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D-Mannose Pulver
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D-Mannose 100 gramm

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D-Mannose Pulver zur Behandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen

 

Die Wirkung von D-Mannose

  • schmerzlindernd & krampflösend
  • bakterienausspülend
  • entzündungshemmend
Beschreibung
InhaltProduktbestandteile
Dosierung

Was ist D-Mannose?

D-Mannose ist eine Zuckerart, die mit der bekannteren Zuckerart Glucose in Verbindung steht. Bei diesen beiden Zuckerarten handelt es sich um sogenannte Einfachzucker. Das bedeutet, dass sie nur über ein Zuckermolekül verfügen und schnell vom Körper aufgenommen werden können. Im Gegensatz zu Glucose wird D-Mannose jedoch wesentlich langsamer absorbiert. Anstatt einfach verdaut zu werden geht D-Mannose in den Blutkreislauf über, wird von den Nieren gefiltert und findet seinen Weg dann in die Blase.

Beide Formen sind natürlich im Körper sowie in einigen Pflanzen als Stärke vorhanden. Cranberrys enthalten beispielsweise eine große Menge an D-Mannose. Gute Nahrungsmittelquellen für Mannose sind außerdem Äpfel, Orangen, Pfirsiche, Brokkoli und grüne Bohnen.

Viele Menschen nehmen D-Mannose zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten. Wissenschaftler vermuten, dass D-Mannose bestimmte Bakterien daran hindert, sich im Verdauungstrakt anzusiedeln.  Ob das so einfach funktioniert?

Widmen wir uns zunächst der Frage:

Was ist eine Harnwegsinfektion?

Harnwegsinfektionen oder Blasenentzündungen zählen zu den häufigsten Infektionskrankheiten.

Erste Symptome machen sich bemerkbar durch

  • häufigen Harndrang
  • Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
  • geringe Mengen Urin beim Wasserlassen
  • Unterleibskrämpfe.
  • Trüber oder übel riechender Urin können ebenfalls ein Symptom sein.

E. coli-Bakterien sind für etwa 90 Prozent aller Harnwegsinfekte verantwortlich. Die Bakterien verfügen über erstaunliche Überlebenskünste im menschlichen Körper und passen sich ständig an, sodass Antibiotika mit der Zeit ihre Wirkung verlieren. Harnwegsinfekte müssen unter Kontrolle gebracht werden, bevor die Infektion die Nieren befällt und dort schwere Entzündungsreaktionen hervorruft. Es muss also sofort gehandelt werden! Damit die Bakterien ausgeschwemmt werden können, sollte viel Wasser getrunken werden und sofort weitere unterstüztende Maßnahmen gesetzt werden. Zum Beispiel mit D-Mannose.

Falls sich innerhalb von 3 Tagen keine Besserung einstellt, sollte unmittelbar ein Arzt aufgesucht werden, ebenso bei Schmerzen in der Nierengegend, Blut im Urin, schwerem Krankheitsgefühl und Fieber. Auch Schwangere, Kinder und Diabetiker sollten sofort einen Arzt konsuliteren.

D-Mannose gegen Harnwegsinfekte

Falls Sie jemals an einer Harnwegsinfektion oder einer Blasenentzündung gelitten haben, wissen Sie, wie unangenehm das sein kann. Aus diesem Grund suchen viele Menschen nach natürlichen Mitteln, mit denen sie wiederkehrende Harnwegsinfektionen vermeiden können. Eines dieser Mittel ist die D-Mannose.

Sobald E.coli-Bakterien in die Harnwege eintreten, binden sie sich an Zellen, wachsen und verursachen so eine Infektion. D-Mannose unterscheidet sich von anderen Möglichkeiten der Bekämpfung von Harnwegsinfektionen.

Die chemische Struktur von D-Mannose ermöglicht ein Anheften an E. coli-Bakterien, mitunter sogar in größerem Ausmaße, als sich die Bakterien an menschliche Zellen zu binden vermögen. Der genaue Mechanismus ist sehr komplex, doch im Grunde ist es ganz einfach: So lange genügend D-Mannose im Urin vorhanden ist, bindet sie die Bakterien und verhindert so, dass diese sich an die Auskleidung der Harnwege binden und sich an die Blasenwand anheften können. Die gebundenen Bakterien werden dann über den Urin ausgeschieden. Eine Harnwegsinfektion bzw. Blasenentzündung wird verhindert.

Klinische Untersuchungen zeigen, dass D-Mannose eine wirksame Methode ist, um auch wiederkehrenden Harnwegsinfekten vorzubeugen. Neuere Daten zeigen, dass die Zeit bis zu einer Neuinfektion bei der Einnahme von D-Mannose deutlich länger ist als bei einer Antibiotikabehandlung, auch wenn diese über einen längeren Zeitraum bei niedriger Dosis oder in Zyklen erfolgt. Wir wissen mittlerweile, dass D-Mannose über keinerlei antibakterielle Eigenschaften verfügt. Es ist gut möglich, dass die Dauer und Dosierung an die Wachstumsrate der Bakterien in der Blase und den Harnwegen angepasst werden müssen. Der größte Teil der aufgenommenen Mannose wird mit dem Urin ausgeschieden und mit ihm die Bakterien, die im infizierten Urin konzentriert vorhanden sind. Die Bakterien versuchen sich im hohen Maße an andere Zellen zu binden und verursachen dadurch immer neue Infektionen.

Mannose

Wie wird D-Mannose dosiert?

Die empfohlene Dosis beträgt zwei Gramm pro Einnahme. D-Mannose ist auch in einigen Früchten enthalten. Von diesen müssten Sie jedoch jeden Tag Unmengen verzehren, um eine positive Veränderung zu bemerken.

Die genaue Dosis, mit der Sie sich alle Vorteile sichern, ist noch nicht vollkommen bekannt. Aus diesem Grund empfehlen Wissenschaftler gegenwärtig die Dosen, die sie in ihren Studien eingesetzt haben.

Zur Behandlung einer akuten Harnwegsinfektion/Blasenentzündung: 

  • 1. Tag: alle 2-3 Stunden 2 g (bis zu 7 Portionen pro Tag)
  • 2. Tag: alle 3-4 Stunden 2 g (bis zu 5 Portionen pro Tag)
  • 3. Tag: alle 4 Stunden 2 g (bis zu 3 Portionen pro Tag)
  • Nachdem alle Symptome abgeklungen sind, nehmen Sie noch 3 Tage lang einmal täglich 2 g ein.

Zur Vorbeugung von chronischen Harnwegsinfektionen/Blasenentzündungen: 

  • Ein- bis zweimal täglich 2 g einnehmen

Zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen aufgrund von Geschlechtsverkehr:

  • Nehmen Sie einen Teelöffel D-Mannose eine Stunde vor und/ oder unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr ein, um einer Infektion vorzubeugen.

Auch Vitamin B6Vitamin C, Kalium, Magnesium und Calcium bekämpfen Harnwegsinfekte. Vitamin B6 verstärkt den Harndrang, sodass E. coli-Bakterien aus dem Körper gespült werden.  Vitamin C ist ein Antioxidans, das das Immunsystem stärkt. Kalium, Magnesium und Calcium sind nützliche Elektrolyte.

Anwendung von D-Mannose

Lösen Sie das D-Mannose-Pulver in einem Glas Wasser auf und trinken Sie die Lösung. Das Pulver ist leicht löslich; das Wasser hat einen süßlichen Geschmack. Denken Sie daran, wie wichtig es in dem Zusammenhang ist, genug zu trinken. Wenn Sie nicht genug trinken, um ausreichend Urin zu bilden, kann D-Mannose nicht wirken.

Welche Nebenwirkungen können mit D-Mannose auftreten?

Die Einnahme von D-Mannose gilt selbst bei längerer Einnahme als sicher. Die meisten Menschen benötigen sie allerdings nur ein paar Tage lang. D-Mannose wurde als sicher eingestuft.

Dennoch berichten einige Anwender von leichten Nebenwirkungen:

  • Blähungen
  • weicher Stuhl
  • Durchfall

Im Vergleich zu den vielen Nebenwirkungen, die die einzige effektive Alternative – die vorbeugende Einnahme von Antibiotika – mit sich bringt, sind diese Nebenwirkungen gering. Bei der andauernden Einnahme von Antibiotika kann es zu vielen Nebenwirkungen kommen, angefangen von Hautausschlägen über Übelkeit und Durchfall bis hin zu Hefeinfektionen. Nicht zu vergessen ist außerdem das Risiko von Antibiotikaresistenzen, die mit einer langfristigen Einnahme einhergehen.

Wer sollte die Einnahme von D-Mannose mit einem Arzt abklären?

Diabetiker: 

Einige Studien deuten darauf hin, dass die Kontrolle des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern durch D-Mannose erschwert wird. Sprechen Sie mit Ihrem Heilpraktiker, wenn Sie D-Mannose einnehmen möchten. Eventuell möchte Ihr Arzt Ihren Blutzuckerspiegel häufiger kontrollieren, wenn Sie D-Mannose einnehmen, da es sich dabei ja um eine Form von Zucker handelt.

Manche Quellen behaupten, die Aufnahme von D-Mannose bei Diabetes wäre kein Problem. Trotzdem sollte das im Zweifelsfall mit einem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden. Richtig ist, dass D-Mannose vom Körper äußerst langsam aufgenommen wird und den Blutzucker kaum ansteigen lässt. 

Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit:

Es liegen gegenwärtig nicht genügend Informationen vor, ob die Einnahme von D-Mannose während der Schwangerschaft und Stillzeit sicher ist. Sprechen Sie sich am besten mit Ihrem Heilpraktiker ab.

9 Tipps, wie Sie die Gesundheit Ihrer Harnwege unterstützen können

1. Trinken Sie jeden Tag viel Wasser - mindestens 2-3 Liter täglich (stilles, gefiltertes oder Quellwasser). Dadurch verdünnt sich Ihr Urin und die Harnwege werden gespült.
2. Gehen Sie auf die Toilettesobald Sie Harndrang verspüren. Ignorieren Sie den Drang nicht und versuchen Sie nicht, sich ihm zu widersetzen.
3. Verwenden Sie unparfümiertes, ungebleichtes Toilettenpapier.
4. Sorgen Sie für warme Füße. Bei kalten Füßen verschlechtert sich die Durchblutung der Schleimhaut und sie wird anfälliger für Infekte. Gönnen Sie sich ein warmes Fußbad und ziehen Sie anschließend dicke, warme Socken an.
5. Achten Sie auf Ihre Ernährung. Um die Blase nicht zusätzlich zu reizen, vermeiden Sie stark gewürztes oder gesalzenes Essen, Kaffe, Alkohol und schwarzen Tee.
6. Duschen Sie, anstatt zu baden.
7. Waschen Sie Ihren Genitalbereich vor und nach dem Geschlechtsverkehr, vorzugsweise in einem Bidet.
8. Vermeiden Sie Deosprays, -duschen und -pulver für Frauen, die zu einer Reizung der Harnröhre und der Genitalien führen können.
9. Verwenden Sie nur unbehandelte Tampons und Binden, die nicht mit Chlor oder anderen aggressiven Chemikalien behandelt wurden.

Harnwegsinfektionen bei Frauen und Männern

  • Gerade für Frauen beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Laufe ihres Lebens an Harnwegsinfektionen bzw. Blasenentzündungen erkranken bei 1:2. Harnwegsinfektionen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen und treten wesentlich häufiger bei Frauen auf als bei Männern.
    Das liegt vor allem daran, dasss die Harnröhre bei Frauen um Einiges kürzer ist (ca. 2,5-4 cm) im Gegensatz zur männlichen Harnröhre (ca. 20 cm)
  • Doch auch Männer sind dagegen nicht immun, gerade ab einem Alter ab 50 Jahren.
  • Unabhängig vom Geschlecht gehören Harnwegsinfekte zu den häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten unter Senioren.

Wer ist besonders anfällig für Harnwegsinfektionen?

  • Frauen nach den Wechseljahren
  • Jede Frau und jeder Mann, der sexuell aktiv ist
  • Frauen, die bestimmte Empfängnisverhütungsmittel verwenden wie Diaphragmen oder Spermizide
  • Jeder, der Schwierigkeiten hat, seine Blase vollständig zu entleeren
  • Jeder mit beeinträchtigter Blutzuckerkontrolle und Immunsystem
  • Jeder mit Blockierungen der Harnwege, beispielsweise Prostatavergrößerung oder Nierensteine
  • Jeder, der in der Vergangenheit an Harnwegserkrankungen gelitten hat

Frauen, die1,6 bis 2,6 Harnwegsinfekte im Jahr erleiden, zählen zu der Gruppe der Betroffenen mit häufigen Neuinfektionen. Gerade für gesunde, aktive Frauen vor den Wechseljahren stellen wiederkehrende Harnwegsinfektionen ein großes Gesundheitsproblem dar.

Wiederkehrende Harnwegsinfektionen werden wie folgt definiert: Die Anzahl von mindestens 3 Harnwegsinfektionen mit 3 positiven Urinkulturen in den letzten 12 Monaten bzw. zwei Infektionen in den letzten sechs Monaten. Gegenwärtig werden häufig prophylaktisch Antibiotika verschrieben, um wiederkehrende Harnwegsinfektionen zu vermeiden. Dazu zählen auch die langfristige Gabe niedrig dosierter Antibiotika sowie postkoitale Antibiotikabehandlungen (also nach dem Geschlechtsverkehr). Allerdings wird dadurch das langfristige Risiko für ein erneutes Auftreten nicht gemindert. Patienten, die an wiederkehrenden Harnwegsinfektionen leiden und prophylaktisch über einen längeren Zeitraum Antibiotika einnehmen, verringern ihre Infektionsrate während des Behandlungszeitraumes. Wird die Behandlung jedoch beendet, leiden diese Personen meistens genauso häufig an Harnwegsinfektionen wie vor der Behandlung. Die langfristige Einnahme von Antibiotika scheint sich nicht positiv auf die allgemeine Anfälligkeit für Infektionen auszuwirken. Die Zellwände von E. coli verfügen über winzige fingerartige Ausbuchtungen mit bestimmten Molekülen auf der Oberfläche, den sogenannten Lektinen. Diese Lektine agieren als zellulärer Klebstoff, der die Bakterien mit der Blasenwand verbindet, sodass diese nicht mit dem Urin ausgeschieden werden.

D-Mannose vs. Cranberry-Saft

Schon seit Langem gilt Cranberry-Saft als wirksam zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten. Viele Menschen trinken Cranberry-Saft, wenn sie die Gesundheit ihrer Harnwege stärken wollen.

Einige Studien zeigen, dass Cranberry-Saft einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Harnwege haben kann, indem es für eine gesunde Flora sorgt, genauso wie Blaubeer-, Pfirsich- und Apfelsaft.

Trotz dieses Vorteils, gibt es doch einen großen Nachteil – Cranberry-Saft enthält sehr viel Fruchtzucker, der mehr Schaden als Nutzen anrichten kann. Cranberry-Saft und andere Obstsäfte enthalten Fruktose, einen Einfachzucker, der schwerwiegende Gesundheitsprobleme verursachen und Ihr Immunsystem vor große Herausforderungen stellen kann. Der Konsum von Zucker und Getreideprodukten (die schnell in Zucker gespalten werden) führt dazu, dass im Darm und in den Harnwegen nur sehr schwer eine gesunde Flora aufrechterhalten werden kann. Im Ergebnis beeinträchtigen Sie die Gesundheit Ihrer Harnwege.

Abgesehen von der Zuckerproblematik stellt sich auch die Frage, ob Sie überhaupt genügend D-Mannose aus Cranberry-Saft aufnehmen können. Es ist richtig, dass Cranberry- und andere Fruchtsäfte D-Mannose enthalten, allerdings nur in geringen Mengen.

D-Mannose aus Ergänzungspräparaten ist 10 bis 15 Mal wirkungsvoller als D-Mannose aus Cranberry-Saft.

Ein weiterer Vorteil von Mannose ist, dass der Körper den Zucker  nur sehr gering verstoffwechselt, sodass sich ein Verzehr nur in geringem Maße auf den Blutzuckerspiegel auswirkt bzw. die Stoffwechselfunktionen des Körpers kaum beansprucht. Der größte Anteil wird durch die Nieren gefiltert und sammelt sich im Urin. Dort kann D-Mannose unerwünschte Bakterien, die sich unter Umständen in den Harnwegen befinden, abfangen. Sie unterstützt außerdem den Erhalt einer gesunden Flora. Im Gegensatz zu anderen Zuckerarten schädigt oder beeinträchtigt sie nicht gesunde Darmbakterien.

D-Mannose vs. Antibiotika

Meistens wird bei Harnwegsinfekten Antibiotika verschrieben. Eine mögliche Alternative ist D-Mannose.

Das Gute am natürlichen Behandlungsansatz im Gegensatz zu Antibiotika ist, dass Cranberrys und D-Mannose keine gesunden Bakterien abtöten und somit das normale Gleichgewicht der Bakterien im Darm nicht stören. D-Mannose tötet E. coli-Bakterien nicht ab, sondern bindet sie an sich. Die Bakterien können sich somit nicht in den Harnwegen festsetzen und werden einfach aus dem Körper gespült. Antibiotika töten alle Bakterien ab, ob gut oder schlecht. Das führt zu vielen Nebenwirkungen, wie Hefeinfektionen bzw. Pilzinfektionen, einem geschwächten Immunsystem und erneuter Blasenentzündungen.

Ein weiterer Vorteil von D-Mannose ist, dass er im oberen Darm absorbiert wird, bevor der Zucker zu den Bakterien gelangt, die normalerweise im Darm vorhanden sind. Daher kann D-Mannose die Blase reinigen, ohne anderweitig Probleme zu verursachen.

D - Mannose

Studien zu D-Mannose bei Blasenentzündungen

  • Eine Studie, die 2008 im Fachmagazin „PLoS One“ veröffentlicht wurde, zeigte, dass D-Mannose E. coli daran hindert, sich an die Zellen in den Harnwegen zu binden.
  • 2013 bewerteten Wissenschaftler im Rahmen einer Studie die Auswirkung von D-Mannose anhand von 308 Frauen mit häufigen Harnwegsinfektionen. D-Mannose wirkte dabei in etwa genauso gut wie das Antibiotikum Nitrofurantoin, um Harnwegsinfektionen über einen Zeitraum von sechs Monaten vorzubeugen.
  • In einer Studie von 2014 verglichen Forscher die Wirkung von D-Mannose mit dem Antibiotikum Trimethoprim/ Sulfamethoxazol zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfektionen bei 60 Frauen. D-Mannose konnte die Symptome bei Frauen mit einem aktiven Harnwegsinfekt lindern. Außerdem wurden weitere Infektionen besser vorgebeugt als mit dem Antibiotikum.
  • Wissenschaftler führten 2014 eine Studie mit 308 Frauen durch, die in der Vergangenheit an wiederkehrenden Harnwegsinfekten litten. Die erste Gruppe erhielt 2 Gramm D-Mannose aufgelöst in 200 ml Wasser täglich über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die zweite Gruppe erhielt 50 mg Nitrofurantoin, ein Antibiotikum; die dritte Gruppe ein Placebo. Während der sechsmonatigen Untersuchungsphase traten in der D-Mannose-Gruppe wesentlich seltener Harnwegsinfektion aus als in der Placebogruppe. In der Behandlungsgruppe litten die Frauen außerdem seltener unter Nebenwirkungen als in der Nitrofurantoingruppe. Die Forscher schlussfolgerten, dass D-Mannose das Risiko für wiederkehrende Harnwegsinfektionen deutlich senken kann.
  • Eine Studie aus dem Jahre 2016 untersuchte die Wirkung von D-Mannose bei 43 Frauen, die an einer aktiven Harnwegsinfektion litten. Am Ende der Studie hatten sich die Symptome bei fast allen Frauen verbessert.
  • Eine kleine Pilotstudie, die im European Review for Medical and Pharmacological Sciences veröffentlicht wurde, ergab, dass D-Mannose drei Tage lang zweimal täglich und 10 Tage lang einmal täglich verabreicht zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome im Zuge einer Harnwegsinfektion sowie der Lebensqualität führte. Jene, die die Anwendung von D-Mannose über sechs Monate fortsetzen, erkrankten seltener an weiteren Harnwegsinfektionen als jene, die die Behandlung nicht fortführten.
  • In einer randomisierten klinischen Studie mit 308 Probanden verglichen die Forscher D-Mannose mit einer Kontrollgruppe über einen Zeitraum von sechs Monaten. Jene, die kein D-Mannose einnahmen, wiesen ein vierfach höheres Risiko für eine Harnwegsinfektion innerhalb der sechs Monate auf als die Behandlungsgruppe. In der D-Mannose-Gruppe erkrankten während der Studie 15 Probanden an einem Harnwegsinfekt. In der Kontrollgruppe, die kein D-Mannose einnahmen, erkrankten hingegen 59 Probanden. In einer separaten Studie wurde die Bakteriurie (das Vorhandensein von Harnwegsbakterien) über einen Zeitraum von neun Tagen bei Ratten gemessen, die eine Lösung mit zehnprozentiger D-Mannose erhielten. In ihrem Urin fanden die Forscher E. coli-Bakterien, die sich an D-Mannose angeheftet hatten. Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass „D-Mannose Bakteriurie innerhalb eines Tages deutlich senken kann.“

 

Haftungsausschluss: Bitte beachten Sie, dass die Resultate variieren können und auf vergangene Fälle basieren.

 

Quellen (in englischer Sprache): 

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Zusammensetzung:

D-Mannose

Mengenangaben pro 2 g = 1 Portion:

D-Mannose2 g

 

 

Verzehrempfehlung:

 

  • Zur Behandlung einer akuten Harnwegsinfektion/Blasenentzündung: 

1. Tag: alle 2-3 Stunden 2 g (bis zu 7 Portionen pro Tag)

2. Tag: alle 3-4 Stunden 2 g (bis zu 5 Portionen pro Tag)

3. Tag: alle 4 Stunden 2 g (bis zu 3 Portionen pro Tag)

Nachdem alle Symptome abgeklungen sind, nehmen Sie noch 3 Tage lang einmal täglich 2 g ein.

  • Zur Vorbeugung von chronischen Harnwegsinfektionen/Blasenentzündungen: 

Ein- bis zweimal täglich 2 g einnehmen

 

Anwendung:

Lösen Sie das Mannose Pulver in stillem Wasser auf und nehmen Sie es ein.

 

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

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"Hallo, ich habe leider des Öfteren Blasenentzündungen. Und ich möchte kein Antibiotika mehr nehmen, da es einfach mehr Nachteile als Vorteile hat. Eine Freundin hat mir jetzt die D - Mannose empfohlen. Bei meiner letzten Blasenentzündung vor einigen Tagen hat sie mir sehr gut geholfen. Die Symptome verschwanden auf jeden Fall schneller als sonst. Ich werde die Mannose jetzt vorbeugend weiterhin verwenden und hoffe, dass die nächste Blasenentzündung lange auf sich warten lässt. "
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