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... und jährlich grüßt der Heuschnupfen. Wie werden Sie ihn langfristig los?

... und jährlich grüßt der Heuschnupfen. Wie werden Sie ihn langfristig los?

... und jährlich grüßt der Heuschnupfen. Wie werden Sie ihn langfristig los?

Es ist Frühling (Stand April 2020) und wir befinden uns schon wieder mitten in der Allergie-Saison. Dadurch, dass der Winter dieses Jahr so kurz war und wir schon länger das warme Wetter genießen können, blühen auch die Bäume und Sträucher früher als sonst.

Im Februar und März waren Pollenallergiker vor allem von Erle und Hasel betroffen – jetzt im April sind es Esche und Birke. Und bald beginnen schon die Gräser mit ihrem Pollenflug.

… und jährlich grüßt der Heuschnupfen

Pollenallergien schränken jedes Jahr aufs Neue das Leben vieler Menschen ein. Und die Zahl steigt! In den letzten Jahrzehnten vervielfachte sich die Anzahl der Betroffenen. Fast 15 % der Menschen leiden inzwischen an Heuschnupfen.

➤ Heuschnupfen gilt als die häufigste Allergieart!

Wieso reagieren wir allergisch?

Eine Allergie – ob Heuschnupfen, oder eine andere Art – hängt mit unserem Immunsystem zusammen. Kommen Sie beispielsweise mit einer Birkenpolle in Berührung, erkennt ein funktionierendes Immunsystem diese als einen Fremdkörper und reagiert gelassen darauf. Denn bei Nicht-Allergikern weiß das Immunsystem, dass dieser Fremdkörper uns nicht schadet. Bei Allergikern hingegen reagiert das Immunsystem völlig übertrieben auf diesen harmlosen Fremdkörper. Als Reaktion wird im Körper eine große Menge an Histamin freigesetzt, das für das Auslösen der Allergiesymptome wie tränende Augen, Atemprobleme bis hin zu einem ernsten anaphylaktischen Schock, verantwortlich ist.

Aber was können Betroffene machen, um das Ganze einzudämmen? Gibt es nichts, das neben einer akuten, auch eine langfristige Linderung verschafft?

➤ 40 % der Pollenallergiker entwickeln bei Nichtbehandlung innerhalb weniger Jahre ein allergisches Asthma!

Schnelle Linderung?

Die meisten Produkte am Markt dienen der reinen Symptombehandlung. Sie wirken kurzfristig und verschaffen eine Linderung. Aber langfristig gesehen können Sie Nebenwirkungen mit sich bringen. Bei Nasensprays beispielsweise besteht bei längerer Einnahme die Gefahr einer Abhängigkeit sowie einer Reizung der Schleimhäute. Solche Medikamente sollten also nur kurzzeitig eingenommen werden. 

Packen Sie das Problem an der Wurzel!

Der Schlüssel gegen Heuschnupfen und anderen Allergien liegt in einem gut funktionierenden und ausgeglichenen Immunsystem. Da ganze 80 % unseres Immunsystems im Darm sitzen, ist es nur logisch, auch hier anzusetzen. Als besonders effektiv gilt die Darmsanierung, bei der die Darmgesundheit von Grund auf neu aufgebaut bzw. unterstützt wird.

1. Die richtige Ernährung als erster Schritt

Eine Darmsanierung fängt mit der richtigen Ernährung an. Essen Sie reine, unverarbeitete Lebensmittel. 75 % Ihrer Speisen sollten rein pflanzlich sein, da diese viele Ballaststoffe enthalten. Achten Sie darauf, genügend wertvolle Omega 3 Fettsäuren über die Nahrung aufzunehmen (Avocados, Leinsamen, Mandeln, Olivenöl, …) und Ihr Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 auszugleichen. Daneben sollten Sie ausreichend Proteine konsumieren. Als äußerst nützlich erweisen sich auch Flohsamenschalen, da diese darmreinigend wirken.

2. Nützliche Darmbakterien für die Gesundheit

Achten Sie zudem darauf, probiotische und präbiotische Lebensmittel in Ihren Speiseplan einzubauen, da diese die eigenen gesundheitsfördernden Bakterien in unserem Darm unterstützen. Gute Bakterien helfen dabei den Darm zu reinigen und sorgen dafür, dass der Verdauungsprozess reibungslos abläuft.

Alternativ können Sie Probiotika und Präbiotika auch in Form von Nahrungsergänzungen zu sich nehmen. Damit stärken Sie Ihr Immunsystem langfristig. Um als Pollenallergiker davon zu profitieren, sollten Sie Probiotika idealerweise regelmäßig und schon vor Beginn der Pollensaison einnehmen.

3. Eine Entgiftung gegen Parasiten

Eine Entgiftung kann ebenfalls sehr hilfreich sein, um Ihren Darm zu reinigen. Denn Darmparasiten können sich in unserem Verdauungstrakt ansiedeln, ohne, dass wir es bemerken. Diese belasten unsere Darmgesundheit und entwickeln giftige Stoffwechselprodukte, woraufhin unsere Gesundheit leidet. Meist sind die Symptome sehr unspezifisch, weshalb wir sie nicht mit Parasiten in Verbindung bringen. Eine antiparasitäre Wirkung weist beispielsweise der organische Schwefel MSM auf. Dieser kommt in unserem gesamten Körper vor.

4. Rohhonig aus der Region

Viele Studien bestätigen die Wirksamkeit von regionalem Honig gegen Heuschnupfen, da dieser genau jene Pollen enthält, die Symptome auslösen. Damit härten Sie Ihr Immunsystem ab.

5. Die natürliche Soforthilfe

  • Schwarzkümmelöl enthält Linolensäuren, die die körpereigene Allergiebereitschaft mindern. Dies hilft Ihnen dabei, Allergien und Symptome zu lindern.
  • Krillöl enthält wertvolle Omega 3 Fettsäuren, die vor allem in der Symptomlinderung helfen. Zudem reduziert sich mit Einnahme sogar das Risiko, überhaupt eine Allergie zu entwickeln.
  • Studien zufolge helfen bereits ein Teelöffel Spirulina täglich, dass Histamine gar nicht erst freigesetzt werden. So können Symptome wie Niesen, Juckreiz oder verstopfte Nasen signifikant gelindert werden.

➤ Jeder Zweite nimmt eine Pollenallergie nicht ernst und behandelt diese nur akut!

Darauf sollten Sie verzichten…

Wie Sie bereits gelesen haben, sind Histamine für die Entwicklung der Allergiesymptome verantwortlich. Deshalb sollten Allergiker in der Zeit des Pollenflugs bestmöglich auf Lebensmittel verzichten, die große Mengen an Histamin enthalten. Dazu zählen beispielsweise Rotwein, Käse, Schalen- oder Krustentiere. Merken Sie sich, je länger ein Produkt gereift oder gegärt hat, desto mehr Histamin ist enthalten. Solche Lebensmittel können die Symptome verschlimmern.

Verzichten Sie zudem auf entzündungsfördernde Lebensmittel wie raffinierter Zucker, raffinierte Öle und große Mengen an Milch- und Fleischprodukte, um Ihren Darm nicht weiter zu belasten.

Fazit:

Bei einer Allergie wünscht sich jeder Betroffene eine schnelle Lösung. Die meisten Produkte am Markt dienen aber rein der akuten Symptombehandlung. Nehmen Sie jede Allergie ernst! Denn unbehandelt kann sich bereits eine "harmlose" Pollenallergie verschlimmern und sogar Asthma auslösen. Wenn sie das Problem an der Wurzel packen wollen und langfristig nach einer Lösung suchen, müssen Sie Ihr Immunsystem stärken. Das gelingt am besten mit einer gesunden Darmflora.

Bauen Sie diese mithilfe der richtigen Ernährung, der Unterstützung durch nützliche Bakterien, einer Entgiftung und dem Verzicht von entzündungsfördernden Lebensmitteln nachhaltig und langfristig auf und Ihre Pollenallergie wird im Laufe der Zeit weniger. 

 

Quellen (in englischer Sprache):

Man, L. X. (2009, June). Complementary and alternative medicine for allergic rhinitisCurrent Opinion in Otolaryngology & Head and Neck Surgery17(3):226-31, doi: 10.1097/MOO.0b013e3283295791

Cingi, C., Conk-Dalay, M., Cakli, H. & BAl, C. (2008, October). The effects of spirulina on allergic rhinitisEuropean Archives of Oto-Rhino-Laryngology265(10):1219-23

Fujimura, K. E. & Lynch, S. V. (2015, May). Microbiota in allergy and asthma and the emerging relationship with the gut microbiomeCell Host & Microbe17(5):592-602, doi: 10.1016/j.chom.2015.04.007

Hajhashemi, V., Ghannadi, A. & Jafarabadi, H. (2004, March). Black cumin seed essential oil, as a potent analgesic and antiinflammatory drugPhytotherapy Research18(3):195-9

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