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Probiotika Forte
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Probiotika Forte

Probiotika Kapseln

60 Kapseln à über 2 Mrd. Milchsäurebakterien
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Probiotika Kapseln unterstützen Ihre Verdauung und stärken das Immunsystem!

 

Probiotika Kapseln für die Darmflora

  • Zur unterstützenden Behandlung chronischer Darmleiden
  • Nachhaltige Darmsanierung und Darmflora Aufbau
  • Probiotika Kapseln bauen das Immunsystem wieder auf
Beschreibung
InhaltProduktbestandteile
Dosierung

Was sind Probiotika?

Als Probiotika werden Bakterien bezeichnet, die den Verdauungstrakt des Körpers auskleiden und den Körper bei der Aufnahme von Nährstoffen unterstützen und Infektionen bekämpfen. Unser Körper verfügt ungefähr über dieselbe Anzahl an Bakterien im Darm wie Zellen im übrigen Körper. Aus diesem Grund überrascht es nicht, dass unser Darm so wichtig für unsere Gesundheit ist.

Unsere Haut und unser Verdauungstrakt beherbergen ungefähr 2000 verschiedene Bakterienstämme. Wissenschaftler konnten zeigen, dass Probiotika wirksam das Immunsystem unterstützenEntzündungen senken, eine gesunde Verdauung fördern und außerdem für eine wunderschöne Haut sorgen – vor allem wenn sie mit Prebiotika kombiniert werden.

Probiotika befinden sich in unserem Körper vom Zeitpunkt unserer Geburt. Im Geburtskanal ist ein Baby zum ersten Mal den Bakterien seiner Mutter ausgesetzt. Dadurch wird im Verdauungstrakt des Säuglings eine Kettenreaktion ausgelöst, sodass es selbst gute Bakterien produziert.

Früher nahmen die Menschen jede Menge Probiotika mit der Nahrung auf. Die Lebensmittel wurden in nährstoffreicher Erde angebaut; die Menschen fermentierten ihre Lebensmittel, um sie frisch zu halten. Vor mehr als einem Jahrhundert stellte der russische Nobelpreisträger Ilja Iljitsch Metschnikow die These auf, dass „die Gesundheit gefördert und Senilität hinausgezögert werden können, indem die Darmflora mit darmfreundlichen Bakterien aus Joghurt beeinflusst wird.“ Metschnikow war mit seiner Meinung über den Nutzen von Probiotika seiner Zeit voraus. Er war sich aber auch bewusst, dass die meisten Menschen regelmäßigen Zugang zu probiotischen Lebensmittel hatten.

Heutzutage – aufgrund von Kühlketten und landwirtschaftlicher Produktionsverfahren wie das Eintauchen von Lebensmittel in Chlor – verfügen die meisten Lebensmittel über wenige bis gar keine Probiotika. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall: viele Lebensmittel enthalten gefährliche Antibiotika, die gute Bakterien im Körper abtöten.

Probiotika Kapseln für eine gesunde Darmflora

Der Darm ist das größte Organ des menschlichen Immunsystems und mit Milliarden von Mikroorganismen und Milchsäurebakterien besiedelt. Eine intakte Darmflora ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem. Aufgrund der Verbindung der Darm-Hirn Achse kann die Darmflora einen entscheidenden Einfluss auf die psychische und mentale Gesundheit haben.

Die im Darm befindlichen Bakterien steuern nämlich unser Immunsystem und unsere Emotionen. So wirkt sich unsere Ernährung nicht nur auf unser allgemeines Wohlbefinden aus, sondern löst auch direkt Emotionen und Befinden in unserem Gehirn aus.

Eine gesunde Darmflora sorgt nicht nur für einen vitalen Körper, sondern auch für eine nachhaltige ausgewogene Stimmung. 

5 gravierende Qualitätsmerkmale der Herbano Probiotika Kapseln

  • Die Probiotik Forte Kapseln entsprechen der von Experten empfohlenen Dosierung. Präparate unter 1 Milliarde lebender Bakterien sind nahezu wirkungslos.

  • Probiotika Forte enthält 10 hochdosierte Milchsäurekulturen (B. breve: , B. bifidum, B. lactis, B. longum, L. acidophilus, L. casei, L. paracasei, L. plantarum, L. rhamnosus, S. thermophilus):  Jede Kapsel enthält mehr als 2 Milliarden Milchsäurebakterien. Die enthaltenen natürlichen Milchsäurebakterien sind intensiv erforscht, typisch für die menschliche Darmflora und daher sehr gut verträglich.

  • BIO Inulin: Das enthaltene Inulin ist zu 100% biologisch und wird aus der Wurzel der Chicoree (Zichorie) gewonnen. Es ist ein prebiotischer Ballaststoff, der eine positive Auswirkung auf die Darmflora besitzt. Prebiotische Ballaststoffe können von den Verdauungsenzymen nicht abgebaut werden und gelangen unverdaut in den Dickdarm. Hier werden sie von der Darmflora zu Säuren abgebaut, welche das Wachstum der Darmbakterien (Bifido-Darmbakterien) fördern. Unerwünschte Keime und Hefepilze werden in ihrem Wachstum gehemmt.

  • Magensaftresistente Kapseln:  Die magensaftresistenten Kapseln transportieren die probiotisch wirksamen und hochdosierten Milchsäurekulturen genau dorthin wo sie wirken sollen – in den Verdauungstrakt. 
  • Die Probiotik Forte Kapseln sind frei von Gluten, Laktose, künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen. Zusätzlich sind sie 100% BIO und daher optimal auch für Veganer geeignet.

Probiotika Kapseln von Herbano – ein Synbiotikum

Die Probiotik Forte Kapseln von Herbano sind ein Synbiotikum. Dabei handelt es sich um die Kombination eines Probiotikums mit einem Prebiotikum,  dieses verbindet die positiven Wirkungen von Prebiotika und Probiotika. 

Die Wirkungsweise von Probiotika

Im Darm befinden sich sowohl nützliche als auch schädliche Bakterien. Verdauungsexperten stimmen überein, dass eine ausgeglichene Darmflora zu etwa 85 Prozent aus guten und 15 Prozent schlechten Bakterien bestehen sollte. 

Wird dieses Verhältnis gestört, spricht man von einer Dysbiose. Damit wird ein Ungleichgewicht von zu viel einer bestimmten Pilzart bzw. eines Hefe- oder Bakterienstammes bezeichnet, das den Körper auf negative Art und Weise beeinträchtigt. Der Verzehr bestimmter probiotischer Lebensmittel und Ergänzungspräparate kann zum Ausgleich dieses Gleichgewichts beitragen.

Dabei ist es wichtig, zu verstehen, dass Probiotika keine Neuerfindung unserer Zeit sind. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass viele Kulturen aufgrund probiotischer Lebensmittel gedeihten. Diese befanden sich in fermentierten oder kultivierten Lebensmittel. Diese Praktiken wurden entwickelt, um Nahrungsmittel haltbar zu machen – lange bevor der Kühlschrank erfunden wurde. Doch seit einigen Jahrzehnten werden Lebensmittel nicht länger fermentiert. Wir sind darauf nicht mehr angewiesen, da uns andere Verfahren zur Verfügung stehen, um unsere Lebensmittel haltbar zu machen. Allerdings gehen uns dadurch auch die gesundheitsfördernen Eigenschaften von Probiotika verloren.

Wirkungen der Probiotika Kapseln

Probiotik Forte Kapseln können bei folgenden Indikationen angewendet werden: 

Darmflora

Was sind Prebiotika?

Die meisten Menschen wissen heutzutage, dass Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und Probiotika für die Gesundheit förderlich sind. Prebiotische Lebensmittel werden aber nach wie vor unterschätzt. Im Großen und Ganzen nehmen US-Amerikaner heutzutage nicht genügend Prebiotika auf. In der Folge kommt es zu Verdauungsstörungen, höherer Entzündungswerte, einer verminderten Immunfunktion, einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Gewichtszunahme sowie einem höheren Risiko verschiedene chronische Krankheiten zu entwickeln.

Probiotische Lebensmittel sind unerlässlich für den Gesundheitszustand des Darms und unser allgemeines Wohlbefinden. Prebiotika „füttern“ diese Probiotika. Gemeinsam tragen sie noch mehr zu unserer Gesundheit bei.

Per Definition handelt es sich bei Prebiotika um eine nicht-verdauliche Ballaststoffverbindung. Wie andere ballaststoffreiche Lebensmittel auch passieren prebiotische Verbindungen – einschließlich der Verbindungen, die in Knoblauch, Topinambur, Yambohne, Löwenzahnblätter und Zwiebeln enthalten sind – den oberen Bereich des Verdauungstraktes unverdaut. Der menschliche Körper vermag diese Fasern nämlich nicht vollständig aufzubrechen. Sobald sie den Dünndarm passiert haben, gelangen sie in den Dickdarm. Dort werden sie von der Mikroflora im Darm fermentiert.

Prebiotika sind vor allem als Ballaststoffart namens „Oligosaccharide“ bekannt. Immer wenn Wissenschaftler von Ballaststoffen reden, meinen sie nicht nur eine Verbindung, sondern eine Gruppe verschiedener chemischer Verbindungen, die in Lebensmitteln enthalten sind. Dazu zählen Frukto-Oligosaccharide, andere Oligosaccharide (Prebiotika), Inulin und Polysaccharide.

Ursprünglich wurden Prebiotika nicht zu den Ballaststoffen gezählt. Doch neuere Forschung zeigt, dass sich diese Verbindungen genau wie andere Ballaststoffe verhalten. Heutzutage bestehen prebiotische Kohlenhydrate, die im Menschen untersucht wurden, größtenteils aus Fruktanen oder Galaktanen, die beide von anaeroben Bakterien im Dickdarm fermentiert werden.

Wie Prebiotika und Probiotika zusammen die Gesundheit verbessern

Während der gesundheitliche Nutzen probiotischer Lebensmittel in den letzten Jahren bekannter geworden sind, insbesondere seit sich fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut, Kombucha und Kimchi zunehmender Beliebtheit erfreuen, bleiben die Vorteile von Prebiotika weiter im Verborgenen. Alle Ballaststoffarten, die in vollwertigen, pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind, spielen eine bedeutende Rolle bei der Nährstoffabsorption, im Darm und für die Gesundheit des Verdauungstraktes. Zusammen mit Probiotika öffnen Prebiotika die Tür für einen allgemein verbesserten Gesundheitszustand. Daher profitiert nahezu jeder von einem gesteigerten Anteil dieser Nährstoffe in der Nahrung.

Prebiotika passieren den Magen, ohne von Magensäure oder Verdauungsenzyme aufgespalten zu werden. Auf diese Weise beeinflussen sie den Verdauungstrakt und die Organe positiv. Im Grunde genommen stellen prebiotische Verbindungen die Nährstoffquelle, gewissermaßen den Kraftstoff, für nützliche Darmbakterien dar.

Prebiotika und Probiotika (ausgewählte fermentierte Bestandteile, die nützliche Bakterien gedeihen lassen) bewirken, dass bestimmte Veränderungen sowohl an der Zusammensetzung als auch am Aktivitätsgrad des Verdauungssystems stattfinden. Sie spielen eine grundlegende Rolle für die Gesundheit, indem sie für Balance und Vielfalt der Darmbakterien sorgen, insbesondere das Vorhandensein „guter Bakterien“ namens Lactobazillen und Bifidobakterien.

Der Gesundheitszustand des Darms ist eng verknüpft mir anderen Körperfunktionen. Daher sind Prebiotika und Probiotika so wichtig bei der Bekämpfung von Entzündungen und zur Senkung des allgemeinen Krankheitsrisikos.

Eine höhere Zufuhr von Prebiotika steht im Zusammenhang mit folgenden Vorteilen für die Gesundheit:

  • vermindertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • gesünderer Cholesterinspiegel
  • besserer Gesundheitszustand des Darms
  • bessere Verdauung
  • verminderte Stressreaktion
  • ausgeglichener Hormonhaushalt
  • verbesserte Immunabwehr
  • geringeres Risiko für Fettleibigkeit und Gewichtszunahme
  • weniger Entzündungen und Autoimmunreaktionen

Der gesundheitliche Nutzen von Probiotika beginnt im Darm

Der wichtigste Grund, der zugleich häufig übersehen wird, besteht darin, dass unser Verdauungstrakt für unsere Gesundheit ganz besonders wichtig ist. Zwischen 70 und 80 Prozent unseres gesamten Immunsystems befinden sich in unserem Verdauungstrakt.

Der Verdauungstrakt ist jedoch nicht nur für das Immunsystem wichtig, er ist auch der zweitgrößte Teil unseres Nervensystems. Das sogenannte enterische Nervensystem befindet sich im Darm. Manchmal wird es auch als zweites Gehirn bezeichnet. Im Darm werden 95 Prozent des gesamten Serotonins gebildet. Das Organ hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere Hirnfunktionen und unsere Stimmung.

Viele Gesundheitsbeschwerden wie Störungen der Schilddrüse, chronische Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Schuppenflechte und Autismus stehen mit dem Darm in Verbindung. Doch all zu häufig wird bei der Behandlung dieser Beschwerden nicht der Darm adressiert.

Wenn nun diese und viele andere Beschwerden mit dem Darm in Verbindung stehen, was bedarf es dann, um das Verdauungssystem unseres Körpers gesund zu erhalten? Bedenken Sie einmal dies: Nach Aussage des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (Nationales Institut für Diabetes sowie Verdauungs- und Nierenerkrankungen) leiden zwischen 60 und 70 Millionen US-Amerikaner an Erkrankungen des Verdauungstraktes. Diese Erkrankungen und Beschwerden kosten die USA jährlich mehr als 100 Milliarden US-Dollar.

So erschütternd diese Zahlen auch sein mögen, die Auswirkungen sind noch gravierender, da unser Verdauungstrakt jedes physiologische System unseres Körpers beeinflusst. Inwiefern ist dieses System so komplex? Nun, zunächst einmal enthält das menschliche Mikrobiom 360mal mehr proteinkodierende Gene als menschliche Gene selbst.

Jeden Tag sind wir Toxinen und entzündungsverursachenden Molekülen aus der Nahrung und der Umwelt ausgesetzt, die die Verdauung beeinträchtigen. Zuallererst ist dabei das Leaky-Gut-Syndrom zu nennen, das auch als gastrointestinale Hyperpermeabilität bezeichnet wird. Bei einem Leaky-Gut-Syndrom sind die sogenannten Tight Junctions (TJs), die die krankheitserregenden Substanzen daran hindern sollen, das Verdauungssystem zu verlassen, beeinträchtigt, sodass viele Substanzen in den Blutkreislauf gelangen, die dort nichts zu suchen haben.

Dieser Prozess ist eng mit Entzündungen verbunden, die die Ursache für die meisten Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Schilddrüsenfehlfunktionen, Nährstoffmangel und mentale  Probleme (einschließlich Depressionen  und Autismus) sind.

Das Geheimnis für eine gesunde Verdauung besteht darin, eine Balance zwischen guten und die schlechten Bakterien im Darm herzustellen. Zu einer gesunden Lebensweise gehört der tägliche Verzehr probiotischer Lebensmittel und Nahrungsergänzungen, die zu dieser Balance beitragen.

Probiotika Kapseln

10 Vorteile bei der Anwendung von Probiotika

Zu den gesundheitlichen Vorteilen von Probiotika auf eine ganze Reihe verschiedener Gesundheitsbeschwerden und Erkrankungen wurde eine Vielzahl von Studien durchgeführt.

1. Probiotika für eine gesunde Verdauung

Der erste große Vorteil von Probiotika besteht darin, dass sie eine gute Verdauung fördern. Laut einer Meta-Analyse der Dalhousie University in Neuschottland sind „Probiotika in der Regel vorteilhaft bei der Behandlung und Prävention von Magen-Darm-Erkrankungen ... Bei der Entscheidung, Probiotika zur Behandlung oder Vorbeugung von Magen-Darm-Erkrankungen einzusetzen, müssen zuvorderst die Art der Krankheit sowie die probiotischen Arten (Stämme) berücksichtigt werden.“

Der Verzehr von Nahrungsmitteln, die reich an guten Bakterien sind, sowie probiotischer Ergänzungspräparate kann zum Schutz vor entzündlichen Darmerkrankungen einschließlich Colitis ulcerosa und Morbus Crohn beitragen.

Zahlreiche Belege weisen darauf hin, dass Probiotika gegen verschiedene Formen von Durchfall wirksam sind, einschließlich Durchfall im Zusammenhang mit Antibiotika, akuter Durchfall und Reisedurchfall.

In Meta-Analysen wurden außerdem Hinweise gefunden, dass Probiotika den Schmerz und die Schwere bei Reizdarm reduzieren, die Ausrottung von H. pylori unterstützen und zur Behandlung einer Pouchitis geeignet sind, eine Erkrankung, die nach der chirurgischen Entfernung von Dickdarm und Enddarm auftritt.

2. Verringerte Antibiotikaresistenz durch Probiotika

Die Weltgesundheitsorganisation betrachten Antibiotikaresistenzen als „eine der heutzutage größten Bedrohungen der globalen Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Entwicklung.“ Bakterien werden gegenüber Antibiotika resistent aufgrund des übermäßigen Einsatzes verschreibungspflichtiger Antibiotika, mangelnder Vielfalt entsprechender Medikamente sowie des unsachgemäßen Gebrauchs von Antibiotika. 

Durch die Verwendung von Probiotika ist es möglich, eine schlechte Vielfalt von Darmbakterien wieder aufzubauen, die oft nach der Einnahme von Antibiotika beobachtet wird. Darüber hinaus können probiotische Nahrungsergänzungen und Lebensmittel die Wirksamkeit von Antibiotika erhöhen und verhindern, dass Bakterien im Körper resistent werden.

3. Probiotika leistet einen Beitrag zur Verbesserung mentaler Erkrankungen

Das „zweite“ Gehirn im Darm ist ein wichtiges Forschungsfeld, seit Wissenschaftler die Bedeutung der Verbindung zwischen Darm und Gehirn aufdecken konnten.

Eine Überprüfung im Jahr 2015 unterstrich die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Darm und dem Gehirn:

[Verschiedene Darm-Gehirn]-Interaktionen scheinen die Pathogenese einer Reihe von Störungen zu beeinflussen, an denen eine Entzündung beteiligt ist, wie Stimmungsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hypersensitivitätsstörung, Multiple Sklerose und Fettleibigkeit. 

Die Autoren erörtern weiter die Notwendigkeit von „Psychobiotika“ (Probiotika, die die Gehirnfunktion beeinflussen) bei der Bewältigung dieser Störungen.

Diese entzündungshemmende Eigenschaft scheint Forscher am meisten zu interessieren. Obwohl bisher keine Studien an Menschen durchgeführt wurden, legen frühe Forschungen nahe, dass probiotische Nahrungsergänzungsmittel bei Tieren helfen können, Angstsymptome zu lindern, indem sie die Entzündung entlang dieser Darm-Gehirn-Achse reduzieren.

Zu den Vorteilen von Probiotika scheint definitiv eine Verringerung der Symptome bei Depressionen zu gehören. Dies ergab eine Meta-Analyse aus dem Jahre 2016 – die erste dieser Art.

Etwas überraschender war für die Wissenschaftler jedoch, dass Probiotika einige der Symptome bei Autismus beeinflussen können. Seit einiger Zeit schon wird die Verbindung zwischen Autismus und dem Gesundheitszustand des Darms erörtert, da Patienten oft unter einer großen Anzahl an Verdauungsproblemen leiden. Basierend auf Tierversuchen scheint es jedoch möglich zu sein, dass die Verbesserung der Qualität der Darmbakterien nicht nur dem Verdauungssystem zugutekommen, sondern auch Verhaltensauffälligkeiten bei Autismus senken könnte.

2016 wurde die Ergebnisse einer Fallstudie mit einem Jungen mit schwerem Autismus berichtet. Der Junge wurde mit Probiotika gegen seine Verdauungsprobleme behandelt. Spontan verbesserte er sich auf der ADOS-Skala, der diagnostischen Beobachtungsskala für autistische Störungen. Die Punktzahl sank um drei Punkte von 20 auf stabile 17. Laut Aussage der Wissenschaftler schwanken die ADOS-Werte nicht „spontan mit der Zeit“ und sind „absolut stabil.“

Aufgrund der oben genannten Ergebnisse werden derzeit Humanstudien durchgeführt, um herauszufinden, ob probiotische Ergänzungspräparate nicht nur die Verdauungsstörungen bei Autismus, sondern auch „die Kerndefizite der Erkrankung, die kognitive und sprachliche Entwicklung, sowie die Gehirnfunktion und zerebrale Konnektivität verbessern können.“

4. Probiotika zur Stärkung des Immunsystem und Verringerung von Entzündungsreaktionen

Sowohl Probiotika als auch Prebiotika sind fortlaufender Forschungsschwerpunkt im Bereich der Immunabwehr. Kommen beide zum Einsatz, sprechen Wissenschaftler von Synbiotika. Eine Review aus dem Jahr 2015 zu diesem Thema kam zum folgenden Ergebnis: „Wir schlagen vor, dass LAB und Bifidobakterien sowie neue Stämme [von Probiotika] eine zusätzliche oder ergänzende Therapie sein könnten und möglicherweise ein breites Spektrum von immunitätsbedingten Krankheiten aufgrund entzündungshemmender Wirkung verhindern können.“

Chronische Entzündungen sind die Ursache für viele Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden. Da ist die Tatsache, dass Probiotika diese Wirkung im Darm ausüben, wo sich 80 Prozent des Immunsystems befinden, entscheidend. Die immunstärkenden Effekte von Probiotika scheinen insbesondere für die Lebensqualität von Senioren nützlich zu sein.  Probiotika mit Bifidobakterien können unter Umständen selbst vor gewöhnlichen Erkältungen oder die Grippe schützen.

Im Moment untersuchen Wissenschaftler, ob Probiotika „Entzündungen lindern und das Immunsystem im Darm von Patienten mit HIV verbessern“ können, die sich bislang noch nicht in Behandlung befanden.

5. Gesunde Haut mit Probiotika

Viele verschiedene Forschungen widmeten sich dem gesundheitlichen Nutzen von Probiotika auf die Haut, insbesondere bei Kindern. Meta-Analysen bestätigen, dass probiotische Ergänzungspräparate wirksam Neurodermitis bei Kindern und Säuglingsekzemen vorbeugen können. Die Unversehrtheit der Darmbakterien steht außerdem in Verbindung zu Akne. Wie genau, ist im Moment noch unklar.

Die Vorteile von Probiotika auf die Haut scheinen mit einer Verringerung von Entzündungen in Verbindung zu stehen, wie sie bei gesunden Darmbakterien auftreten. L. casei, ein ganz bestimmter Stamm Probiotika „kann antigen-spezifische Entzündungen der Haut verringern.“  Tatsächlich lassen Forschungsergebnisse vermuten, dass eine ausgeglichene Darmflora sowohl gesunder als auch kranker Haut zugutekommt.

6. Schutz vor Lebensmittelallergien durch Probiotika

Wussten Sie, dass Säuglinge mit einer schlechten Darmflora wesentlich häufiger Allergien in den ersten zwei Lebensjahren entwickeln als andere Säuglinge? Der Grund, warum Probiotika insbesondere dazu beitragen können, Symptome von Nahrungsmittelallergien zu reduzieren, liegt wahrscheinlich daran, dass sie chronische Entzündungen im Darm reduzieren und Immunreaktionen regulieren können – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.

7. Probiotika zur Unterstützung bei der Behandlung ernsthafter Erkrankungen bei Säuglingen

Zwei gefährliche Krankheiten bei Neugeborenen, nekrotisierende Enterokolitis (NEC) und neonatale Sepsis, können unter Umständen mit gut abgestimmten probiotischen Ergänzungspräparaten behandelt werden. Beide Krankheiten treten häufig bei frühgeborenen Säuglingen auf und sind vor allem für untergewichtige und stark untergewichtige Babys äußerst gefährlich. Wissenschaftler konnten aufzeigen, dass durch die Einnahme hochwertiger Probiotika während der Schwangerschaft das Risiko für NEC oder eine Sepsis beim Neugeborenen erheblich gesenkt werden kann. Das gilt insbesondere dann, wenn das Baby nach der Geburt gestillt wird (und die Mutter weiterhin die Präparate einnimmt) und/ oder die Säuglingsmilch mit Probiotika angereichert wird. Probiotika-Präparate, die eine Vielzahl an unterschiedlichen Stämmen enthalten, erwiesen sich in diesen Fällen als am wirksamsten.

Im Rahmen einer Review zu den Vorteilen von Probiotika im Zusammenhang mit nekrotisierender Enterokolitis ließen sich die Wissenschaftler zu diesem Kommentar hinreißen: „Die Ergebnisse bestätigen die signifikanten Vorteile von probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln bei der Verringerung von Tod und Krankheit bei Frühgeborenen. Die ... Beweise deuten darauf hin, dass zusätzliche placebokontrollierte Studien unnötig sind, wenn ein geeignetes probiotisches Produkt verfügbar ist.“

In Bezug auf Sepsisfälle in Entwicklungsländern (in denen die Krankheit so viel häufiger auftritt), kommt eine randomisierte, kontrollierte Studie von 2017 zu dem Schluss, dass eine große Anzahl dieser Fälle „wirksam verhindert“ werden könnte, wenn Müttern ein Synbiotikum (probiotisch und prebiotisch) verabreicht wird, das den Stamm L. plantarum enthält.

8. Senkung des Blutdrucks mit Probiotika

Eine große Analyse überprüfte die verfügbaren Forschungsergebnisse und stellte fest, dass Probiotika helfen, den Blutdruck zu senken, indem sie die Lipidprofile (die Menge der Fette im Blut, wie Cholesterin und Triglyceride) verbessern, die Insulinresistenz reduzieren, den Reninspiegel regulieren (ein Protein und Enzym, das die Nieren abgeben, um den Blutdruck zu senken) und Antioxidantien aktivieren. Forscher betrachten Probiotika als vielversprechende Alternativen zur Behandlung von Bluthochdruck, da Nebenwirkungen in der Regel minimal oder nicht vorhanden sind.

Diese Effekte sind am ausgeprägtesten bei Menschen, die bereits an Bluthochdruck leiden. Die Werte verbessern sich, sobald die Person mehrere probiotische Stämme für mindestens acht Wochen oder länger als Ergänzungspräparat mit 100 Milliarden oder mehr koloniebildenden Einheiten (CFUs) konsumiert.

9. Probiotika zur Behandlung von Diabetes

Mehrere große Studien und zwei Meta-Analysen bestätigen, dass Probiotika bei der Bestimmung natürlicher Heilmittel für Diabetes unbedingt berücksichtigt werden sollten.

In einer umfangreichen Studie mit fast 200.000 Probanden und insgesamt 15.156 Fällen von Diabetes Typ 2 bestätigen die Forscher, dass eine höhere Aufnahme von probiotischem Joghurt das Risiko an Diabetes zu erkranken minderte.

Laut einer Metaanalyse aus dem Jahr 2014 profitieren Diabetikern von Probiotika, da diese die Insulinempfindlichkeit verbessern und die Autoimmunreaktion bei Diabetes mindern. Die Autoren schreiben, dass die Ergebnisse bedeutsam genug seien, um große, randomisierte, kontrollierte Studien (das Standardinstrument wissenschaftlicher Studien) zu rechtfertigen, in denen untersucht werden solle, ob Probiotika tatsächlich zur Vorbeugung oder Behandlung von Diabetes und entsprechenden Symptomen eingesetzt werden können.

Die Kombination von Probiotika mit Prebiotika kann bei der Kontrolle des Blutzuckers helfen, vor allem wenn der Blutzuckerspiegel bereits erhöht ist.

10. Probiotika führt zu Verbesserungen bei nichtalkoholischer Fettlebererkrankungen

An einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) leiden allein in den USA zwischen 80 und 100 Millionen Menschen. Die Krankheit geht mit Fettablagerungen in der Leber einher und kann letztendlich zu einer Leberzirrhose führen und damit zu Leberversagen oder gar dem Tode.

Eine 2013 durchgeführte Meta-Analyse von Studien zu Probiotika und NAFLD ergab, dass die Verwendung von Probiotika eine Reihe wichtiger Faktoren für Patienten mit dieser Krankheit verbessern kann. „Die Modulation der Darmflora stellt eine neue Behandlungsmöglichkeit bei NAFLD dar.“

7 Vorteile bei der Anwendung von Prebiotika

1. Verbesserter Gesundheitszustand des Darms und bessere Verdauung mithilfe von Prebiotika

Prebiotika stimulieren das Wachstum nützlicher Bakterien (Probiotika), die sich in der Mikroflora des Darms ansiedeln. Sie stellen gewissermaßen die Nahrung für Probiotika dar. Auf diese Weise unterstützen prebiotische Verbindungen schädliche Bakterien und Toxine im Verdauungstrakt im Gleichgewicht zu halten. Das wirkt sich in vielfältiger Weise auf die Gesundheit aus, zum Beispiel mit einer verbesserten Verdauung. Forschungen haben gezeigt, dass eine höhere Zufuhr prebiotischer Lebensmittel die Zahl verschiedener probiotischer Mikroorganismen erhöhen kann. Dazu gehören auch folgende Bakterienstämme: Lactobacillus rhamnosus GG, L. reuteri, Bifidobakterien und bestimmte Stämme von L. casei oder der L. acidophilus-Gruppe.

Gute Bakterien im Darm bewirken die Verwertung von Ballaststoffen, die ansonsten unverdaut ausgeschieden werden würden. Die Bakterien benötigen sie als Nahrungsquelle. Bei der Verdauung dieser ansonsten unverdaulichen Ballaststoffe entstehen kurzkettige Fettsäuren, von denen der Körper in vielerlei Hinsicht profitiert.

Eine diese nützlichen Fettsäuren nennt sich Buttersäure und verbessert den Gesundheitszustand der Auskleidung des Verdauungstraktes. Kurzkettige Fettsäuren unterstützen darüber hinaus die Regulierung des Elektrolytspiegels im Körper, beispielsweise von Natrium, Magnesium, Calcium und Wasser, die unerlässlich für eine gute Verdauung sind. Sie sind wichtig für die Darmtätigkeit, beugen Durchfällen vor usw.

Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora gelten gemeinhin als eine der vielen Faktoren, die zur Entstehung von entzündlichen Darmerkrankungen oder dem Reizdarmsyndrom beitragen. 2012 wurde ein Bericht im Journal of Nutrition veröffentlicht. Darin heißt es, dass Prebiotika zusammen mit Probiotika bei der Behandlung von Verdauungsstörungen behilflich sein können, einschließlich:

  • Durchfall (vor allem nach der Einnahme von Antibiotika)
  • bestimmte Infektionen des Verdauungstraktes sowie chronische Erkrankungen wir Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Symptome bei Reizdarmsyndrom
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Kandidose

2. Verbesserte Immunabwehr und Schutz vor Krebs mit Prebiotika

Eine große Anzahl von Interventionsstudien an Menschen hat gezeigt, dass der Verzehr bestimmter prebiotischer Lebensmittel zu statistisch signifikanten Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora führen kann, die zur Verbesserung der Immunität beitragen. Der „prebiotische Effekt“ wurde mit der Modulation von Biomarkern und Aktivitäten des Immunsystems in Verbindung gebracht, einschließlich einer Verringerung der Konzentration von Krebs fördernden Enzymen und fäulniserregenden (bakteriellen) Metaboliten im Darm.

Prebiotika helfen „die Stuhlqualität (Häufigkeit und Konsistenz) zu verbessern, das Risiko von Magen-Darm-Infektionen und Infektionen allgemein zu verbessern, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und das Auftreten von allergischen Symptomen zu reduzieren“, so ein Bericht im British Journal of Nutrition. Prebiotika und Probiotika stärken die Immunabwehr, weil sie dem Körper ermöglichen Nährstoffe und Spurenelemente besser aus der verzehrten Nahrung aufzunehmen. Sie senken außerdem wirksam den pH-Wert im Darm, wodurch das Wachstum potentiell schädlicher Pathogene oder Bakterien gehemmt wird. Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse bezüglich von gemeinsam konsumierten Prebiotika und Probiotika.

Eine gestärkte Immunabwehr wirkt sich beispielsweise positiv auf die Prävention oder Behandlung von Infektionen der Harnwege, vaginalen Hefe-Infektionen, Verdauungsstörungen, Erkältungen und Grippe, kognitiven Störungen und sogar Krebs, einschließlich Dickdarmkrebs aus. Dickdarmkrebs steht oft mit der Toxinbelastung in Verbindung und ist ein gutes Beispiel für die Rolle, die die Zusammensetzung der Darmflora spielt. Viele Studien zeigen einen Rückgang von Tumoren und Krebszellen, nachdem spezielle Lebensmittel mit prebiotischer Wirkung verzehrt wurden.

3. Weniger Entzündungen dank Prebiotika

Prebiotika können Entzündungen verringern. Entzündungen gehören zu den Hauptursachen bei der Entstehung von Krankheiten, darunter auch die Todesursache Nummer eins in diesem Land: Herzerkrankungen. Menschen, die mehr Prebiotika zu sich nehmen und ganz allgemein auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten, weisen im Allgemeinen einen gesünderen Cholesterinspiegel auf und weniger Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Man nimmt an, dass Prebiotika und Probiotika zu Verbesserungen der Verdauungsprozesse führen, die mit Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 in Verbindung stehen. Außerdem scheint eine gesündere Darmflora Autoimmunreaktionen auszuschalten, dem Körper beim Stoffwechsel von Nährstoffen und Fetten zu helfen und die Hormon- und Immunfunktion zu modulieren. Auch die Stellen, an denen der Körper Fette ablagert (einschließlich in den Arterien) wird beeinflusst.

Probiotika Kapseln gegen Entzündungen

4. Prebiotika für ein vermindertes Risiko für Herzerkrankungen

Der Verzehr von Lebensmitteln reich an Prebiotika kann die Glycosylierung verringern, die zu einem Anstieg von freien Radikalen führt, Entzündungen auslöst und die Insulinresistenz senkt.

Prebiotika verfügen über einen sogenannten hypo-cholesterolämischen Effekt, der die Fähigkeit des Körpers verbessert, ischämische Herzkrankheiten und Autoimmunkrankheiten (wie zum Beispiel Arthritis) zu verhindern. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie den Elektrolythaushalt und den Mineralspiegel des Körpers ausgleichen, einschließlich Kalium und Natrium, die den Blutdruck kontrollieren.

5. Prebiotika zur Unterstützung beim Abnehmen bzw. Halten des Gewichts

Jüngste Daten aus Human- und Tierstudien unterstützen die positiven Auswirkungen bestimmter prebiotischer Nahrungsmittel, darunter eine verbesserte Energie-Homöostase, Sättigungsregulation und geringere Körpergewichtszunahme. Eine gesteigerte Zufuhr sämtlicher Ballaststoffarten steht in Verbindung mit einem geringeren Körpergewicht und einem Schutz vor Fettleibigkeit.

2002 wurde eine Studie im British Journal of Nutrition veröffentlicht. Darin heißt es, dass prebiotische Nahrungsmittel das Sättigungsgefühl verbessern, Fettleibigkeit vorbeugen und die Gewichtsabnahme beschleunigen. Die Auswirkungen auf den Hormonspiegel stehen in Verbindung mit der Regulierung des Appetits. Studien zeigen, dass Tiere, die Prebiotika erhielten, weniger Ghrelin produzieren, ein Hormon, das dem Hirn Appetit anzeigt.

6. Erhalt gesunder Knochen mithilfe von Prebiotika

Eine Studie, die 2007 im Journal of Nutrition veröffentlicht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Prebiotika die Mineralstoffabsorption im Körper verbessert, einschließlich Magnesium und möglicherweise Eisen und Calcium. Alle diese Mineralien sind wichtig zum Erhalt starker Knochen und zur Vorbeugung von Brüchen oder Osteoporose. Im Rahmen einer Studie stellte sich die Wirkung bereits nach der Einnahme von acht Gramm Prebiotika pro Tag ein. Die Aufnahme von Calcium wurde erheblich verbessert, was zu einer höheren Knochendichte führte.

7. Prebiotika zur Hormonregulierung und einer verbesserten Stimmung

Die Forschung zur Verbindung zwischen Darm und Gehirn steckt noch in den Kinderschuhen. Es wird jedoch bereits jetzt deutlich, dass Stimmungsstörungen wie Angst oder Depression eng mit dem Gesundheitszustand des Darms in Verbindung stehen. Forschungsergebnisse legen nahe, dass unsere Stimmung und unser hormonelles Gleichgewicht von einer Kombination von Faktoren beeinflusst werden, die den Zustand der bakteriellen Bewohner, die in Ihrem Körper leben, definitiv mit einschließen. Der Darm trägt zur Absorption und Verstoffwechslung von Nährstoffen aus  Lebensmitteln bei. Diese werden letztlich verwendet, um die Funktionen von Neurotransmittern zu verbessern. Neurotransmitter sind für die Bildung von Hormonen wie Serotonin verantwortlich, die unsere Stimmung steuern und beim Stressabbau helfen.

Der letzte Strohhalm bei der Auslösung einer stimmungsbedingten Störung könnte eine Reihe fehlgeleiteter Neurotransmitter in Teilen des Gehirns sein, die Angst und andere Emotionen kontrollieren. Diese Übertragungen hängen zum Teil von der Gesundheit der Darmflora ab. Ist das Gleichgewicht der Darmflora gestört, werden andere biologische Vorgänge einschließlich hormonelle, immunologische oder neuronale beeinträchtigt.

Kürzlich durchgeführte Studien belegen, dass Prebiotika signifikante neurobiologische Effekte im menschlichen Gehirn auslösen. Dazu gehört die Senkung des Cortisolspiegels und der Stressreaktion des Körpers. Im Rahmen einer 2005 im Journal of Psychopharmacology veröffentlichten Studie wurden die Auswirkungen von zwei Prebiotika auf die Freisetzung des Stresshormons Cortisol und die emotionale Verarbeitung bei gesunden erwachsenen Probanden untersucht. Nachdem Probanden drei Wochen lang täglich eines von zwei Prebiotika oder ein Placebo erhielten, zeigte die Behandlungsgruppe positive Veränderungen des Cortisolspiegels und im Rahmen eines Emotionstestes eine reduzierte Aufmerksamkeitskontrolle auf negative versus positive Informationen.

Probiotika

 

Quellen (in englischer Sprache): 

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Zusammensetzung

Bio-Inulin, Hydroxypopylmethylcellulose (rein pflanzliche Kapselhülle), 10 lebensfähige Milchsäurekulturen* 

*B. breve, B. bifidum, B. lactis, B. longum, L. acidophilus, L. casei, L. paracasei, L. plantarum, L. rhamnosus, S. thermosphilus

 

Frei von Gluten, Laktose, künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen.

Für Veganer geeignet.

Im Kühlschrank lagern.

Anzahl lebender Milchsäurebakterien pro empfohlener Tagesverzehrsmenge 

VerzehrmengeAnzahl lebender Milchsäurebakterien
1 Kapsel
> 2 x 109
2 Kapsel> 4 x 109
3 Kapsel> 6 x 109

Dosierung von HERBANO Probiotik Forte:

 

  • Bei Erstanwendung mit einer Kapsel pro Tag beginnen und innerhalb von 2 Wochen auf eine Tagesmenge von bis zu 3 Kapseln, über den Tag verteilt eingenommen, steigern. Sollten Sie zeitgleich Antibiotika einnehmen, halten Sie 2 Stunden Abstand zu dieser Einnahme.

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
Kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Kühl, trocken und dunkel lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

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Bewertungen
"Seit den Weihnachtstagen merke ich, dass mein Magen nicht mehr happy ist. Oft habe ich das Gefühl, dass mein Magen aufgebläht ist und ab und zu ist mir sogar schlecht. Aber durch das viele und reichhaltige Essen ist das kein Wunder. Ich habe mir jetzt die Probiotika Kapseln von Herbano bestellt und erhoffe mir, dass mein Magen wieder ins Reine kommt. "
"Die Probiotika Kapseln von Herbano vertrage ich sehr gut! Besser als manch andere Produkte. Zur besseren Verdauung habe ich schon viel ausprobiert, auch die speziellen Joghurts aus der Werbung (ich nenne jetzt keine Namen) - die enthalten aber echt viel Zucker oder andere Zutaten, die ich nicht unbedingt essen will. Deshalb sind die Probiotika Kapseln für mich ideal! "
"Ich nehme die Probiotika Kapseln immer 1-2 Wochen bevor ich verreise. Das Essen in anderen Ländern ist ja nicht immer von bester Qualität. Aber so kann ich meine Darmflora stärken und bekomme nicht gleich Durchfall."
"Ich mache eine Darmsanierung um mein Immunsystem zu stärken. Die Probiotika Kapseln sind dafür genau das Richtige."
"Tolle Kapseln. Ich habe sie sehr gut vertragen und sie haben bei mir gut angeschlagen. Meine Beschwerden haben sich gemindert. "
"Ständig liest man, dass ein geschädigter Darm die Wurzel allen Übels ist. Auch ich hatte öfters Magenbeschwerden (vom Darm herrührend). Empfohlen werden vor allem Probiotika, weshalb ich mir die von Herbano bestellt habe. Ich habe ziemlich schnell Ergebnisse gespürt. Meine Verdauung ist wieder voll im Gange und ich habe keine Magenschmerzen mehr. Neben den Probiotika habe ich auch meine Ernährung etwas umgestellt und versuche mehr Obst und Gemüse zu essen und verzichte mehr auf Fertiglebensmittel. "
"Nachdem ich eine Blasenentzündung hatte und Antibiotika nehmen musste, habe ich mir die Probiotika Kapseln bestellt um meine Darmflora wieder aufzubauen. Lieferung und Produkt einwandfrei!"
"Bin sehr zufrieden mit den Probiotika Kapseln. Die Kapseln wurden schnell geliefert, hatte keine Probleme. Außerdem vertrage ich die Kapseln echt gut. Beste Grüße, Peter"
"Mir tun die Probiotika Kapseln echt gut. Ich nehme sie nun schon eine Weile und werde nicht so schnell wieder damit aufhören. Freundliche Grüße Hannelore T."
"Habe mir zuerst die Ratgeber auf eurer Seite gelesen und ich muss sagen, sie haben mich überzeugt! Dann habe ich mir gleich die Kapseln bestellt und bin schon gespannt wie sie wirken! Aber ich bin sehr zuversichtlich! LG Annika"
"Ich hatte lange Probleme mit meiner Verdauung, dann bin ich auf die Probiotika Kapseln gestoßen, bin damit sehr zufrieden. Meine Probleme sind viel besser geworden. Ich werde die Kapseln weiterhin zu mir nehmen. Habe meine Verdauung wieder im Griff. MFG Hildegard"
"Hallo, nehme die Probiotika Kapseln nun seit ein paar Wochen und bin super zufrieden. Meine Verdauung ist angekurbelt und ich habe keine Probleme mehr. Allgemein ist meine Gesundheit besser. LG Erika"
"Im Rahmen einer Immunaufbaukur habe ich meine Darmflora komplett wieder aufgebaut. Dabei habe ich auf Zucker und schlechte Fette verzichtet, sowie auf weitere schlechte Lebensmittel. Zusätzliche habe ich Flohsamenschalen und Darmflorabakterien (Prä-und Probiotika). "
"probiotika nehme ich kurenweise und dann eine packung zu ende....meistens nach den weihnachtsfeiertagen oder nach leichten immunschwächen...ich finde es tut mir immer wieder gut..."
"Einwandfreie Lieferung und Produkt. Im Rahmen der Darmsanierung und Kombination mit den Enzymen. Immer wieder zufrieden auch mit anderen Produkten von Herbano. "
"Hallo. Das Produkt wurde sehr schnell geliefert und war in einem guten Zustand und gut verpackt. Ich habe es zur Aufbau der Darmflora genommen, da ich bereits mehrere Lebensmittelvergiftungen hatte und mir Probiotika von meinem Heilpraktiker empfohlen wurden. Die Einnahme werde ich nun weitere 3 Monate fortführen. Meine generelle Empfindlichkeit hat sich schon deutlich gebessert. Mfg Gerhard wunsch"
"Sehr zufrieden mit dem Produkt. Nehme es dauerhaft ein und habe keinerlei Verdauungsbeschwerden mehr. "
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