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Wie fördert ein Bewegungsmangel das Risiko eines frühzeitigen Todes?

Wie fördert ein Bewegungsmangel das Risiko eines frühzeitigen Todes?

Wie fördert ein Bewegungsmangel das Risiko eines frühzeitigen Todes?

Gemäß Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ist bereits mehr als 60% der Weltbevölkerung nicht ausreichend körperlich aktiv. Der Kampf gegen diesen Bewegungsmangel wird immer wichtiger: neuste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Bewegungsmangel nicht nur das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung, sowie unterschiedlichster Krebserkrankungen fördert, sondern auch das Risiko eines frühzeitigen Todes deutlich erhöht. Eine aktuelle, im Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte, wissenschaftliche Studie von Forschern der Universität Cambridge zeigt auf, dass Bewegungsmangel, im Vergleich zu Fettleibigkeit, für mehr als doppelt so viele Todesfälle verantwortlich ist, und dass bereits eine geringe Steigerung der körperlichen Aktivität mit erheblichen gesundheitlichen Vorteilen einhergeht.

Die Verbindung zwischen Bewegungsmangel und einem frühzeitigen Tod

Für Ihre Studie werteten die Forscher der Universität Cambridge Daten der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) Studie – zu deren Zweck 334,161 Europäer, über einen Zeitraum von durchschnittlich 12 Jahren, hinsichtlich ihrer Größe, ihres Gewichts, ihres Hüftumfangs und ihrer körperlichen Aktivität befragt wurden - aus.

Sie kamen dabei zu folgenden Ergebnissen:

  • Fettleibigkeit, bestimmt durch einen Körper-Mass-Index (BMI) von mehr als 30, ist der Grund für über 337,000 jährliche Todesfälle in Europa.
  • Im Vergleich dazu ist Bewegungsmangel für 676,000 Todesfälle verantwortlich - dies entspricht mehr als doppelt so vielen Toten pro Jahr.
  • Zudem weisen Personen, die körperlich aktiv sind, ein geringeres frühzeitiges Sterberisiko auf.

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Die größte Reduktion des Sterberisikos konnte dabei im Vergleich zwischen inaktiven und mäßig aktiven Menschen aufgezeigt werden. Es wurde festgestellt, dass das zusätzliche Verbrennen von 90 bis 110 Kalorien pro Tag durch leichte körperliche Anstrengung – dies entspricht in etwa der Menge, die der menschliche Körper während eines flotten, 20-minütigen Spaziergangs verbraucht – ausreichend ist, um der Gruppe der mässig aktiven Menschen zugerechnet werden zu können und man somit sein frühzeitiges Sterberisiko um 16 bis 30% senken kann. Normalgewichtige Personen können hierbei am meisten von der zusätzlichen Bewegung profitieren, aber auch Menschen mit einem höheren BMI kommen in den Genuss eines geringeren Sterberisikos.

Professor Ulf Ekelund, Mitglied des medizinischen Forschungsrates der epidemiologischen Fakultät der Universität Cambridge, erklärt: „Es ist ganz simpel: schon eine geringer Erhöhung der körperlichen Anstrengung inaktiver Menschen, kann erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Obwohl wir festgestellt haben, dass bereits 20 Minuten an zusätzlicher Bewegung einen Unterschied machen, sollten wir versuchen noch mehr zu tun. Körperliche Betätigung bringt viele Vorteile für unsere Gesundheit und sollte ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens sein.“

Wie körperliche Aktivität Ihre Gesundheit schützen kann

Körperliche Aktivität hat demnach direkte Auswirkungen auf viele biologische Prozesse im menschlichen Körper. Sie kann dabei helfen das eigene Körpergewicht in Balance zu halten, die Insulinresorption des Organismus zu verbessern, den Blutdruck zu regulieren, Blutfett– und zuckerwerte zu normalisieren, Blutgerinnungsfaktoren zu kontrollieren, die Gesundheit der Blutgefäße zu schützen, Entzündungen zu hemmen und somit zum Schutz des Herzkreislaufsystem beitragen. Dies wird auch durch einen Bericht der World Heart Federation bestätigt: Demnach stirbt eine Frau mittleren Alters, die pro Woche weniger als eine Stunde körperlich aktiv ist, doppelt so häufig an kardiovaskulären Erkrankungen, als eine gleichaltrige Vergleichsperson, die sich pro Woche eine Stunde oder mehr körperlich aktiv betätigt.
Zudem kann körperliche Aktivität auch das Risiko senken an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Des Weiteren zeigen, gemäß dem National Cancer Institute, mehrere Studien einen positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und einem geringeren Risiko an Gebärmutterhals-, Prostata- und Lungenkrebs zu erkranken auf.
Falls Sie bereits körperlich aktiv sind, machen Sie weiter so! Sollten Sie hingegen zu den körperlich inaktiven Menschen gehören, ändern Sie was! Starten Sie beispielsweise mit einem flotten, 20-minütigen Abendspaziergang, denn jede körperliche Bewegung zählt und hilft Ihrer Gesundheit.

 

Quelle:

The Journal of Natural Longevity (2015). Physical Inactivity Increases Your Risk of Premature Death. Quantum Wellness Botanical Institute: Beverly Hills, CA

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