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Biofilm - eine tödliche Gefahr?

Biofilm - eine tödliche Gefahr?

Biofilm - eine tödliche Gefahr?

Haben Sie schon alles Mögliche an Standardmedikamenten und Therapien ausprobiert, aber Sie kämpfen seit Jahren mit einer Art mysteriöser Krankheit, die vage Symptome wie Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden und ein schwaches Immunsystem mit sich bringt? 

Unser Körper hat tagtäglich mit den verschiedensten Erregern wie Viren, Parasiten oder schädlichen Bakterien zu tun. Normalerweise spürt unser Immunsystem diese schnell auf und wehrt sie direkt ab. Was passiert aber, wenn sich genau diese Erreger zusammenschließen und sich unter einem eigens-gebauten Schutzmantel verbergen? 

Dann entsteht ein sogenannter Biofilm.

Was ist der Biofilm?

Ein Biofilm kann sowohl auf Oberflächen, als auch im Körper entstehen. Der wohl bekannteste Biofilm ist Karies. Dabei schützen sich die Bakterien auf den Zähnen als Belag (Plaque) und sind so vor äußeren Einflüssen gefeit. Das Ganze gibt es aber nicht nur als Zahnbelag. Auch im Darm können sich unliebsame Bewohner ansiedeln und sich als Bakterienbelag – dem sogenannten Biofilm – zusammentun. 

Als Biofilm wird also eine Schleimschicht genannt, die von den Bewohnern selbst gebildet wird und fest mit der Darmwand verbunden ist. Dabei kommunizieren Bakterien und andere Bewohner in einer eigenen Sprache und können so kontinuierlich wachsen. Wird dem Bau des Biofilm-Gebildes nicht entgegengewirkt, wächst die Kolonie fröhlich weiter und immer mehr Bakterien, Viren und Co. können sich darunter verstecken.

Das große Problem?

Die unliebsamen Mitbewohner sind Anpassungskünstler und können selbst bei schwierigen Begebenheiten überleben. Für unser Immunsystem oder für Medikamente sind diese dann nur noch schwer angreifbar. Mikroorganismen innerhalb eines Biofilms sind bis zu tausendfach widerstandsfähiger als einzeln.

➤ Der Biofilm macht Bakterien bis zu 1000-fach widerstandsfähiger!

Die schädlichen Bewohner im Biofilm und ihre Folgen

1) Parasiten

Kommen Darmparasiten im Biofilm vor, bringen diese viele unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich. Eine davon ist jene, dass sie dort auch ihre Eier ablegen, um sich weiterzuvermehren. Dabei sondern sie laufend Giftstoffe ab, die in weiterer Folge in den Organismus gelangen. Das kann zu massiven gesundheitlichen Problemen wie dem Leaky-Gut-SyndromAllergien und Autoimmunerkrankungen führen. 

2) Pathogene Bakterien 

In unserem Darm herrscht normalerweise ein reges Treiben an guten Bakterien, die viele wichtige Funktionen erfüllen. Wächst aber die Anzahl an schlechten bzw. pathogenen Mikroorganismen, werden die guten vertrieben und eine Darmfehlsymbiose entsteht. Die Folgen? Die gesamte Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht, das Immunsystem wird geschwächt und Krankheiten aller Art werden begünstigt. 

3) Viren

Viren sind dafür bekannt, Infektionen auszulösen. Meist sind sie im Darm für Magen-Darm-Infekte verantwortlich. 

4) Pilze

Auch Pilze kommen im Darm vor und können Beschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Migräne auslösen.

➤ Oft leben Parasiten jahrelang unbemerkt im menschlichen Körper!

Was können Sie gegen die unerwünschten Mitbewohner tun?

1) Darmreinigung

Um Parasiten, Bakterien und Co. loszuwerden, muss erst die Oberfläche des Darms vom Biofilm gesäubert werden. Das ist gar nicht so einfach, da die Bewohner ihr Zuhause mit aller Macht schützen. Helfen kann hier aber beispielsweise eine Darmreinigung mit bestimmten Enzymen.

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2) Entgiftung & Parasitenkur

Anschließend an eine Darmreinigung sollten Sie Ihren Körper immer entgiften, da besonders Parasiten viele giftige Stoffwechselprodukte hinterlassen. Das geschieht beispielsweise mit MSM. Der organische Schwefel ist bekannt dafür, Toxine loszuwerden. Aber nicht nur für die Entgiftung erweist er sich als nützlich, er hilft auch dabei, sich von Parasiten zu befreien, da er eine antiparasitäre Wirkung aufweist. MSM eignet sich somit sehr gut für eine Parasitenkur inklusive Entgiftung.

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3) Gute Mikroorganismen fördern, schlechte bekämpfen

Eine gesunde Darmflora besteht aus genügend guten Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze. Sind die richtigen Mikroorganismen vorhanden, bleibt das Immunsystem stark und die Auskleidung des Darms dicht. Unterstützen Sie Ihre Darmflora also direkt dabei, schlechte Bakterien zu bekämpfen, Störungen des Verdauungssystems zu stoppen, dem Leaky-Gut-Syndrom entgegenzuwirken und eine schlechte Nährstoffaufnahme zu verbessern. Dafür eignen sich besonders Pro- und Präbiotika.

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Fazit:

Studien zufolge helfen natürliche Extrakte und Produkte besser gegen einen Biofilm als künstlich erzeugte. Pflanzliche Mittel wirken zwar manchmal etwas langsamer, weisen aber insgesamt weniger Nebenwirkungen auf und kommen schlussendlich kraftvoller ans Ziel. Sie helfen dem Körper dabei, die Leber im Entgiftungsprozess zu unterstützen, den Organismus gezielt mit den wichtigen und fehlenden Nährstoffen zu unterstützen und die Darmflora inklusive Darmschleimhaut zu stärken. 

 

Quellen (in englischer Sprache): 

Flemming, H-C., Wingender, J., Szewzyk, U., Steinberg, P., Rice, S. A. & Kjelleberg, S. (2016, August). Biofilms: an emergent form of bacterial life. Nature Reviews. Microbiology14(9):563-75, doi: 10.1038/nrmicro.2016.94

Stacy, A., McNally, L., Darch, S., Brown, S. & Whiteley M. (2016, February). The biogeography of polymicrobial infection. Nature Reviews. Microbiology14(2):93-105, doi: 10.1038/nrmicro.2015.8

Mishra, R., Panda, A., De Mandal, S., Shakeel, M., Bisht, S. & Khan, J. (2020, October). Natural Anti-biofilm Agents: Strategies to Control Biofilm-Forming Pathogens. Frontiers in Microbiology11: 566325, 10.3389/fmicb.2020.566325

Roy, R., Tiwari, M., Donelli, G. & Tiwari, V. (2017, March). Strategies for combating bacterial biofilms: A focus on anti-biofilm agents and their mechanisms of action. Viruelnce9(1): 522–554, doi: 10.1080/21505594.2017.1313372

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