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Mönchspfeffer Kapseln
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Mönchspfeffer Kapseln

Mönchspfeffer Kapseln 500 mg

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Mönchspfeffer – die natürliche Hilfe bei Regel- und Wechselbeschwerden

 

Mönchspfeffer Kapseln hochdosiert

  • Sanfte Hilfe bei PMS
  • Unterstützend in den Wechseljahren
  • Erhöht die Fruchtbarkeit
  • höchste erhältliche Dosierung am Markt
Beschreibung
InhaltProduktbestandteile
Dosierung

Was ist Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer galt früher als das Symbol der Keuschheit. Denn damals war unter anderem ein Mittel dafür, die Libido der Mönche zu unterdrücken – daher der Name. Die Pflanze ist allerdings auch unter ihrem lateinischen Namen Vitex (Vitex agnus castus) bzw. als Keuschlamm bekannt und gehört zu den Heilpflanzen.

Vor allem Frauen profitieren von der Pflanze. Mönchspfeffer wird oft als Heilmittel bei typischen Frauenproblemen empfohlen. Entsprechende Präparate enthalten meistens Extrakte der Frucht und/oder der Samen.

Vitex agnus castus wir bereits seit über 2500 Jahren als Heilmittel bei einer ganzen Reihe gynäkologischer Beschwerden verwendet. Auch heute noch wird die Pflanze gerne zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten hat sich Vitex vor allem in Europa zur Behandlung von PMS, zyklischen Brustschmerzen, unregelmäßigen Monatszyklen und Unfruchtbarkeit bewährt. Gerade in Deutschland verschreiben Frauenärzte das Mittel gern.

Der Mönchspfeffer kann den Hormonspiegel auf verschiedene Weise beeinflussen. So soll er die Freisetzung von luteinisierenden Hormonen fördern, die wiederum den Progesteronspiegel erhöhen. Progesteron ist ein Hormon, das bekanntlich eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Menstruationszyklus spielt. Außerdem soll die Pflanze den Prolaktinspiegel beeinflussen, der eine Rolle für die Entwicklung der weiblichen Brust sowie der Milchproduktion spielt.

Wie funktioniert Vitex?

Die Wirkmechanismen von Mönchspfeffer konnten bislang nur teilweise entschlüsselt werden. Die Pflanze scheint sich indirekt auf einige unterschiedliche Hormone auszuwirken, darunter Prolaktin und Progesteron. Über die genaue Wirkweise liegen mehrere Theorien vor. So soll Mönchspfeffer zum Beispiel viele östrogenähnliche Verbindungen enthalten, die den Menstruationszyklus beeinflussen.

Je nach Höhe der Dosis wirkt Vitex unterschiedlich. Niedrige Dosen führten zu einem verminderten Östrogenspiegel und einem erhöhten Progesteron- und Prolaktinspiegel – möglicherweise verursacht durch eine Hemmung der Freisetzung von Follikelstimulationshormon (FSH) und luteinisierenden Hormon (LH).

Mönchspfeffer

Wie wirkt Mönchspfeffer?

Die Wirkung von Mönchspfeffer (Vitex) auf die weibliche Fruchtbarkeit sowie bei hormonellen Störungen ist gut erforscht. Die Pflanze ist ein wirksames natürliches Mittel, das oftmals den gewünschten Erfolg bringt, und hervorragend für Frauen geeignet, die unter Menstruationsbeschwerden leiden.

Mönchspfeffer wirkt auf die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und fördert die Produktion von Progesteron und luteinisierender Hormone. Beide sind wichtig für die Ovulation, regelmäßige Monatszyklen sowie zur Vermeidung von Symptomen, die mit hormonellen Ungleichgewichten einhergehen (beispielsweise PMS). Falls eine Frau an einem Progesteronmangel leidet (zu viel Östrogen) bzw. an Störungen der Lutealphase, kann Mönchspfeffer das Hormonsystem unterstützen und die Bildung von mehr Progesteron sowie regelmäßige Eisprünge anregen. So wird ein gesunder Zyklus unterstützt. Das führt dazu, dass die Dominanz des Östrogens durchbrochen wird, die für viele Menstruationsbeschwerden verantwortlich ist. Die Hypophyse gilt als wichtigste Drüse. Sie kommuniziert mit den Eierstöcken und bestimmt die Menge der Hormone, die diese bilden. Mönchspfeffer setzt genau dort an und unterstützt die Funktion der Hirnanhangsdrüse.

Bei bestimmten hormonellen Störungen bietet Vitex allerdings nur eine kurzfristige Linderung.

Vitex agiert gewissermaßen wie ein Starthilfekabel bei einem Auto. Es verleiht der Hirnanhangsdrüse einen Schub und stimuliert sie derart, dass sie dafür sorgt, dass die richtigen Hormone in der richtigen Menge produziert werden. Vitex kann jedoch nicht allein Unfruchtbarkeit, PMS, PCOS oder Endometriose heilen. Sie müssen Ihre gesamte Ernährungsweise dahingehend umstellen, dass Sie mit der aufgenommenen Nahrung Ihr Hormonsystem unterstützen. Wenn Sie sich also nicht um Ihr Hormonsystem als Ganzes kümmern, werden Ihre Beschwerden nur dann verschwinden oder gelindert werden, solange Sie Medikamente einnehmen. Sobald Sie die Medikamente jedoch absetzen (was Sie irgendwann tun wollen), kehren die Beschwerden zurück. Wenn Sie Ihren gesamten Körper jedoch mit den richtigen Nahrungsmitteln zur richtigen Zeit unterstützen, versorgen Sie Ihren Körper mit allen Bausteinen, die er in den einzelnen Phasen benötigt. Wenn Sie das tun und ergänzend eine Zeitlang Mönchspfeffer einnehmen, verstärken Sie die Wirkung der Pflanze auf Ihre Hirnanhangsdrüse langfristig. Sie werden schneller einen symptomfreien Monatszyklus erreichen.

In der alternativen Medizin wird Vitex regelmäßig zur Behandlung der folgenden Beschwerden verwendet:

  • Prämenstruelles Syndrom (PMS) 
  • Akne
  • Fibrozystische Mastopathie
  • Unfruchtbarkeit bei Frauen
  • starke Menstruation
  • Wechseljahrbeschwerden
  • gutartige Prostatahyperplasie
  • Migräneanfälle
  • Gelenkbeschwerden
  • Außerdem wird Mönchspfeffer nachgesagt, er steigere die Muttermilchproduktion.

11 Vorzüge von Mönchspfeffer (vitex agnus castus)

Obwohl es an groß angelegten klinischen Studien mangelt, die die Wirkung von Mönchspfeffer eingehend untersucht haben, deuten einige Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Pflanze vor bestimmten Beschwerden und Erkrankungen schützen bzw. diese lindern kann. Schauen wir uns die potentiellen Vorzüge einmal genauer an:

1) Mönchspfeffer lindert PMS

Etwa 75 Prozent aller Frauen leiden an Symptomen im Zusammenhang mit PMS (prämenstruellem Syndrom). Falls auch Sie dazu gehören, reihen Sie sich in die große Gruppe der Frauen ein, die Monat für Monat an unerwünschten physischen und psychischen Symptomen leiden, die zwischen zwei und 14 Tagen vor Ihrer Periode beginnen. Diese Symptome können in hohem Maße gelindert oder ganz beseitigt werden, indem ein hormonelles Gleichgewicht im Körper erreicht wird.

Mönchspfeffer ist eine der besten – wenn nicht die beste – Heilpflanze, wenn es um die natürliche Linderung von PMS geht.

Eine vermehrte Prolaktinproduktion kann zu PMS-Symptomen führen. Zahlreiche Studien legen nahe, dass Mönchspfeffer PMS-Symptome lindern kann, weil es die Freisetzung von Prolaktin durch die Hirnanhangsdrüse unterdrückt. Symptome einschließlich Brustspannen, Kopfschmerzen und Reizbarkeit werden gemindert. Bei den prämenstruellen Brustschmerzen werden die Schmerzen sowie Klumpenbildung gemindert. Empfohlen wird die Einnahme von Mönchspfeffer zusammen mit einem weiteren wichtigen natürlichen Behandlungsmittel für Schmerzen in der Brust: Jod.

Studien bestätigen die Wirksamkeit von Mönchspfeffer auf PMS und seinen Symptomen:

  • In einem Bericht des Royal Melbourne Institute of Technology der Universität in Australien heißt es, dass fünf von sechs Studien zu dem Ergebnis kamen, dass Vitexextrakte PMS-Symptome besser lindern als Placebos.
  • Für einen Bericht, der 2013 in der Zeitschrift Planta Medica veröffentlicht wurde, überprüften die Forscher zwölf zuvor veröffentlichte klinische Studien, die die Auswirkungen von Vitex auf die Gesundheit von Frauen untersuchen. Trotz einiger Einschränkungen innerhalb der überprüften Studien zeigten die Ergebnisse, dass Mönchspfeffer bei der Behandlung des prämenstruellen Syndroms von Vorteil sein kann.
  • In einer neueren Studie (veröffentlicht 2014 in „Advances in Therapy“) bewirkte die tägliche Einnahme von Vitex über drei Menstruationszyklen hinweg, dass die Intensität von Symptomen in Zusammenhang mit PMS (wie Blähungen, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Hautprobleme) nachließ. Die Studie umfasste 60 Frauen zwischen 18 und 44 Jahren.
  • Eine weitere, qualitativ hochwertige, prospektive doppelblinde randomisierte klinische Studie lieferte folgende Ergebnisse: 170 Frauen mit diagnostiziertem PMS erhielten für drei Menstruationszyklen entweder einen Mönchspfefferextrakt oder ein Placebo. Bei mehr als der Hälfte der Frauen in der Behandlungsgruppe besserten sich die Symptome um mindestens 50 Prozent.

2) Mönchspfeffer lindert Wechseljahrsbeschwerden

Das dauerhafte Ende der Menstruation und Fruchtbarkeit wird als Menopause bezeichnet. Sie tritt 12 Monate nach der letzten Periode ein. Dies geschieht, wenn eine Frau in ihren 40ern oder 50ern ist. In den USA zum Beispiel ist eine Frau im Schnitt 51 Jahre alt, wenn Sie in die Menopause eintritt. Mönchspfeffer wird zur Linderung von Wechseljahrsbeschwerden oft in Kombination mit anderen Heilpflanzen eingesetzt um die Wirkung zu verstärken. Andere Heilpflanzen, die in den Wechseljahren die Symptome lindern, sind zum Beispiel Frauenmantel Tropfen oder Nachtkerzenöl

Eine 2007 im Fachmagazin „Gynecological Endocrinology“ veröffentlichte Studie zeigt, dass ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel mit Mönchspfeffer sicher und wirksam Hitzewallungen und Schlafstörungen bei Frauen vor und nach den Wechseljahren lindern kann.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2015 zeigt, dass ein Ergänzungspräparat, das hauptsächlich Mönchspfeffer enthielt, mittlere bis schwere Wechseljahrsbeschwerden lindern konnte.

3) Mönchspfeffer wirkt normalisierend auf einen unregelmäßigen Zyklus

Gegenwärtig liegen großangelegte qualifizierte Studien noch nicht in ausreichendem Maße vor, die zeigen, dass sich Mönchspfeffer positiv auf einen unregelmäßigen Zyklus auswirkt. Bislang sind nur kleine Studien mit eher bescheidenen ersten Ergebnissen verfügbar.  

Die Ergebnisse einer kleinen Studie mit 96 Frauen, die an unterschiedlichen Fruchtbarkeitsstörungen litten (38 litten an sekundärer Amenorrhoe, 31 an einem Defekt in der Lutealphase und 27 an Unfruchtbarkeit ohne bekannte Ursache) zeigen, dass die Patientinnen, die Vitex erhielten, häufiger schwanger wurden als die Frauen, die ein Placebo einnahmen. Der Hormonspiegel unterschied sich in der Behandlungsgruppe nicht von dem in der Placebogruppe. Dennoch wurden die Frauen, die an Amenorrhoe und Störungen der Lutealphase litten, doppelt so häufig in der Behandlungsgruppe schwanger wie in der Placebogruppe.

Allerdings wurden insgesamt nur 15 Frauen schwanger, und die Behandlung wurde nur drei Monate lang fortgeführt. Bei dem verabreichten Produkt handelte es sich um Mastodynon, ein pflanzliches Präparat mit fünf weiteren Wirkstoffen neben Mönchspfeffer.

Vitex agnus Castus

4) Mönchspfeffer wirkt sich positiv auf die weibliche Fruchtbarkeit aus

Mönchspfefferpräparate wirken sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus, vor allem bei Frauen, die an Störungen der Lutealphase leiden (verkürzte zweite Hälfte des Menstruationszyklus). Die Probleme haben ihre Ursache darin, dass die Eierstöcke dieser Frauen nicht genug Progesteron ausstoßen.

In Rahmen einer Versuchsreihe nahmen 48 Frauen (zwischen 23 und 39 Jahren), bei denen allesamt Unfruchtbarkeit diagnostiziert wurde, einmal täglich drei Monate lang Mönchspfeffer ein. In diesem dreimonatigen Versuchszeitraum wurden sieben Frauen schwanger. Bei 25 Frauen normalisierte sich der Progesteronspiegel, wodurch die Chancen für eine Schwangerschaft steigen.

In einer weiteren Studie wurden 52 Frauen mit Störungen der Lutealphase aufgrund einer latenten Hyperprolaktinämie (erhöhter Prolaktinspiegel im Blut) untersucht. Jede Frau erhielt eine täglich Dosis von 20 mg Vitex agnus castus oder ein Placebo. Die Studie zielte darauf ab herauszufinden, ob Vitex den Prolaktinspiegel in der Hirnanhangsdrüse senken sowie die Länge der Lutealphase erhöhen bzw. die Bildung des Hormons Lutealphasenprogesteron normalisieren kann.

Die Ergebnisse waren beeindruckend. Nach nur drei Monaten hatte sich bei den - mit Vitex behandelten Frauen - die Prolaktinausschüttung verringert, die Lutealphase normalisiert und die Einschränkungen in der Lutealprogesteron-Synthese gegeben. Zwei Frauen in der behandelten Gruppe wurden im Laufe der Studie zudem schwanger. Außerdem wurden keine negativen Nebenwirkungen beobachtet. Diese Ergebnisse zeigen, dass Mönchspfeffer als natürliches Mittel bei Unfruchtbarkeit helfen kann.

5) Mönchspfeffer lindert Hyperprolaktinämie

Dabei handelt es um eine Erkrankung, bei der ein erhöhter Prolaktinspiegel Östrogen und Progesteron unterdrückt – wie bei einer stillenden Frau. Außer in der Stillzeit kann es zu einer Hyperprolaktinämie kommen, wenn die Frau einen gutartigen Tumor in der Hirnanhangsdrüse (Mikroadenom) entwickelt. In diesen Fällen wird der Frau meist Medikamente wie Bormocriptin verschrieben. Studien zeigten, dass Mönchspfeffer als natürliche Alternative die gleichen Effekte erzielte.

6) Mönchspfeffer lindert Gebärmuttermyome

Bei Gebärmuttermyomen handelt es sich um gutartige Tumore innerhalb der Gebärmutterwand. Diese führen häufig zu einer Veränderung in der Größe bzw. Form der Gebärmutter mit unangenehmen Begleiterscheinungen. Der Schlüssel zur Vorbeugung bzw. Minderung von Gebärmuttermyomen liegt in einem ausgeglichenen Hormonhaushalt. Mönchspfeffer kann dazu beitragen, indem er das Verhältnis zwischen Östrogen und Progesteron ausgleicht.

7) Mönchspfeffer zur Behandlung von Akne

Hormonelle Ungleichgewichte und Schwankungen sind die Hauptursache für Akne, insbesondere bei Frauen. Falls Sie unter monatlichen Akneausbrüchen leiden, insbesondere im Bereich des Kiefers und des Kinns, ist Vitex vielleicht das ideale natürliche Mittel für Sie. Es trägt zur Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts bei, was eine Linderung von Akne bei Frauen bewirkt. Vorläufige Studien deuten darauf hin, dass Mönchspfeffer Sie von prämenstrueller Akne befreien kann, da er zu einem hormonellen Gleichgewicht beiträgt. 

8) Mönchspfeffer zur Behandlung von Endometriose

Endometriose ist eine oftmals schmerzhafte Erkrankung, bei der Gewebe, das normalerweise innerhalb der Gebärmutter wächst, auch außerhalb der Gebärmutter wuchert. Häufig sind die Eierstöcke, der Darm sowie das Gewebe im Becken betroffen. Niemand kennt die genaue Ursache für Endometriose, doch hormonelle Ungleichgewichte und genetische Veranlagung spielen für die Entstehung eine große Rolle.

An Ihrer genetischen Veranlagung können Sie nichts ändern, aber Sie können etwas zur Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts in Ihrem Körper beitragen. Zur Behandlung von Endometriose sollten Sie Mönchspfeffer für mehrere Monate einnehmen um die Wirkung zu erhöhen. Sprechen Sie die Dauer mit einem Arzt oder Heilpraktiker ab.

9) Mönchspfeffer zur Behandlung von Amenorrhoe

Bei Amenorrhoe handelt es sich um eine Erkrankung, bei der bei Frauen im reproduktiven Alter die Menstruation plötzlich aussetzt. Falls Sie nicht schwanger sind und eine unregelmäßige Periode haben oder sie ganz ausbleibt, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Eine Amenorrhoe wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst, beispielsweise durch einen zu hohen Prolaktinspiegel, der zu einem Hypoöstrogenismus oder einem Östrogenmangel führt. Die Einnahme von Mönchspfeffer kann den Prolaktinspiegel positiv beeinflussen sowie einen gesunden Östrogen- und Progesteronspiegel bewirken.

10) Mönchspfeffer steigert womöglich die Milchproduktion

In Europa gilt Mönchspfeffer als einer der meist gepriesensten Heilpflanzen in Bezug auf die Milchproduktion. In einer Studie des Health System der University of Michigan heißt es, dass eine Tinktur aus Mönchspfeffer die Milchmenge steigern kann, die von einer Frau nach der Schwangerschaft (mit oder ohne Komplikationen) gebildet wird. Heilpflanzen, die die Milchmenge steigern, werden als Galaktagoga bezeichnet. Eine ältere deutsche Studie kam zu dem Ergebnis, dass 15 Tropfen einer Mönchspfeffertinktur dreimal täglich die Milchmenge von Frauen mit oder ohne Schwangerschaftskomplikationen im Vergleich zu Frauen, die Vitamin B1 erhielten, bzw. Frauen ohne Ergänzungspräparate steigerten.

Es liegen nur sehr wenige Daten vor, um verlässliche Aussagen darüber zu treffen, ob die Einnahme von Vitex für stillende Frauen sicher ist. Wenn Sie also Mönchspfeffer einnehmen möchten, besprechen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.

11) Mönchspfeffer zur Behandlung einer Prostatavergrößerung

Mönchspfeffer ist nicht nur für Frauen hilfreich, auch Männer profitieren von der Heilpflanze.

Bei einer gutartigen Prostatahyperplasie handelt es sich um eine altersbedingte Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), die Probleme beim Wasserlassen hervorrufen kann. Eine 2005 vom Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Basel in der Schweiz durchgeführte Studie zeigte, dass Extrakte aus Vitex-Früchten nicht nur zur Prävention und Behandlung einer vergrößerten Prostata, sondern auch von Prostatakrebs nützlich sein können. Eine Auswertung der Daten bestätigte, dass Mönchspfeffer Komponenten enthält, die die Proliferation hemmen und Prostatakrebszellen abtöten.

Wann könen Sie Mönchspfeffer verwenden?

In bestimmten Phasen im Leben einer Frau kann Mönchspfeffer sich positiv im Rahmen einer hormonunterstützenden Ernährung und eines entsprechenden Lebenswandels auswirken.

Lebensphasen:

  • Nach dem Absetzen der Antibabypille: Vitex unterstützt den Körper bei der Rückkehr zu einer natürlichen Hormonproduktion und einem natürlichen Zyklus. Wenn Sie einige Monate, nachdem Sie die Pille abgesetzt haben, immer noch keinen regelmäßigen Zyklus haben, ist Mönchspfeffer eine wirksame natürliche Behandlungsmöglichkeit.
  • Bei Eintritt in die zweite Phase der Perimenopause: Mit Eintritt in diese Phase verändert sich der Zyklus und wird unregelmäßiger. Mönchspfeffer kann die Regulierung des Zyklus‘ unterstützen und so entsprechende Symptome der Perimenopause lindern, die etwa ab dem 40. Lebensjahr auftreten.
  • Bei PMS-Symptomen: Dazu zählen Akne und Brustspannen als Folge eines Progesteronmangels bzw. eines Überschusses an Östrogen. Vitex kann die Bildung von Progesteron im Körper anregen und diese Beschwerden lindern.
  • Wenn Sie versuchen schwanger zu werden: Vitex fördert regelmäßige Eisprünge. Wenn Sie also immer wieder unter Monatszyklen ohne Eisprung leiden, finden Sie in Mönchspfeffer ein natürliches Mittel zur Wiederherstellung Ihrer Fruchtbarkeit.
  • Bei Symptomen einer leichten Endometriose: In einigen europäischen Ländern wird Mönchspfeffer regelmäßig bei verschiedenen hormonellen Störungen verschrieben.
  • Wenn Sie stillen möchten: Schon seit vielen Jahren wird Mönchspfeffer zur Steigerung der Brustmilchproduktion nach der Entbindung verwendet. Allerdings sollten Sie entsprechende Präparate in diesem Fall nur kurzzeitig einnehmen und auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

Sonstige Empfehlungen:

  • Nehmen Sie Mönchspfeffer am Morgen: Gewöhnlich wird Mönchspfeffergleich früh am Morgen noch vor dem Frühstück eingenommen, da die Hirnanhangsdrüse dann am empfänglichsten dafür ist.
  • Nehmen Sie Mönchspfeffer in der Follikelphase: Vitex fördert die Ovulation und sollte daher im ersten Teil Ihres Monatszyklus vor der Ovulation eingenommen werden. (Setzen Sie die Einnahme bis zum Einsetzen Ihrer Periode fort.) Falls Ihre Monatsblutung unregelmäßig ist, halten Sie sich einfach an die Dosis wie unten beschrieben.
  • Unterbrechen Sie die Einnahme jeden Monat für ein paar Tage: Setzen Sie die Einnahme jeden Monat für fünf Tage aus. Bei einem regelmäßigen Zyklus unterbrechen Sie die Einnahme für fünf Tage ab dem Einsetzen Ihrer Periode. Bei einem unregelmäßigen Zyklus nehmen Sie Mönchspfeffer 25 Tage, unterbrechen dann die Einnahme für fünf Tage und setzen weitere fünf Tage ab dem Einsetzen Ihrer Periode aus. Auf diese Weise beugen Sie einer Gewöhnung bzw. einer Schwächung der Wirkung auf die Hypophyse vor.
  • Es braucht Zeit: Mönchspfeffer ist eine Pflanze, die relativ langsam wirkt. Daher sollten Sie sie mindestens 3 bis 6 Monate einnehmen, bevor Sie Änderungen an Ihrem Zyklus oder eine Verbesserung Ihrer Beschwerden bemerken.

Wie sollten Sie Mönchspfeffer dosieren?

Hier finden Sie die empfohlenen Dosen, die je nach Beschwerden variieren:

  • Zur Linderung von PMS: ca. 400 mg täglich vor dem Frühstück
  • Bei Gebärmuttermyomen: ca. 400 mg zweimal täglich
  • Bei Unfruchtbarkeit: ca. 160 bis 240 mg täglich
  • Zur Behandlung von Akne: ca. 160 mg täglich
  • Zur Behandlung von Endometriose: ca. 400 mg zweimal täglich
  • Bei Beschwerden während der Wechseljahre: ca. 160 bis 240 mg täglich

Nebenwirkungen und Sicherheitsbedenken

Mönchspfeffer-Präparate gelten im Allgemeinen als sicher, wenn sie oral in angemessener Dosis eingenommen werden.

Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen:

  • Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Hautausschläge
  • Akne
  • Juckreiz
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Gewichtszunahme

Manche Frauen bemerken nach Beginn der Einnahme Veränderungen ihrer Monatsblutung. Manchmal treten Zwischenblutungen auf.

Wichtige Hinweise:

  • Warten Sie mit der Anwendung, nachdem Sie die Pille abgesetzt haben: Viele Frauen haben Angst, nachdem sie die Pille abgesetzt haben und möchten möglichst schnell auf eine natürliche Alternative umsteigen. Die Wirkung von Mönchspfeffer ist für diese Zwecke allerdings zu stark. Nachdem Sie die Pille abgesetzt haben, müssen Ihre Hirnanhangsdrüse und Ihre Eierstöcke zum ersten Mal seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) miteinander kommunizieren. Dafür bedarf es eines sanften Mittels. Eine Pflanze, die eine starke Wirkung auf die Hirnanhangsdrüse hat, ist da eher kontraproduktiv. Warten Sie zunächst und schauen Sie, wie Ihre Eierstöcke auf die Absetzung reagieren. Erst nach frühestens 3 Monaten, sollten Mittel nach Absetzen der Pille verwendet werden.
  • Nehmen Sie keinen Mönchspfeffer ein, wenn Sie schwanger sind. Vitex sollte nicht von schwangeren oder stillenden Frauen eingenommen werden.  Sprechen Sie sich am besten mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab.
  • Zusätzlich sollten Personen, die an hormonsensiblen Erkrankungen (wie Endometriose, Gebärmuttermyomen, Brustkrebs, Eierstockkrebs oder Prostatakrebs) leiden, kein Vitex einnehmen bzw. auch mit ihrem Arzt absprechen.
  • Mönchspfeffer eignet sich zur Behandlung unregelmäßiger Monatszyklen. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie an PCOS leiden. Vitex fördert die Ovulation und kann eine Menstruation innerhalb von zwei bis drei Monaten auslösen. Doch das funktioniert nicht bei jeder Frau. In der Tat ist es so, dass sich die Beschwerden bei Frauen, die an PCOS leiden, nach der Einnahme von Vitex verschlechtern können. Das liegt daran, dass die Pflanze den LH-Spiegel anhebt (luteinisierendes Hormon). Bei PCOS ist der LH-Spiegel allerdings bereits zu hoch. Allerdings kann Vitex den Androgenüberschuss im Zusammenhang mit Prolaktin verbessern.
  • Nehmen Sie Mönchspfeffer nicht zusammen mit Medikamenten zur Steigerung der Fruchtbarkeit oder bei künstlicher Befruchtung ein: Die Kombination von Vitex mit Medikamenten, die den Eisprung anregen, kann in einer ernsthaften Erkrankung namens ovarielles Hyperstimulationssyndrom enden.
  • Bei der Einnahme von Vitex kann es zum Auftreten von Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten kommen. Dazu zählen u.a. Medikamente zur Empfängnisverhütung, Antipsychotika sowie Östrogenpräparate, die im Rahmen von künstlicher Befruchtung eingesetzt werden. Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin, wenn Sie Vitex ausprobieren möchten, und eines der eben genannten Präparate einnehmen.
  • Nehmen Sie Vitex nicht zu lange ein: Die Wirkung von Vitex ist während der ersten drei bis sechs Monate nach Beginn der Einnahme am höchsten. Danach lässt die Wirkung auf die Hirnanhangsdrüse nach. Wahrscheinlich ist auch eine Anwendung nach den ersten sechs Monaten sicher, allerdings sollten Sie Vitex nicht zu lange einnehmen. Wenn Mönchspfeffer das richtige Mittel für Sie ist, stellt sich die Wirkung innerhalb der ersten drei bis vier Monate ein. Sie können die Einnahme dann beenden. Sie profitieren auch weiterhin von gesunden Eisprüngen und Monatsblutungen, wenn Sie sich ausgewogen ernähren bzw. Ihren Nährstoffbedarf mit Ergänzungspräparaten decken. Nach einer Pause von einem oder zwei Monaten können Sie Mönchspfeffer erneut einnehmen, wenn Sie der Meinung sind, dass es Ihnen damit besser geht.
  • Nehmen Sie keinen Mönchspfeffer, wenn Sie an Depressionen leiden: Viele Menschen wissen nicht, dass Vitex die Symptome von Depressionen verstärken können. Beachten Sie dies bitte bei der Einnahme. Das gilt insbesondere, wenn Sie an PMS leiden und zu den Symptomen meistens auch depressive Gefühle gehören und nicht so sehr Ängste, Reizbarkeit und Müdigkeit.
  • Da Mönchspfeffer den Dopaminspiegel beeinflussen kann, sollten Menschen die an Parkinson, Schizophrenie oder einer anderen Erkrankung leiden, die sich auf den Dopaminspiegel auswirkt, kein Vitex einnehmen – es sei denn, dies geschieht unter der Aufsicht eines erfahrenen, qualifizierten Arztes oder Heilpraktikers.

 

Quellen (in englischer Sprache): 

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Carmichael, A. R. (2008, September). Can Vitex Agnus Castus be Used for the Treatment of Mastalgia? What is the Current Evidence? Evidence-based Complementary and Alternative Medicine: eCAM, 5(3):247-50, doi: 10.1093/ecam/nem074  

Wuttke, W., Jarry, H., Christoffel, V., Spengler, B. & Seidlová-Wuttke, D. (2003, May). Chaste tree (Vitex agnus-castus)--pharmacology and clinical indications. Phytomedicine, 10(4):348-57, doi: 10.1078/094471103322004866  

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Ibrahim, N. A., Shalaby, A. S., Farag, R. S., Elbaroty, G. S., Nofal, S. M. & Hassan, E. M. (2008, April). Gynecological efficacy and chemical investigation of Vitex agnus-castus L. fruits growing in Egypt. Natural Product Research, 22(6):537-46, doi: 10.1080/14786410701592612  

Arentz, S., Abbott, J. A., Smith, C. A. & Bensoussan, A. (2014, December). Herbal medicine for the management of polycystic ovary syndrome (PCOS) and associated oligo/amenorrhoea and hyperandrogenism; a review of the laboratory evidence for effects with corroborative clinical findings. BMC Complementary & Alternative Medicine, 14: 511, doi: 10.1186/1472-6882-14-511  

Schellenberg, R. (2001, January). Treatment for the premenstrual syndrome with agnus castus fruit extract: prospective, randomised, placebo controlled study. BMJ, 322, doi: 10.1136/bmj.322.7279.134

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Zusammensetzung:

Mönchspfeffer-Extrakt (Verhältnis 10:1), Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle)

Mengenangaben pro Kapsel:

Mönchspfeffer-Extrakt  500 mg  

Verzehrempfehlung:

 

  • Zur Nahrungsergänzung täglich 1-2 Kapseln mit viel Wasser einnehmen, vorzugsweise vor einer Hauptmahlzeit.

 

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

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"Habe ein nichthormonelles Präparat gegen Wechseljahresbeschwerden gesucht und bin fündig geworden. Nach ca. 3 Wochen Einnahme (1x täglich) sind die lästigen Hitzewallungen weg. Ob es sich normalisierend auf den Zyklus auswirkt, kann ich noch nicht sagen. Irgendwelche Nebenwirkungen spüre ich nicht. Ziel erreicht. "
"Ich habe gegen meine PMS-Beschwerden schon viel ausprobiert und nach meiner Erfahrung wirken Mönchspfeffer und Frauenmantel am Besten bei jeglichen Beschwerden und Symptomen. Mönchspfeffer verwende ich gerne, da es bei vielen unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden kann. LG Jana"
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