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Wenn die Seele schmerzt ... Wie bewältige ich ein Trauma?

Wenn die Seele schmerzt ... Wie bewältige ich ein Trauma?

Wenn die Seele schmerzt ... Wie bewältige ich ein Trauma?

Die meisten von uns sind im Laufe ihres Lebens auf die eine oder andere Weise traumatisiert worden. 

Ursachen dafür gibt es viele:

  • Negative Kindheitserfahrungen wie Mobbing, Verlust, Vernachlässigung, Trennung oder Scheidung der Eltern oder das Aufwachsen in einem Haushalt, in dem Mitglieder psychisch krank, drogenabhängig oder im Gefängnis waren
  • Gewalterfahrungen, also emotionaler, körperlicher sowie sexueller Missbrauch oder häusliche Gewalt 
  • Unfälle oder Katastrophen
  • Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit

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Welche Auswirkungen hat ein Trauma?

Unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden leiden unter Traumata!

Studien belegen, dass Traumata ein erhöhtes Risiko für depressive Störungen, Übergewicht, Verhaltensstörungen, Suchterkrankungen, Herzerkrankungen und sogar für einen vorzeitigen Tod mit sich bringen. Die Art und Weise, wie wir an der Vergangenheit festhalten, hat tiefgreifende Auswirkungen auf unsere körperliche und emotionale Gesundheit.

Traumata führen zu:

 

➤ Mehr als die Hälfte aller Menschen ist im Laufe ihres Lebens mindestens 1x mit einem traumatischen Erlebnis konfrontiert.

 

Wieso ist das so?

Sobald Sie sich einer potentiellen Gefahr gegenüber sehen, wird eine Stressreaktion im Körper ausgelöst und er beginnt mit seinem Notprogramm: Flucht oder Kampf. Dabei werden Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Das diente seit jeher dazu, um vor Gefahren schnell fliehen zu können oder sich ihnen mit aller Kraft entgegenzustellen.

Was aber, wenn das nicht geht? Die Situation ausweglos erscheint?

Es gibt noch eine dritte Art des Körpers auf eine potentielle Gefahr zu reagieren: das Erstarren. Der Stress wird nicht wie bei der Kampf- oder Fluchtreaktion durch Bewegung abgebaut. Betroffene beschreiben dieses Gefühl der Unwirklichkeit als ein „Neben sich stehen“ oder ein „betäubt sein“.

Diese Art an Reaktion erhöht die Gefahr einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die Informationswahrnehmung ist durch das Erstarren gestört, was zu einer veränderten Wahrnehmung des Erlebten führt. Bilder, Gerüche oder Geräusche aus dieser Situation werden tief im Angstzentrum des Gehirns gespeichert.

Das führt dazu, dass zu einem späteren Zeitpunkt bestimmte Bilder, Gerüche oder Geräusche wieder hochkommen und starke Stress- und Panikreaktionen auslösen können, da diese tief in unserem Gedächtnis verwurzelt sind.

 

 Traumatisierte Mädchen und Frauen neigen dazu, gewalttätig gegen sich selbst zu werden, wohingegen Jungen und Männer ihre Gewalt eher nach außen richten.

 

Es gibt Hoffnung für die Betroffenen

Die Konfrontation mit unseren emotionalen Traumata ist für unser allgemeines Wohlbefinden ebenso wichtig wie die Behandlung einer traumatischen Verletzung. Wir können daran arbeiten, die neuronalen Pfade, die mit dem Trauma verbunden sind, zurückzusetzen und die negativen Überzeugungen, die daraus entstanden sind, abzuarbeiten. Haben wir das geschafft, können wir glücklicher und ausgeglichener als je zuvor daraus hervorgehen. Wir müssen unserem Gehirn nur die richtigen Inputs dazu geben.

Das tiefe Eindringen in unsere emotionalen Narben und der mentale Dialog führt zu dramatischen Lebensveränderungen, besonders wenn es um die Heilung des Körpers geht. Die Pflege einer positiven Denkweise und die Erwartung positiver Ergebnisse können in der Tat zu einer erfolgreicheren Heilung führen.

 

 Frauen erkranken doppelt so oft an einer posttraumatischen Belastungsstörung als Männer.

 

Wie heilen wir unsere Traumata?

  1. Akzeptieren Sie die Vergangenheit: Der erste Schritt ist es, zu akzeptieren, dass ein Trauma geschehen ist. Verdrängung oder Vorwürfe an sich selbst sind kontraproduktiv. Gefühle bzw. Flashbacks kommen trotzdem wieder hoch, solange sie unbearbeitet bleiben. 
  2. Informieren Sie sich: Informieren Sie sich ausgiebig zur Thematik Trauma und entwickeln Sie ein Bewusstsein dafür. Es kann jeden von uns betreffen und wir müssen aktiv etwas dagegen tun.
  3. Verbessern Sie Ihren Lebensstil: Auch eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Familie, Freunde und Co. helfen dabei, ein Trauma zu bewältigen. Ziehen Sie sich auf keinen Fall zurück, sondern gehen Sie auf Freunde und Familie zu. Diese sind ideale Gesprächspartner und stehen mit Rat und Tat zur Seite. 
  4. Holen Sie sich professionelle Hilfe: Gerade, wenn Symptome wie Stress-, oder Panikattacken anhalten, sollte professionelle Hilfe aufgesucht werden. Ob Hausarzt, Telefonseelsorge, Psychiater oder Psychotherapeut – sie alle haben ihre Berechtigung und können bei der Bewältigung von Traumata helfen. Eine vertrauensvolle Beziehung ist dabei essentiell bei der Aufarbeitung.
  5. Lenken Sie sich ab: Körperliche Aktivitäten und Sport, das Hören von Musik, kreatives Arbeiten und das Verbringen seiner Zeit in der Natur helfen dabei abzulenken. 

 

 Wussten Sie, dass es neben den Erwähnten, noch eine weitere Option gibt, die Ihnen dabei helfen kann, sich von innen heraus besser zu fühlen? 

 

Mithilfe von Mutter Natur gegen Ängste, Stress und Depressionen

Folgende Nahrungsergänzungsmittel können Sie dabei unterstützen, mit Ängsten, Stress und Depressionen besser umzugehen:

  • 5-HTP: die natürliche Lösung für Angst- und Stresszustände und für einen erholsamen Schlaf
  • Rhodiola Rosea (Rosenwurz): als Adaptogen hilft es dem Körper dabei, angemessen auf Stress zu reagieren und erhöht die Stresstoleranz
  • Melatonin: das Schlafhormon fördert einen erholsamen Schlaf und kann bei schlafbedingten Depressionen helfen
  • Vitamin D3: wirkt wie flüssiger Sonnenschein, der unsere Stimmungslage direkt beeinflusst und verbessert

Fast jeder von uns ist oder war schon mal in seinem Leben von einem Trauma betroffen. Es ist beängstigend, sein Trauma aufzuarbeiten. Aber nur das hilft Ihrer psychischen und körperlichen Gesundheit.

Bekommen Sie Ihre Ängste, Stress und Depressionen in den Griff und holen Sie sich Hilfe von außen. Damit tun Sie Ihrer Seele und Ihrem Körper etwas Gutes!

 

Quellen (in englischer Sprache):

Oral, R., Ramirez, M., Coohey, C., Nakada, S., Walz, A., Kuntz, A. et al. (2016, January). Adverse childhood experiences and trauma informed care: the future of health care. Pediatric Research79(1-2):227-33, doi: 10.1038/pr.2015.197

Bonanno, G. A. (2004, January). Loss, trauma, and human resilience: have we underestimated the human capacity to thrive after extremely aversive events? The American Psychologist59(1):20-8, doi: 10.1037/0003-066X.59.1.20

Infuma, F. J., Rivers, C. T., Reich, J. & Zautra, A. J. (2015, April). Childhood trauma and personal mastery: their influence on emotional reactivity to everyday events in a community sample of middle-aged adults. PLoS One10(4):e0121840, doi: 10.1371/journal.pone.0121840

Streb, M., Conway, M. A. & Michael, T. (2017, December). Conditional responses to trauma reminders: How durable are they over time and does memory integration reduce them? Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry57:88-95, doi: 10.1016/j.jbtep.2017.04.005

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