht durch eine schlechte Ernährung buchstäblich umkehren. Stellen Sie sich nur vor, welche Vorteile für die Gesundheit Spirulina bei einer ausgewogenen Ernährung bringen kann!

8. Spirulina verhilft zu mehr Energie

Im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung von Spirulina ist es kein Wunder, dass jeder, der Spirulina regelmäßig konsumiert, vor Energie nur so strotzt.

Fühlen Sie sich am Nachmittag auch häufig müde und schlapp? Wie sehr Sie auch mögen, was Sie gerade tun, in einem solchen Moment kommen Sie einfach nicht von der Stelle. Vergessen Sie „Energie für fünf Stunden“. Spirulina verleiht Ihnen einen wahren Energieschub und ist so viel gesünder. Haben Sie einfach ein paar Spirulinatabletten bei sich und nehmen Sie sie falls nötig.

Warum verleiht Spirulina eine extra Portion Energie? Schauen wir uns zunächst einige der enthaltenen Aminosäuren an.

Beginnen wir mit Leucin. Man vermutet, dass Leucin dem Körper zu einer besseren Energiebilanz verhilft. Die verfügbare Literatur zu dieser Aminosäure und ihren Bezug auf den Energiehaushalt des Körpers wächst, die genaue Wirkung ist aber noch unbekannt.

Der nächste Inhaltsstoff mag Sie vielleicht überraschen: Tryptophan. NEIN, es macht Sie nicht schläfrig. Das ist nur ein allgegenwärtiger Mythos. Tryptophan hat viele Vorteile, eine davon ist die Erhöhung der Fähigkeit Ihres Körpers, B-Vitamine zu verwenden. Wie Sie vielleicht bereits wissen, werden B-Vitamine im Allgemeinen verwendet, um das Energieniveau des Körpers zu steigern. Tryptophan verhilft Ihnen also indirekt zu mehr Energie.

Asparginsäure ist ebenfalls in Spirulina enthalten und unterstützt den Körper bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Zellenergie. Kohlenhydrate sind die hauptsächliche Energiequelle. Ein gesunder Asparaginsäurespiegel ist in diesem Zusammenhang unerlässlich.

Die letzte Aminosäure, die wir in diesem Zusammenhang erwähnen wollen und die eine wichtige Rolle für das Energieniveau des Körpers spielt, ist Glycin. Diese nicht essentielle Aminosäure wirkt unterstützend bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels, indem sie Glukose in Energie umwandelt. Manchmal wird sie Patienten empfohlen, die über ein signifikant zu niedriges Energieniveau verfügen und schnell ermüden.

Doch auch die in Spirulina enthaltenen Vitamine haben eine positive Wirkung auf Ihr Energieniveau.

Wurden Ihnen jemals B-Vitamine empfohlen zur Steigerung Ihres Energieniveaus?

Spirulina enthält eine ganze Reihe an B-Vitaminen, zum Beispiel Vitamin B1, B2 und B6. Sämtliche B-Vitamine verleihen Ihnen einen Energieschub, indem sie dem Körper helfen Kohlenhydrate in Glukose umzuwandeln. Auch Biotin und Vitamin E sind in diesem Zusammenhang nützlich.

Glukose wird überall im Körper als Energie verwendet. Jeder Körper benötigt ATP-Moleküle zur Energieerzeugung. Aber damit diese Moleküle Energie erzeugen können, benötigen sie ein anderes Molekül, zum Beispiel Glukose.

Von diesen Vitaminen enthält Spirulina die größte „nutzbare“ Menge an Vitamin B6. Dieses Vitamin ist für den Stoffwechsel von Hämoglobin äußerst wichtig. Und warum ist Hämoglobin so wichtig? Hämoglobin transportiert Sauerstoff durch das Blut, den ATP zur Energieproduktion benötigt.

Achtung! Spirulina enthält KEIN Vitamin B12 in für den Körper „verwertbarer“ Form. Falls Sie dies irgendwo lesen oder hören, handelt es sich um einen großen Marketingbetrug, bei dem Sie dazu gebracht werden sollen, Spirulina als B12-Quelle zu kaufen. Tatsächlich ist eine große Menge des Pseudovitamins B12 enthalten, das jedoch biologisch inaktiv ist. Kaufen Sie Spirulina NICHT in der Hoffnung, Ihren B12-Bedarf damit decken zu können.

Last but not least dürfen Sie die Energie aus Kohlenhydraten nicht vergessen!

Sie denken jetzt wahrscheinlich: „Oh nein, bloß keine Kohlenhydrate.“ Keine Sorge, Spirulina enthält nur wenig Kohlenhydrate, doch die verfügbare Menge ist sehr nützlich und liefert saubere Energie.

Nur 20 Prozent des Gewichts sind Kohlenhydrate (sehr wenig) und liegen als Glycogen vor.

KEIN weiteres Obst oder Gemüse ist bekannt, dass sofort verwertbares Glycogen enthält, also ist das ziemlich erstaunlich. Andere Nahrungsmittel enthalten Kohlenhydrate, die der Körper erst in Glycogen umwandeln muss. Und warum ist Glycogen wichtig? Es wird in den Muskeln gespeichert und steht als Energie zur Verfügung, sobald der Körper sie benötigt.

Die Bauchspeicheldrüse wird nicht belastet oder einer Unterzuckerung herbeigeführt. Bei Bedarf steht dem Körper diese Energie schnell und einfach zur Verfügung, ohne ihn zu belasten.

Probieren Sie Spirulina einfach einmal aus, anstatt zum Energy Drink zu greifen.

Sie ist VIEL, VIEL gesünder und vielleicht genau das, wonach Sie schon so lange gesucht haben. Spirulina kann Ihnen aus diesem berühmt berüchtigten Energieloch helfen. Der Energieschub ist vielleicht nicht so groß wie bei koffeinhaltigen Getränken, aber immer noch stark genug, damit Sie nicht in dieses „Loch“ am Nachmittag fallen.

9. Spirulina beschleunigt die Gewichtsabnahme

Zunächst einmal sollte Ihnen bewusst sein, dass es keinen einfachen Weg gibt, um abzunehmen.  Sie können nicht erwarten, dass Sie einfach irgendetwas essen oder schlucken, ein Tablette, Spirulina oder etwas anderes, und dann so einfach abnehmen, wie Sie einst zugenommen haben. Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Fettleibigkeit. Überlegen Sie einmal, warum jede Mengen Tabletten gegen Kopfschmerzen verkauft werden, aber keine gegen Fettleibigkeit.

– Weil Sie einfach nicht wirken. Um Fett zu verlieren, müssen Sie im Prinzip überhaupt nichts kaufen. Sie müssen einfach nur weniger essen und das Herz-Kreislauf-System stärkende Übungen machen. Das ist die einzige Art und Weise, die wirklich funktioniert. Bei einem Cardio-Training kommt es darauf an, die Herzfrequenz stark genug zu erhöhen, sodass der Körper Fette verbrennt. Effektives Cardio-Training ist anstrengend und umfasst Übungen, die die großen Muskeln des Körpers trainieren wie Radfahren oder Joggen. Übungen wie Beinheben, Sit-ups oder Crunches erhöhen die Herzfrequenz nicht stark genug, um Fette zu verbrennen, und gelten nicht als Cardio.

Die Wirkung von Spirulina bei der Gewichtsabnahme

Inwiefern kann Spirulina helfen? Die Wirkung von Spirulina steht in Verbindung zu der Ursache des Problems. Es zügelt den Appetit und gibt Ihnen einen Energieschub. Diese Verbindung ist aber eher indirekt. Ein verminderter Appetit bedeutet nicht unbedingt, dass wir weniger essen. Genauso wenig führt mehr Energie dazu, dass wir mehr Sport treiben.

Viele Menschen essen, weil es ihnen schmeckt, und nicht, weil sie hungrig sind. Ein verminderter Appetit hat darauf keinen Einfluss. Manche Menschen müssen sich während des Essens sogar übergeben. Trotzdem hören sie nicht auf zu essen. Oder stellen wir uns vor, Sie würden in einer Fabrik arbeiten und in jeder Pause eine Mahlzeit kostenlos erhalten. Würden Sie nun einen Teil dieser Mahlzeit wegwerfen, weil Ihr Appetit vermindert ist? Solange Sie Ihre Essgewohnheiten nicht unter Kontrolle haben, ist ein Gewichtsverlust nahezu ausgeschlossen – ganz gleich, wie teuer gewisse Gadgets oder Nahrungsmittelergänzungen sind.  Ist es Ihnen jedoch ernst und sind Sie bereit für Veränderungen, dann kann Ihnen Spirulina helfen und Sie beim Abnehmen unterstützen.

Wie funktioniert das?

Heutzutage ist es gar nicht so einfach sich dauerhaft richtig zu ernähren. Der Nährwert der Lebensmittel schwankt, sodass im Ergebnis der Körper nach mehr Nahrung verlangt. Dies gilt insbesondere für Fast Food. Dies besteht zum größten Teil aus Fetten und Konservierungsstoffen – eine äußerst schlechte Kombination!

Mit dem Verzehr von Spirulina bekommt der Körper alle zusätzlichen Nährstoffe. Spirulina enthält nicht nur besonders viele Vitamine und lebensnotwendige Pigmente, sondern ist auch sehr proteinreich. Proteine stillen unseren Hunger besser als Kohlenhydrate oder Fette. Eine proteinreiche Ernährung erscheint daher unerlässlich, um sein Gewicht zu halten oder dieses zu verlieren. Die harten Fleischfasern kann der Körper jedoch nicht so gut verdauen. Spirulina ist wasserlöslich; alle enthaltenen Proteine sind leicht verdaulich und stehen dem Körper innerhalb von Minuten zur Verfügung. Die Einnahme von Spirulina führt also fast unverzüglich zu einem verminderten Appetit bzw. setzt dem Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln ein Ende. Auf diese Weise unterstützt sie Sie im Kampf gegen die Pfunde. Am besten nehmen Sie Spirulina auf leerem Magen ein, etwa 15 bis 30 Minuten vor dem Mittagessen. Falls Sie sie direkt davor einnehmen, werden Sie die Wirkung auf Ihren Appetit nicht bemerken. Falls Sie sie erst nach der Mahlzeit einnehmen, ist es zu spät und führt unter Umständen zu Erbrechen.

Spirulina verleiht dem Körper mehr Energie und unterstützt Sie damit bei Ihrem Cardio-Workout. So sind Sie besser in der Lage, Fett zu verbrennen. Spirulina hat gegenüber Kaffee, Tee und anderen aufputschenden Getränken einen großen Vorteil: Sie verursacht keine der üblichen Nebenwirkungen. Diese Getränke geben nur einen kurzzeitigen Energieschub, am Ende fühlen Sie sich schwach. Die kräftigende Wirkung von Spirulina ist anhaltend ohne bekannte Nachteile.

10. Spirulina lindert Sinusprobleme

Bei allergischer Rhinitis unterstützt Spirulina den Körper, indem sie die Entzündungen lindert, die bei zahlreichen Menschen Probleme mit den Nasennebenhöhlen verursachen. Das geht aus zahlreichen Studien hervor. Im Vergleich zu Placebo-Studien reduziert Spirulina Juckreiz, Nasenausfluss, verstopfte Nase und Niesen.

Zusätzlicher Nutzen: Bietet Neuroprotektion für Störungen des Gehirns und fördert die Gedächtnisleistung

Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2012 wurden Ratten mit Spirulina angereichertem Futter versorgt. Diese Kost führte zu einer Neuroprotektion in einem α-Synuclein-Modell der Parkinson-Krankheit. Dieser Effekt wurde in der Kontrollgruppe nicht festgestellt. In einer Studie aus dem Jahr 2015 wurden die Auswirkungen von Spirulina auf Gedächtnisstörungen, oxidativen Stress und antioxidative Enzymaktivität anhand von Mäusen untersucht. Die Forscher stellten fest, dass Spirulina platensis „den Gedächtnisverlust möglicherweise verhindern kann, indem es die Akkumulation von Aβ-Protein verringert, den oxidativen Schaden reduziert und vor allem die Katalase-Aktivität verstärkt.“

Beide Studien sind bislang noch vorläufig sind und beziehen sich nur auf Tiere. Doch sie liefern vor allem für  Menschen, die an Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen oder Gedächtnisproblemen leiden, vielversprechende Ansätze.

Chlorella vs. Spirulina: Worin unterscheiden Sie sich?

Viele Menschen verwechseln oftmals Chlorella und Spirulina. Bei beiden Algen handelt es sich um Wasserorganismen. Doch es bestehen bedeutende Unterschiede zwischen beiden Arten. Chlorella ist ein kugelförmiger einzelliger Mikroorganismus mit einem Kern, während Spirulina ein spiralförmiges Bakterium ist, das keinen echten Kern hat. Spirulina gilt nicht als Alge im eigentlichen Sinn, sondern als Blaualge bzw. als Cyanobakterium. Sie ist mit anderen Meeresalgen verwandt, zum Beispiel mitWakame, Arame, Seetang (Kelp), Nori und der Rotalge.

spirulina_chlorella

Welche weiteren Unterschiede gibt es?

1. Wachstumsbedingungen

Spirulina gedeiht am besten in Süßwasserteichen, Flüssen und Seen, die einen relativ hohen Alkaligehalt aufweisen. Mäßige Temperaturen und reichlich Sonnenschein sind nötig, damit gesunde Pflanzen gedeihen. In den meisten natürlichen Umgebungen beherbergen die Gewässer, in denen Spirulina gedeiht, normalerweise nur sehr wenige andere Organismen, so dass die Ernte einfacher ist. Auch Chlorella wächst in Süßwasser, in dem sich jedoch weitere Organismen aufhalten. Dies liegt an der mikroskopischen Größe der Alge. Eine Ernte bzw. Kultivierung ist dadurch jedoch viel schwieriger.
Chlorella lässt sich außerdem schwieriger verarbeiten als Spirulina, da die Alge eine unverdauliche Zellulosewand aufweist. Chlorella muss vor dem menschlichen Verzehr verarbeitet werden. In einem komplexen Prozess wird zunächst die Zellulosewand mechanisch aufgebrochen. Ohne diesen Schritt kann der Körper Chlorella nicht verdauen. Dieser Prozess ist nicht nur komplex, sondern erfordert auch eine teure Ausrüstung. Daher sind die Kosten für das Produkt letztlich wesentlich höher. 
Im Vergleich dazu hat Spirulina eine perfekt verdauliche Zellulosewand, ist leicht für den Verzehr verfügbar und sofort nach der Einnahme verdaut und absorbiert.

2. Vorbereitung

Auch die Art und Weise, wie die Algen zubereitet werden, ist unterschiedlich. Chlorella verfügt über eine harte und unverdauliche Zellulosewand, die zuvor aufgebrochen werden muss, damit der menschliche Körper die Nährstoffe metabolisieren und abbauen kann. Der Verarbeitungsprozess ist teuer. Daher kosten Chlorellaprodukte mehr als Spirulina. Spirulina hingegen kann aufgrund ihrer verdaulichen Zellulosewand leicht konsumiert werden.

3. Nährwertanalyse

Chlorella und Spirulina gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmittel, die heutzutage erhältlich sind. Gemessen am Nährwertgehalt ist Spirulina die gesündere der beiden Algen. Spirulina ist eine bessere Quelle für Proteine, essentielle Aminosäuren, Zink, Calcium, Kalium, Eisen, Vitamin C, D und E sowie B-Vitamine, einschließlich B1, B2, B3, B6 und B12. Im Vergleich zu anderen Algen gilt Spirulina auch als beste Quelle für Gamma-Linolensäure. Aufgrund seiner dunkelgrünen Farbe gilt Chlorella als die bessere Quelle für Chlorophyll.

Chlorella vs. Spirulina: Worin liegt der gesundheitliche Nutzen?

Obwohl es gewisse Unterschiede zwischen Chlorella und Spirulina gibt, verfügen beide Algen über eine Reihe ähnlicher Vorteile für unsere Gesundheit.

1. Entgiftet durch den Abbau von Schwermetallen

Regelmäßiger Konsum von Chlorella und Spirulina kann bei der Entgiftung von Schwermetallen und Toxinen helfen, einschließlich Cadmium, Quecksilber, Uran und Blei. Eine Studie, die 2009 im Fachmagazin Nutrition Research and Practice veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass Chlorella den Körper von Schwermetallen, einschließlich Cadmium, entgiftet. Eine andere Studie wurde 2006 in Clinical Toxicology veröffentlicht und fand heraus, dass eine Kombination von Spirulina und Zink die Menge an Arsen im Körper um 47% verringern kann. Im Rahmen der Studie erhielten 24 Patienten mit chronischer Arsenvergiftung zweimal täglich 250 Milligramm Spirulina-Extrakt und zwei Milligramm Zink.

2. Bekämpft Krebs

Chlorella und Spirulina verfügen offensichtlich beide über Eigenschaften, die vor Krebs schützen. Eine Studie, die 2009 im Journal der Zhejiang University SCIENCE B veröffentlicht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Chlorella Krebs bekämpfen hilft, indem sie das Immunsystem stärkt und die Wirkung von T-Zellen verstärkt, die dann die Krebszellen bekämpfen. In einer weiteren Studie, die 2014 in den Annals of Hepatology veröffentlicht wurde, fanden die Wissenschaftler heraus, dass Spirulina die Menge an Krebszellen in der Bauchspeicheldrüse signifikant reduzierte.

3. Fördert Gewichtsverlust

Vergleichen wir nun einmal die Fähigkeiten von Chlorella und Spirulina im Bezug auf Gewichtsverlust. Forscher vermuten, dass Chlorella dem Stoffwechsel helfen und Hormone regulieren kann. 2008 wurde eine Studie im Journal of Medicinal Food veröffentlicht. Die Wissenschaftler kamen darin zu dem Schluss, dass Chlorella den Körperfettanteil, den Nüchternblutzuckerspiegel und das Gesamtcholesterin im Blut senken kann. Eine proteinreiche Ernährung mit Lebensmitteln wie Spirulina fördert den Gewichtsverlust und dämpft den Hunger.

4. Senkt den Cholesterinspiegel

Die im Journal of Medicinal Food veröffentlichte Studie ergab auch, dass täglich 8.000 Milligramm Chlorella helfen kann, den Cholesterinspiegel zu senken. Spirulina konnte einen erhöhten Blutcholesterinspiegel senken und Atherosklerose vorbeugen. Eine achtwöchige Studie, die 2010 im Journal of Nutritional Science and Vitaminology veröffentlicht wurde, ergab, dass Spirulina den LDL-Cholesterinspiegel um bis zu 41 Prozent senkt. Diese Studie legte nahe, dass der Verzehr größerer Mengen von Spirulina zu einer stärkeren Senkung des LDL-Cholesterins führen könnte.

5. Senkt den Blutdruck

Über die blutdrucksenkende Wirkung von Chlorella wurde 2009 in der Fachzeitschrift Clinical and Experimental Hypertension berichtet. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Chlorella den Bluthochdruck signifikant reduzieren kann. Eine weitere Studie wurde 2013 in der Zeitschrift Nutrition Research veröffentlicht und kam zu dem Ergebnis, dass das in Spirulina enthaltene Phycocyanin für die blutdrucksenkende Wirkung der Blaualgen verantwortlich ist.

6. Gesundheit der Leber

2013 wurde eine Studie im World Journal of Gastroenterology veröffentlicht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Gabe von Chlorella die Aminotransferase-Leberenzymwerte bei Patienten mit Hepatitis C signifikant senken konnte. Eine im Journal of Medicinal Food 2013 veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Wirkung von Blaualgen wie Spirulina auf Entzündungen und oxidativem Stress zur Vorbeugung von nicht-alkoholischen Fettlebererkrankungen beitragen kann.

Welche Dosierung von Spirulina wird empfohlen?

Die in Studien verwendete Spirulina-Dosis ist sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen zeigten bereits ein bis acht Gramm Spirulina täglich eine gewisse Wirkung. Die spezifische Dosis ist abhängig vom Einsatzzweck:

  • Als Cholesterinsenker ist eine Dosis zwischen ein und acht Gramm pro Tag wirksam.
  • Für die Leistungsfähigkeit der Muskeln wurden Dosen zwischen zwei und 7,5 Gramm täglich getestet.
  • Zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels wurden leichte Auswirkungen bei einer Dosis von zwei Gramm täglich festgestellt.
  • Der Blutdruck konnte mit Dosen zwischen 3,5 und 4,5 Gramm pro Tag beeinflusst werden.
  • Eine Wirkung auf eine Fettleber konnte mit einer Dosis von 4,5 Gramm pro Tag erzielt werden.
  • Spirulina besteht zu 20 Prozent auch C-Phycocyanin und ungefähr einem Prozent Phycocyanobilin. Der Dosierungsbereich von 200 mg/ kg C-Phycocyanin (1 g/ kg Spirulina) ist ungefähr wie folgt:
  • 10,9 g für eine 68 kg schwere Person
  • 14,5 g für eine 90 kg schwere Person
  • 18,2 g für eine 110 kg schwere Person

Weitere Forschung ist nötig, um zu bestimmen, ob Spirulina einmal täglich oder in kleineren Dosen mehrmals täglich eingenommen werden sollte.

Gibt es Nebenwirkungen von Spirulina?

Ärzte betrachten Spirulina im Allgemeinen als sicher, besonders angesichts ihrer langen Geschichte als Nahrungsmittel. Spirulina kann jedoch mit giftigen Metallen, schädlichen Bakterien und Mikrozystinen - Toxinen, die aus einigen Algen produziert werden - kontaminiert werden, wenn sie unter unsicheren Bedingungen gezüchtet wird. Kontaminierte Spirulina kann Leberschäden, Übelkeit, Erbrechen, Durst, Schwäche, schnellen Herzschlag, Schock und sogar Tod verursachen. Kontaminierte Spirulina kann vor allem für Kinder gefährlich sein. Das NIH (National Instiutes od Health; Nationale Gesundheitsinstitute) empfiehlt, die Quelle von Spirulina in Nahrungsergänzungsmitteln genau zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie unter sicheren Bedingungen angebaut und auf Toxine getestet werden.

Menschen mit bestimmten Autoimmunerkrankungen sollten laut NIH Spirulinaprodukte meiden. Da Spirulina das Immunsystem stärkt, können Spirulina-Präparate die Symptome von Multipler Sklerose (MS), Lupus (systemischer Lupus erythematodes, SLE), rheumatoider Arthritis und anderen Zuständen im Zusammenhang mit einem überaktiven Immunsystem verschlimmern. Aus demselben Grund kann Spirulina die Wirkung von Immunsuppressiva abschwächen, die häufig zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen verschrieben werden und die Abstoßung von Organtransplantaten durch den Körper verhindern sollen. Spirulina kann auch Arzneimittel beeinflussen, die die Blutgerinnung verlangsamen, einschließlich Blutverdünner wie Warfarin sowie nichtsteroidale entzündungshemmende (NSAIDS) Schmerzmittel. Die Kombination von Spirulina mit pflanzlichen Präparaten, die die Blutgerinnung verlangsamen, kann das Blutungsrisiko einer Person erhöhen. Nach Aussage der NIH gehören dazu Nelken, Danshen, Knoblauch, Ingwer, Ginkgo, Ginseng und Kurkuma.

Frauen, die schwanger sind oder stillen, sollten Spirulina meiden, da es für diese Gruppe keine Unbedenklichkeitsstudien gibt. Personen, die an Phenylketonurie leiden, sollten laut NIH Spirulina ebenfalls auf Spirulina verzichten, da eine Einnahme die Auswirkung der genetischen Erkrankung verschlimmern könnte. Leider liegen nicht genügend Studien vor, um sichere Aussagen bezüglich der Dosierung von Spirulina treffen zu können. Fragen Sie daher am besten Ihren Arzt und beachten Sie die Anweisungen auf dem Etikett, um unsichere Dosen auszuschließen.

Geschichte der Spirulina

Spirulina ist ein einfacher einzelliger Organismus, der seinen Namen von dem lateinischen Wort für „Helix“ oder „Spirale“ aufgrund seiner Struktur erhalten hat. Der wissenschaftliche Name lautet Arthrospira platensis. Spirulina zählt zur Familie der Cyanobakterien.

Bereits die Azteken in Mexiko verwendeten Spirulina als Teil ihrer täglichen Ernährung. Spirulina trieb auf den Seen rund um die aztekische Stadt Tenochtitlan (heute: Mexiko-Stadt). Die Seen erhielten dadurch ihre grün-bläuliche Färbung, vor allem der Texcoco-See. Die Azteken sammelten die Bakterien mit einem Stoffnetz ein und nannten sie „teculitlatl“, was so viel wie „Exkremente von Steinen“ bedeutet. Sie trockneten die Bakterien und mischten sie dann unter den Teig, aus dem sie Tortillas backten. Kein Wunder also, dass die Azteken fast das gesamte Gebiet, das heute Mexiko ausmacht, eroberten. Sie waren einfach die stärksten von allen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks rund um den Tschadsee begannen vor Tausenden von Jahren die Kanembu Spirulina zu essen. Die Menschen dort verzehren die Cyanobakterien bis heute. Nicht nur die Einwohner des ostafrikanischen Rift Valleys, sondern auch die Tiere, vor allem Flamingos, nehmen täglich Spirulina zu sich. Gerade das hat den französischen Wissenschaftler Piere Dangeard so an Spirulina fasziniert.

Er war begeistert, als er sah, dass große Flamingopopulationen aufgrund von Spirulina ihre eigene Lebenserwartung so stark übertrafen. Seine wissenschaftlichen Forschungen rund um das Jahr 1940 blieben lange Zeit unbemerkt, bis sich französische Wissenschaftler mehr mit Spirulina aus dem Texcoco-See in Mexiko in den 1960er Jahren beschäftigten. Auch belgische Forscher fingen an sich für Spirulina zu interessieren, als sie sich ungefähr zur selben Zeit in Afrika befanden. 1969 legten die Franzosen die erste Spirulina-Farm an. Nur wenige Jahre später begannen auch die Amerikaner und Japaner ihr eigenes Spirulina anzubauen.

1974 verliehen die Vereinten Nationen Spirulina das Prädikat „Superfood“. Auch die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA beschrieb sie als eines der besten Nahrungsergänzungsmittel. 1983 gewann Spirulina den Preis für „das beste natürliche Lebensmittel“ auf einer internationalen Ernährungsmesse in Westdeutschland.

Heute werden diese nährstoffreichen Algen weltweit zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt und ernsthaft als nachhaltige Nahrungsquelle mit dem Potenzial zur Beendigung des Welthungers diskutiert.3 Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen, die kultiviert und genährt werden müssen, hält Spirulina selbst extremen Temperaturschwankungen und Vernachlässigung stand und gedeiht dennoch. Studien zufolge wird Spirulina erfolgreich zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, darunter auch Vergiftungen aufgrund arsenhaltigen Wassers.

Spirulina für Hunde

Sowohl Labor- als auch Tierstudien legen nahe, dass Spirulina in diesen Bereichen helfen kann:

  • zur Stärkung des Immunsystem
  • zur Verbesserung der Gesundheit des Verdauungstraktes
  • als Hilfe bei Entgiftung
  • zur Senkung der Krebsrate
  • als Hilfe bei Allergien

Spirulina kann das Immunsystem von Hunden stärken

Ist das Immunsystem gestresst oder unter Belastung, zieht es die Stoffwechselenergie aus dem Körper. Hunde mit einem unausgeglichenen Immunsystem leiden oftmals unter chronischer Müdigkeit und wenig Energie. Ein geringe Menge Spirulina kann die Balance wiederherstellen und das Immunsystem stabilisieren. Auf diese Weise wird mehr Stoffwechselenergie frei und verleiht dem Hund mehr Vitalität bzw. wird für Heilungsprozesse oder die Verwertung von Nährstoffen frei. Dadurch werden zelluläre Kommunikationsprozesse des Körpers gestärkt. DNA kann besser ausgelesen und repariert werden. Es handelt sich sozusagen um ein Tune-up für die Zellen. Wissenschaftler in aller Welt – in Japan, China, Indien, Europa, Russland und in den USA – untersuchen, wie und warum Spirulina so wirksam sowohl für die Gesundheit von uns Menschen als auch von Tieren ist. Hunderte veröffentlichte Studien zeigen, wie Spirulina und seine einzigartigen Phytonährstoffe das Immunsystem stärken und die Gesundheit verbessern.

Studien bestätigen, dass Spirulina die Immunfunktion verbessert. Mediziner entdeckten außerdem, dass Spirulina die Fähigkeit des Körpers verbessert, neue Blutzellen zu bilden. Wichtige Teile des Immunsystems – Knochenmarksstammzellen, Makrophagen, T-Zellen und natürliche Killerzellen, Milz und Thymusdrüsen – weisen eine erhöhte Aktivität auf. Wissenschaftler beobachteten, dass Makrophagen an Zahl zunehmen, aktiviert werden und Keime schneller abtöten. Da Spirulina die Krankheitsresistenz bei Tieren sogar in sehr geringen Dosen erhöht, untersucht die Tierfutterindustrie ihre Verwendung als neues Probiotikum, um übermäßig gebrauchte Antibiotika in Futtermitteln zu ersetzen.

Spirulina kann den Verdauungstrakt des Hundes stärken

Wissenschaftler bestätigen, dass Spirulina die Verdauung und die Gefäßfunktion fördert. Sie unterdrückt schechte Bakterien wie E-Coli-Bakterien und Candida-Hefepilze und stimuliert nützliche Bakterien in der Darmflora wie Lactobazillen und Bifidobakterien. Eine gesunde Darmflora ist die Grundlage für eine gute Gesundheit und fördert die Aufnahmefähigkeit von Nährstoffen aus den Lebensmitteln, die wir verzehren. Diese Nährstoffe schützen uns vor Infektionen.

Spirulina kann die Entgiftung und eine natürliche Reinigung fördern

Wissenschaftler in Japan kamen zu dem Ergebnis, dass Spirulina Vergiftungszustände der Nieren signifikant reduziert. Die Nieren wurden durch das Schwermetall Quecksilber sowie drei medizinische Wirkstoffe vergiftet. Andere Wissenschaftler untersuchten Ratten, die Spirulina oder Chlorella erhielten. Beide Arten konnten die siebenfache Menge Dioxin im Vergleich zur Kontrollgruppe abbauen.

1994 wurde ein russisches Patent auf Spirulina als Arzneipflanze vergeben, weil sie allergische Reaktionen aufgrund der Strahlenkrankheit verringerte. 270 Kinder in Tschernobyl erhielten 45 Tage lang jeweils fünf Gramm täglich (gespendet von Earthrise Farms). Der Anteil ihrer Radionukleide sank um 50 Prozent, außerdem normalisierte sich die allergische Sensibilität der Kinder. Heutzutage sind Hunde einem wahren Ansturm toxischer Stoffe aus der Luft, dem Wasser, der Nahrung und aufgrund von Arzneimitteln ausgesetzt. Der Körper muss diese sich ansammelnden Toxine beständig eliminieren. Spirulina enthält eine einzigartige Kombination verschiedener Phytonährstoffe, darunter Chlorophyll, Phycocyanin sowie Polysaccharide, den den Körper reinigen können.

Spirulina kann Krebs vorbeugen und behandeln

Die grün-blaue Farbe der Spirulina ist nicht nur nett anzusehen. Darin liegen vielmehr die Antikrebseigenschaften begründet. In seinem Buch „Healing with Whole Foods“ (dt. „Heilung durch Vollwertkost“) schreibt Paul Pitchford: „Wichtig im Bereich der Prävention ist, dass Spirulina reichlich das blaue Pigment Phycocyanin enthält, einem Biliprotein, von dem man weiß, dass es die Bildung von Krebskolonien hemmt.“

In Tierstudien gelang es Wissenschaftlern bereits zu beweisen, dass Spirulina bzw. entsprechende Extrakte über krebsvorbeugende Eigenschaften verfügen. Spirulina stimuliert natürliche Killerzellen und ähnliche Anti-Immun-Verbindungen des Immunsystems, die Krebszellen bekämpfen. Laborstudien zeigen außerdem, dass die Polysaccharide, die in Spirulina enthalten sind, genetisches Material, das durch Toxine oder aufgrund von Bestrahlung beschädigt wurde, reparieren kann.

Eine Studie der Oregon State University, bei der Versuchstiere einer starken krebserzeugenden Substanz ausgesetzt wurden, zeigte, dass Tiere, denen zuvor Chlorophyll verabreicht wurde, weit weniger Tumore entwickelten als Tiere, die diese Ergänzung nicht erhielten. Die Wissenschaftler vermuten, dass Chlorophyll das Risiko für Haut-, Magen-, Dickdarm- und Leberkrebs senken kann. Nehmen Sie dafür ein Chlorophyll- oder Algenpräparat, z.B. Spirulina oder Blaualgen, gemäß den Angaben auf der Verpackung ein.

Spirulina kann Allergien mindern

Klinische Studien weisen auf die breite Basis für die antiallergischen Eigenschaften dieses funktionalen Lebensmittels hin. Die Ergebnisse einer Versuchsreihe, die im Augsut 2008 veröffentlicht wurde, zeigen einen immunmodulierenden Effekt bei Menschen, die zuvor 16 Wochen lang Spirulina einnahmen. Dabei wurde ein signifikanter Rückgang von IL-6 (Interleukin-6) beobachtet, was auf eine ausgleichende Wirkung verschiedener „Immunvariablen“ schließen lässt. Andere Experimente im Reagenzglas – sowohl mit menschlichen als auch tierischen Zellen – unterstützen diese früheren Ergebnisse und legen nahe, dass die Wirkung von Spirulina sogar Nahrungsmittelallergikern Schutz bieten kann. Diese Ergebnisse sind wichtig, da allergische Reaktionen teilweise auf unangemessene Antworten des Immunsystems beruhen. Das erklärt, warum ein Hund bei bestimmten Pollen und gängigen Futtermitteln starke allergische Reaktionen zeigt, ein anderer Hund aber nicht.

Verwendung von Spirulina

Spirulina wird oft in Pulverform verkauft, ist aber auch als Kapsel oder in anderen Formen (zum Beispiel als Saft) erhältlich. Nach Aussage des Kräuterkundlers Greg Tilford ist eine tägliche Anwendung sicher. Aufgrund der hohen Nährstoffdichte kann es zu Durchfall und Verdauungsstörung kommen, falls zu viel verfüttert wurde.

Tilford empfiehlt ¼ Teelöffel je Pfund Futter bzw. ½ Teelöffel bei Katzen.

Geben Sie Ihrem Hund täglich Spirulina und schon bald wird Ihnen auffallen, dass das Fell Ihres besten Freundes stärker glänzt, er einen frischen Atem hat und insgesamt in besserer körperlicher Verfassung ist.

 

Quellen (in englischer Sprache): 

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Somchit, M. N., Mohamed, N. A., Ahmad, Z., Zakaria, Z. A., Shamsuddin, L., Omar-Fauzee, M. S. et al. (2014, September). Anti-inflammatory and anti-pyretic properties of Spirulina platensis and Spirulina lonar: a comparative study. Pakistan Journal of Pharmaceutical Sciences, 27(5):1277-80. 

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Wu, Q., Liu, L., Miron, A., Klimova, B., Wan, D. & Kuca, K. (2016, August). The antioxidant, immunomodulatory, and anti-inflammatory activities of Spirulina: an overview. Archives of Toxicology, 90(8):1817-40, doi: 10.1007/s00204-016-1744-5 

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Leserkommentare

Sabrina

"Hi, ich bin von Spirulina begeistert! Für mich ist es eine super Proteinquelle, da ich mich vegan ernähre. Ich mische Spirulina immer morgens in meinen Smoothie. "

Alina

"Sehr interessanter Artikel!"