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Kann Ihr Lebensstil Ihr Diabetes Risiko beeinflussen?

Kann Ihr Lebensstil Ihr Diabetes Risiko beeinflussen?

Kann Ihr Lebensstil Ihr Diabetes Risiko beeinflussen?

Wussten Sie, dass ein Großteil aller Betroffenen, die an Diabetes Typ 2 leiden, die Krankheit durch gezielte Maßnahmen überwinden könnten?

Worauf kommt es an?

Besonders ein Faktor entscheidet darüber, wie eine Diabetes Typ 2 Erkrankung verläuft:

Der eigene Lebensstil

Laut neuester Studien kann eine Änderung des eigenen Lebensstils eine Diabetes Typ 2 Diagnose umkehren.  Dafür muss aber der bisherige Lebensstil drastisch modifiziert werden. Dabei kommt es auf eine ausgewogene Ernährung und auf regelmäßige sportliche Aktivität an.

➤ Übergewicht ➤ Fettleibigkeit ➤ Diabetes Typ 2

Wie entsteht Diabetes Typ 2?

Diabetes Typ 2 entsteht durch eine stark zuckerhaltige Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung. Der erste Schritt wird dafür meist schon in der Kindheit gelegt. Aus schlechter Ernährung und Bewegungsmangel entsteht Übergewicht. Dem Körper fällt es mit gleichbleibender schlechter Ernährung zunehmend schwerer den Zucker im Körper zu verarbeiten. Irgendwann nimmt die Insulinsensitivität ab und der Zucker verbleibt im Blut. Aus Folge daraus kann langfristig Diabetes Typ 2 entstehen.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Betroffene die Krankheit mit gezielten Maßnahmen wieder umkehren können. Das beweist jetzt eine neue Studie aus dem Jahre 2019 in PLOS One erschienen.

➤ Wir konsumieren jährlich etwa 40 kg reinen Zucker pro Person!

Eine Studie bringt Klarheit …

Letztes Jahr (2019) wurde in Österreich eine Studie an Diabetes Typ 2 Patienten durchgeführt. Dabei wurden 930 Patienten für 3 Wochen in einem Reha-Zentrum beobachtet. In diesem Zeitraum wurde ihr bisheriger Lebensstil stark modifiziert und an einen gesunden Lebensstil angepasst. Statt ungesunder, unausgewogener Ernährung und Bewegungsmangel hieß es: Gesunde Ernährung und Sport!

Die Vorgaben waren klar definiert:

  • Gemüse- und Obstreiche Kost mit 1.200 bis max. 1.600 kcal / Tag
  • Zusätzliche körperliche Aktivität mit einem Energieverbrauch von mind. 400 bis 600 kcal / Tag

Nach 3-wöchiger Umstellung konnte festgestellt werden, dass die Patienten neben den üblichen Standard-Diabetes-Medikamenten, auf viele zusätzliche Antidiabetika verzichten sowie die Insulindosis reduzieren konnten.

Daneben verbesserten sich nach einigen Wochen auch der Blutdruck um 10 %, der Body-Mass-Index und der Bauchumfang jeweils um 3 %.

Laut den Forschern legt die Studie nahe, dass die Änderung des eigenen Lebensstils sogar einer Verschreibung von einer Vielzahl an zusätzlichen Antidiabetika vorzuziehen wäre. Insbesondere auch deshalb, weil bei einer Modifizierung des Lebensstils das Problem an der Wurzel gepackt wird. Denn eine reine Symptombehandlung löst das eigentliche Problem nicht. 

➤ Mit Fasten und Bewegung gegen Übergewicht und seine Folgen!

Wege um Ihren Lebensstil zu verbessern:

Allgemeine Anpassungen:

  • Zuckerverzicht und Stabilisierung des Blutzuckers (Mehr dazu)
  • Fasten für mehr Insulinsensitivität (Mehr dazu)
  • Übergewicht frühzeitig erkennen (Mehr dazu)
  • Zahngesundheit nicht vergessen (Mehr dazu)

Was hat die Natur zu bieten?

Es gibt einige Mittel, die therapiebegleitend bei Diabetes eingesetzt werden können, um die Symptome zusätzlich und auf natürliche Weise zu lindern. Dabei handelt es sich nicht um Medikamente, sondern um Nahrungsergänzungsmittel.

Kennen Sie bereits ... ?

  • R-Alpha Liponsäure: Die R-Alpha Liponsäure wirkt optimal therapiebegleitend bei Diabetes. Die Insulinresistenz wird verbessert und die Nerven vor freien Radikalen geschützt.
  • Diabetes Rezeptur Die Rezeptur wirkt als natürliche Blutzuckersenkung und begleitend im Schutz vor Folgeerkrankungen von Diabetes.
  • Bittergurke Tropfen: Die 100 % reinen Bittergurke Tropfen wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und fördern die Gewichtsabnahme.

Fazit:

Die Studie belegt, dass der eigene Lebensstil maßgeblich an der Entstehung von Diabetes Typ 2 beteiligt ist. Genauso gut kann eine Änderung des Lebensstils mit angepasster Ernährung sowie regelmäßiger sportlicher Aktivität aber auch für eine Umkehr der Krankheit sorgen. Wichtig ist, sich an die entsprechenden Vorgaben zu halten und den eigenen Körper zu unterstützen.

 

Quellen (in englischer Sprache):

Haslacher, H., Fallmann, H., Waldhäusl, C., Hartmann, E., Wagner, O. F. & Waldhäusl W. K. (2019, May). Obesity: outcome of standardized life-style change in a rehabilitation clinic. An observational study. Diabetes, Metabolic Syndrome and Obesity: Targets and Therapy12: 813–820, doi: 10.2147/DMSO.S197495

Haslacher, H., Fallmann, H., Waldhäusl, C., Hartmann, E., Wagner, O. F. & Waldhäusl, W. (2019, December). Type 2 diabetes care: Improvement by standardization at a diabetes rehabilitation clinic. An observational report. PLoS One14(12): e0226132, doi: 10.1371/journal.pone.0226132

Evans, J. L. & Goldfine, I. D. (2000). Alpha-lipoic acid: a multifunctional antioxidant that improves [von Google zensierter Begriff] sensitivity in patients with type 2 diabetes. Diabetes Technology & Therapeutics, 2(3):401-13, doi: 10.1089/15209150050194279

Ibrahimpasic K. (2013). Alpha lipoic acid and glycaemic control in diabetic neuropathies at type 2 diabetes treatment.  Med Arch, 67(1):7-9.

Joseph, B. & Jini, D. (2013, April). Antidiabetic effects of Momordica charantia (bitter melon) and its medicinal potencyAsian Pacific Journal of Tropical Disease3(2): 93–102, doi: 10.1016/S2222-1808(13)60052-3

Börnhorst, C., Russo, P., Veidebaum, T., Tornaritis, M., Molnar, D., Lissner, L. et al. (2019, May). Metabolic status in children and its transitions during childhood and adolescence—the IDEFICS/I.Family study. International Journal of Epidemiology, Volume 48, Issue 5, doi: 10.1093/ije/dyz097

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