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Was tun bei Frühjahrsallergien?

Was tun bei Frühjahrsallergien?

Was tun bei Frühjahrsallergien?

Der Frühling geht nicht nur mit länger werdenden Tagen, ansteigenden Temperaturen und der erwachenden Natur einher, er läutet auch für viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Allergiesaison ein. Neuesten, repräsentativen Umfragen zufolge leiden mittlerweile rund 25 Millionen Menschen in Deutschland an Allergien; dies entspricht fast einem Drittel der Gesamtbevölkerung. Allergien gelten somit als die häufigste chronische Erkrankung in Deutschland und tragen zu Recht den Titel Volkskrankheit.

Inhalt

Was ist eine Allergie?

Unter Allergien versteht man eine Überreaktion des menschlichen Immunsystems auf bestimmte und unter normalen Umständen, harmlose Umweltstoffe – die sogenannten Allergene.

Normalerweise ist das menschliche Immunsystem dafür verantwortlich, schädliche Keime und Bakterien, die über die Haut, den Darm und die Schleimhäute in den Körper gelangen, abzufangen und unschädlich zu machen. Ist das Immunsystem aber überempfindlich oder gestört, reagiert es in gleicher Weise auch auf harmlose Allergene. Sie werden fälschlicherweise als Gefahr wahrgenommen und der Körper beginnt damit Antikörper zu produzieren. Diese speziellen Antikörper, auch Immunglobulin E genannt, setzen sich in Folge auf körpereigenen Mastzellen ab und lösen die Freigabe von Histamin und anderen Entzündungsstoffe zur Abwehr der Allergene frei.

Allergien, einschließlich allergischer Schnupfen und Lebensmittelallergien, sind seit einigen Jahrzehnten dramatisch auf dem Vormarsch. In den USA zählen sie bereits zur fünft häufigsten chronischen Erkrankung in allen Altersgruppen und gelten als die dritt häufigste chronische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

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Vor allem saisonbedingte Allergien machen zu schaffen. Die Wissenschaftler sind sich derzeit uneins, woher der Anstieg der saisonalen Allergiesymptome in den letzten 30 Jahren herrührt. Einigkeit besteht jedoch darüber, dass Pollen-, Hausstaub- und einige Lebensmittelallergien exponentiell häufiger auftreten. Gemäß Aussagen des Allergieberichtes von Quest Diagnostics lässt sich generell eine Zuwachsrate beim Auftreten von Allergien von sechs Prozent in nur vier Jahren verzeichnen. Bei Ambrosiaallergien beträgt der Zuwachs sogar 15 Prozent.

Viele Symptome bei Heuschnupfen ähneln denen einer gewöhnlichen Erkältung oder Sinusinfektion (Nasennebenhöhlenentzündung). Erkältungen und Sinusinfektionen treten jedoch viel schneller auf und klingen auch schneller wieder ab als saisonale Allergien. Die Allergiesymptome bleiben so lange bestehen, bis der Auslöser inaktiv wird.

Betroffene, die an saisonalen Allergien leiden, sehen sich Jahr für Jahr derselben Herausforderung entgegen. Wenn es sich bei den Allergenen um Pollen, Hausstaub oder andere Substanzen handelt, die über die Luft übertragen werden, machen sich Symptome typischerweise in den Lungen, der Nase und den Augen bemerkbar. Lebensmittelallergien betreffen hingegen meistens den Mund und Bauch und verursachen unter anderem Hautausschläge.

Welche Stoffe lösen Allergien aus?

Zu den bekanntesten und prominentesten Allergieauslösern gehören:

  • Pollen-, Tierhaar-, und Hausstauballergene
  • Inhalations- und Nahrungsmittelallergene
  • Kontaktallergene tierischen, pflanzlichen und chemischen Ursprungs

Die häufigsten Symptome dieser allergischen Sofortreaktion sind allgemein bekannt:

  • Juckreiz auf der Haut und in den Ohren
  • juckende, tränende Nase und Augen
  • häufiges Niesen
  • Schwierigkeiten beim Atmen
  • verstopfte Nase
  • Sinubronchiales Syndrom
  • verstärkte Schleimproduktion
  • kratziger Hals
  • verminderte Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit
  • verminderte Entscheidungsfreudigkeit
  • Erschöpfung und Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • niedriger Blutdruck
  • Asthma
  • Nesselsucht
  • Ekzeme

Nach Aussage des Centers for Disease Control and Prevention (CDC; Zentren für Kontrolle und Prävention von Erkrankungen) kann Allergien im Allgemeinen nicht vorgebeugt werden, allergischen Reaktionen hingegen schon. Das Behandlungsziel besteht darin, den Kontakt mit Allergenen zu vermeiden. Bei saisonalen Allergien ist dies jedoch sehr schwer bis nahezu unmöglich.

Heuschnupfensymptome lassen sich lindern, indem Sie weniger Zeit im Freien verbringen. Doch dieser Lösungsansatz ist alles andere als optimal. Wer möchte seine Zeit im Frühling, Sommer und Herbst fast ausschließlich im Haus verbringen?

Die Behandlung von saisonbedingten Allergiesymptomen erfordert eine umfassende Strategie, die Änderungen der Lebensweise und der Ernährung sowie natürliche Behandlungsmittel umfasst.

Was kann gegen Allergien unternommen werden?

Tritt eine Allergie, respektive eine allergische Reaktion auf, wünschen sich die meisten Betroffenen eine sofortige Linderung ihrer Symptome und greifen auf das reichhaltige Sortiment an Nasensprays und Augentropfen, Tabletten, Inhalationssprays oder Spritzen der Schulmedizin zurück. Alle diese Produkte haben gemein, dass sie eine schnelle Linderung der Symptome versprechen und auch bewirken.

Der Hauptgrund hierfür liegt in den entsprechenden Inhaltsstoffen, welche diese Medikamente enthalten, meist ein Mix aus Antihistaminika, Adrenalin und Immunsuppressiva.

Aber Achtung – meist nur Symptombehandlung!

Leider ist allen diesen Medikamenten auch gemein, dass sie eine reine Symptombehandlung betreiben und dabei die Ursachenbekämpfung der allergischen Reaktion vollkommen außer Acht gelassen wird.

Antihistaminika, Kortikosteroide und Medikamente mit abschwellender Wirkung sowie andere freiverkäufliche Mittel wirken den Auswirkungen von Histaminen, die der Körper produziert, entgegen. Diese Mittel haben jedoch auch Nebenwirkungen.

Zu den häufigsten gehören:

  • Schläfrigkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • trockene Augen, Nase und Mund
  • Ruhelosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • ungewöhnliche Blutungen und Ergussbildungen
  • Herzrasen
  • Schlaflosigkeit

Bei Kindern treten u.a. folgende Nebenwirkungen auf:

  • Alpträume
  • Übererregbarkeit
  • Magenschmerzen
  • Beeinträchtigungen der kognitiven Funktion

Pharmazeutische Mittel sind einfach nicht für jeden geeignet. Außerdem bewirken sie keine Heilung, sondern lindern nur die Symptome. Viele Präparate werden ausdrücklich nicht für schwangere und stillende Frauen empfohlen bzw. für Personen, die an Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Nieren- oder Lebererkrankungen, Glaukomen oder Schilddrüsenproblemen leiden.

Ursachenbekämpfung ist sinnvoller

Wer langfristig allergiefrei leben möchte, sollte eine Ernährungsumstellung in Betracht ziehen.

Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn das auslösende Allergen in Nahrungsmitteln vorkommt, eine Pollenallergie besteht, aber auch wenn es sich beispielsweise um eine Tierhaarallergie handelt. Der Grund hierfür ist das eingangs beschriebene, überempfindliche oder gestörte Immunsystem aller Allergiker. Eine Ernährungsumstellung kann das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen, stärken und somit die Ursache der allergischen Reaktionen bekämpfen. 

Neueste Studien beschreiben dabei einen signifikanten Zusammenhang zwischen einer an Omega-3-Fettsäuren reichen Ernährung und einer geringeren Allergieanfälligkeit. Dies kann dadurch erklärt werden, dass durch eine erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fetten im Körper verbessert wird. Der Körper kann nun einerseits verstärkt Omega-3-Fette verarbeiten und produziert entzündungshemmende Stoffe. Andererseits wird die Verarbeitung von Omega-6-Fetten reduziert, bei deren Verarbeitung entzündungsfördernde Stoffe entstehen.

Des Weiteren sollte die Ernährung reich an Ballaststoffen sowie an hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen sein, um einerseits die Darmflora zu stärken und andererseits das Immunsystem zu unterstützen. Hierbei kann eine Supplementierung mit Calcium wahre Wunder wirken. Calcium wirkt als sogenannter Mastzellenstabilisator und bewirkt, dass die körpereigenen Mastzellen, trotz Aktivierung durch das Immunglobulin E, weniger Histamin und andere Entzündungsstoffe ausschütten. Die allergische Reaktion fällt demnach schwächer aus und kann unter Umständen sogar komplett ausbleiben.

Frühlingszeit und Allergien

Was ist Heuschnupfen?

Frisch gemähtes Gras, blühende Bäume und Blumen sowie Gräser, die Pollen freisetzen, verursachen bei 40 bis 60 Millionen Menschen jedes Jahr saisonale Allergien. Mediziner sprechen dann von allergischer Rhinitis – Heuschnupfen. Saisonale Allergien treten nicht nur im Frühling auf, sondern auch im Sommer und sogar im Herbst.

Die meisten Betroffenen leiden schon in jungen Jahren an Heuschnupfen. Allerdings kann die Allergie spontan in jedem Lebensalter auftreten. Manchmal schwinden saisonale Allergiesymptome im Laufe der Jahre und treten später im Leben wieder verstärkt auf. Manchmal verschwinden die Symptome nach einem Umzug in eine andere Region mit einer anderen Flora.

Jeder Baum, jede Blume, jedes Gras setzt Pollen frei. Doch nicht alle Pollen lösen bei allen Betroffenen allergische Reaktionen aus. Falls Sie zu diesem Personenkreis gehören, sollten Sie genau aufpassen, welche Pollen zu Symptomen führen. Bei manchen lösen Pappel- und Ambrosiapollen allergische Reaktionen aus, bei anderen Gräser und andere Baumarten.

Forschungen haben ergeben, dass fast 75 Prozent der Betroffenen in den USA allergisch auf Ambrosiapollen reagieren. Im Gegensatz zu Gräsern, Bäumen oder Blumen, die Pollen zumeist im Frühling und im Sommer produzieren, ist die Pollenbelastung von Ambrosia im Herbst am höchsten.

Bleiben die Symptome unbehandelt, werden die Auswirkungen immer stärker und beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen ganz erheblich. Sie können sogar zu Asthmaanfällen führen. Etwa 80 Prozent der Asthmatiker leiden an saisonalen Allergien. Durch die Behandlung der Heuschnupfensymptome lassen sich asthmabedingte Krankenhausaufenthalte und Notfälle senken.

Dieselben Pollen und Allergene, die saisonale Allergien verursachen, können ebenso Asthmaanfälle auslösen und Keuchen, Kurzatmigkeit, Spannungsgefühle in der Brust und Beschwerden beim Atmen verursachen. In diesem Fall spricht man von allergischem Asthma.

Personen mit einem beeinträchtigten Immunsystem, COPD oder anderen Atemwegserkrankungen müssen saisonale Allergiesymptome wirksam bekämpfen, um zukünftige Komplikationen auszuschließen. Linderung verschaffen eine Ernährungsumstellung, natürliche Nahrungsergänzungsmittel, ätherische Öle und ein veränderter Lebenswandel.

8 Tipps gegen Heuschnupfen

  1. Trinken Sie ausreichend! Trinken Sie täglich acht bis zehn Gläser Wasser. Sobald Ihr Körper dehydriert, können Sie sich bildenden Schleim nur schwer absondern.
  2. Achten Sie darauf, sich den Pollen nur wenig auszusetzen! An Tagen mit hoher Pollenbelastung bzw. wenn es draußen besonders staubig und windig ist, sollten Sie Ihren Aufenthalt im Freien einschränken. Ist dies nicht möglich, sollten Sie eine Atemschutzmaske tragen.
  3. Duschen Sie vor dem Schlafengehen! Pollen und Staub auf der Haut und in den Haaren können die Symptome nachts verstärken.
  4. Waschen Sie Kleidung und Bettzeug regelmäßig! Frisch gewaschene Wäsche trägt zur Senkung der Pollenbelastung bei.
  5. Wischen Sie das Fell Ihrer Haustiere ab! Haustiere, die Zeit im Freien verbracht haben, bringen unzählige Pollen ins Haus. Wischen Sie sie mit einem feuchten Waschlappen ab und reduzieren Sie so die Pollen- und Staubbelastung.
  6. Ersetzen Sie Teppiche mit harten Fußbodenbelägen! Teppiche ziehen Staub und Pollen an und halten sie so fest, dass Sie sie kaum mit regelmäßigem Staubsaugen entfernen können. Falls Sie an starken Allergiesymptomen leiden, sollten Sie Teppiche durch leicht zu reinigende Fußbodenbeläge ersetzen.
  7. Räumen Sie auf! Unordnung trägt zu einer erhöhten Staub- und Allergenbelastung im Haus bei, die saisonale Allergiesymptome verstärken. Schaffen Sie Ordnung, vor allem im Schlafzimmer, um die Belastung zu senken.
  8. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen! An Tagen mit hoher Pollenbelastung oder wenn es sehr staubig ist, sollten Sie Fenster und Türen geschlossen halten, um sich nur wenig Pollen auszusetzen.

Behandeln Sie Allergien natürlich

Meiden Sie bestimmte Lebensmittel

Manche Lebensmittel sollten Sie in der Allergiesaison meiden. Jegliche Lebensmittel, auf die Sie allergisch oder sensibel reagieren, sollten Sie nicht mehr konsumieren. Falls Sie sich unsicher sind, wie weit Ihre Lebensmittelallergien reichen, sollten Sie es mit einer Ausschlussdiät versuchen. So können Sie genau feststellen, welche Lebensmittel die Symptome bei Ihnen verschlimmern.

Zu den Lebensmitteln, die Heuschnupfensymptome verstärken, gehören gemeinhin Alkohol, Koffein, Milchprodukte, Schokolade, Erdnüsse, Zucker, Weizen und Zitrusfrüchte. Auch gängige Konservierungsstoffe in Lebensmitteln tragen zu stärken Symptomen bei, wie Natriumhydrogensulfit, Kaliumhydrogensulfit, Natriumsulfit und künstliche Süßungsmittel.

Meiden Sie Trockenfrüchte, abgefüllten Zitronensaft, Garnelen und stark verarbeitete Lebensmittel. Viele Betroffene können ihre Symptome zusätzlich lindern, indem sie auf schleimbildende Lebensmittel verzichten. Und es sind nicht nur Milchprodukte, die die Schleimbildung anregen. Allergiesymptome werden durch konventionelle Milchprodukte, Gluten, Zucker, koffeinhaltige Getränke sowie Lebensmittel, auf die Sie empfindlich reagieren, verstärkt.

Bei einer Ambrosiaallergie sollten Sie auf Melonen, Bananen, Gurken, Sonnenblumenkerne, Echinacea und Kamille verzichten, da diese eine allergische Reaktion auslösen können. Der Ausschluss bestimmter Lebensmittel dient dazu, die allgemeine Belastung für Ihr Immunsystem zu senken, sodass es insgesamt besser arbeitet.

Lebensmittel, auf die Sie während der Allergiesaison verzichten sollten:

  • Alkohol
  • Koffein
  • verarbeitete Milchprodukte
  • Schokolade
  • Erdnüsse
  • Zucker
  • künstliche Süßungsmittel
  • stark verarbeitete Lebensmittel
  • Melonen, Bananen
  • Sonnenblumenkerne
  • abgepackter Zitronensaft
  • Weizen, Soja

Lebensmittel, die Sie genießen können:

Einige Lebensmittel schmecken nicht nur gut, sondern stärken gleichzeitig Ihr Immunsystem und tragen so zu einer Linderung Ihrer Symptome bei:

  1. Rohhonig aus der Region
  2. scharfe Speisen
  3. Knochenbrühe
  4. probiotische Lebensmittel
  5. Ananas
  6. Apfelessig
  7. frisches Bio-Gemüse
  8. Fleisch aus Weidehaltung
  9. Geflügel aus Freilandhaltung
  10. Fisch aus Wildfang

Die Auswahl der Lebensmittel richtet sich nach der Allergieart, unter der Sie leiden. Sollten Sie auf ein Lebensmittel allergisch reagieren, sollen Sie es natürlich nicht konsumieren.

Passende Produkte:

  • Rohhonig

Rohhonig aus der Region steht nicht ohne Grund ganz oben auf dieser Liste. In einer randomisierten, kontrollierten Studie, deren Ergebnisse im „International Archives of Allergy and Immunology“ veröffentlicht wurden, konnten Probanden, die Rohhonig verzehrten, ihre Symptome besser kontrollieren als jene, die konventionelle Allergiemedikamente einnahmen.  Honig aus der Region ist deshalb so wirksam, weil er Pollen aus der Region enthält, die die entsprechenden Allergiesymptome verursachen. Ein paar Esslöffel täglich wirken juckenden, tränenden Augen und einer verstopften Nase entgegen und lindern ganz allgemein Ihre Heuschnupfensymptome.

  • Scharfes Essen

Falls Sie unter vermehrter Schleimbildung leiden, sollten Sie verstärkt scharfe Speisen verzehren. Scharfe Lebensmittel bewirken eine Verdünnung des Schleimes, sodass Sie diesen besser loswerden können. Würzen Sie Ihre Speisen mit Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Zimt und Cayennepfeffer.

  • Knochenbrühe

Knochenbrühe aus Hühner-, Rinder- oder Lammknochen lindert Atemwegsbeschwerden und lässt Nasenschleim besser abtransportieren. Außerdem werden Entzündungen im Körper gelindert und das Immunsystem gestärkt.

  • Probiotika

Probiotische Lebensmittel stärken das Immunsystem, wirken verdauungsfördernd und steigern das Energieniveau. Während der Allergiesaison sollten Sie daher verstärkt auf probiotische Lebensmittel wie Kefir, Sauerkraut, Kombucha und Joghurt setzen.

  • Natürliche, nicht verarbeitete Milchprodukte

Bei vermehrter Schleimbildung sollten Sie unverarbeitete Milchprodukte ausprobieren. Durch die Pasteurisierung werden nämlich wichtige Enzyme, die unser Körper benötigt, zerstört.

  • Ananas

Ananas enthalten das Enzym Bromelain sowie reichlich Vitamin B und C zusammen mit anderen wichtigen Nährstoffen, die allergische Symptome positiv beeinflussen. Manche raten dabei, man solle vor allem das innere Kernstück frischer, reifer Ananas verzehren, da die Konzentration der benötigten Nährstoffe dort am höchsten ist.

  • Apfelessig

Apfelessig stärkt das Immunsystem, hilft dabei den Schleim zu lösen und unterstützt die Lymphdrainage. Mischen Sie dreimal täglich einen Esslöffel Apfelessig mit einem Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft sowie einem halben Esslöffel rohen Honig und trinken Sie die Mischung.

  • Frisches Bio-Gemüse

Frisches Bio-Gemüse – einschließlich Mangold mit reichlich Quercetin, Kohl, Rüben, Karotten und Yam – leistet bei der Behandlung saisonaler Allergien wertvolle Dienste. Setzen Sie vor allem auf dunkelgrünes, gelbes oder orangefarbenes Gemüse, da dieses über eine optimale Nährstoffdichte im Kampf gegen Allergien verfügt.

  • Proteine

Gute Proteine aus Wildlachs, Geflügel aus Freilandhaltung und Bio-Rind- bzw. Lammfleisch aus Weidehaltung sind ebenfalls gut gegen Allergie Symptome. Wildlachs enthält reichlich Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, essentielle Mineralien und natürlich Proteine. Falls Sie bislang noch nicht auf diese Proteinquellen umgestiegen sind, ist die kommende Allergiesaison der richtige Zeitpunkt dafür.

  • Andere Lebensmittel:

In der Heuschnupfensaison sollten Sie unbedingt Ingwer, Knoblauch, Meerrettich und Zwiebeln auf Ihren Speiseplan setzen. Vor allem Ingwer trägt zu einer Linderung bei: es wärmt den Körper und trägt zum Abbau von Schadstoffen bei.

Die 5 besten Nahrungsergänzungsmittel bei Allergiesymptomen

  • Krillöl
  • Schwarzkümmelöl
  • Spirulina
  • Probiotika
  • Zink

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Schritten – Vermeidung bestimmter Lebensmittel bzw. der verstärkte Konsum anderer Nahrungsmittel – können Allergiegeplagte von qualitativ hochwertigen Ergänzungspräparaten profitieren. Am besten beginnen Sie mit der Einnahme der Mittel bereits ein bis zwei Monate vor Einsetzen der Allergiesymptome. Nur so kann sich die volle Wirkung entfalten.

Neuere Forschungen zeigen, dass Spirulina, Pestwurz und Phototherapie saisonale Allergiesymptome wirksam lindern können.

  • Krillöl Kapseln

Krillöl enthält viele wertvollen Omega-3 Fettsäuren, die Entzündungssymptome bei Allergien wie Heuschnupfen, Bronchialasthma, Ekzemen usw. lindern können. Außerdem senken sie das Risiko für gefährdete Personen im Laufe ihres Lebens Allergien zu entwickeln. Oder anders ausgedrückt: Omega-3-Fettsäuren dienen der Prävention von Allergien.

  • Schwarzkümmelöl Kapseln

Schwarzkümmelöl hilft Ihnen dabei Allergien zu reduzieren. Das Öl enthält wertvolle Linolensäuren, die dafür sorgen, dass die körpereigene Allergiebereitschaft gemindert wird. Dadurch wird das Auftreten von asthmatischen Anfällen bei Allergien oder Heuschnupfen reduziert. 

  • Spirulina

Ein Teelöffel täglich: Spirulina  zählt zu den am besten erforschten Nahrungsergänzungsmitteln mit beeindruckenden Ergebnissen. Nach Aussage des Medical Centers der Universität Maryland verhindert Spirulina die Freisetzung von Histaminen, die die Symptome verursachen.

Wissenschaftler konnten im Rahmen einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie zeigen, dass der Verzehr von Spirulina die Symptome signifikant lindert, einschließlich Nasenausfluss, Niesen, verstopfte Nase und Juckreiz.

  • Probiotika

50 Mrd. IE (2 - 6 Kapseln) täglich: Probiotika verändern die Darmflora und stärken das Immunsystem. Außerdem zeigen sie viel versprechende Ergebnisse in der Behandlung und Vorbeugung von Allergien. Studien zur Verwendung von Probiotika stehen noch ganz am Anfang. Eine Studie, von der im Fachmagazin „European Annals of Allergy and Clinical Immunology“ berichtet wird, unterstützt jedoch die Aussage, dass Probiotika ein effektives Behandlungsmittel bei Allergien sind.

  • Zink

30 mg täglich: Zink trägt zur Heilung einer Nebennierenschwäche aufgrund chronischen Stresses bei. Wie oben bereits erwähnt, trägt Stress zu einer Verschlechterung der Symptome bei und wie Ihr Körper Histamine speichert.

Weitere natürliche Behandlungsmittel bei Allergien – Was Sie sonst noch probieren können

Ganz wichtig ist, Allergien von verschiedenen Seiten zu bekämpfen. Zusammen mit einer gesunden Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel versprechen diese natürlichen Behandlungsmittel weitere Linderung:

  • Nasenspülung (Neti-Kännchen) – mittels eines Neti-Kännchens können Sie schnell und einfach eine verstopfte Nase reinigen und festsitzenden Schleim ausspülen. Ein- bis zweimal täglich mit warmen, gefiltertem oder destilliertem Wasser sowie einer Prise Salz sorgt für wohltuende Linderung.
  • Ätherische Öle – Vernebeln Sie ätherische Öle (Menthol, Eukalyptus, Lavendel und Pfefferminzöl). Das befreit die Nasenwege und Lungen, verbessert die Blutzirkulation und lindert Stress. Versuchen Sie es mit einem selbst angerührtem Erkältungsbalsam bei einer stark verstopften Nase oder sehr viel Schleim.
  • Akupunktur – Die Ergebnisse einer kleinen Studie veröffentlichten Wissenschaftler im „American Journal of Chinese Medicine“: Akupunktur konnte die Symptome im Zusammenhang mit saisonalen Allergien bei 26 Patienten ohne Nebenwirkungen lindern. Vereinbaren Sie bereits vor der Allergiesaison einen Termin bei einem Akupunkteur und besprechen Sie die für Sie beste Herangehensweise.

 

Quellen (in englischer Sprache):

Man, L. X. (2009, June). Complementary and alternative medicine for allergic rhinitis. Current Opinion in Otolaryngology & Head and Neck Surgery17(3):226-31, doi: 10.1097/MOO.0b013e3283295791

Cingi, C., Cnk-Dalay, M., Cakli, H. & Bal, C. (2008, October). The effects of spirulina on allergic rhinitis. European Archives of Oto-Rhino-Laryngology : Official Journal of the European Federation of Oto-Rhino-Laryngological Societies (EUFOS)265(10):1219-23, doi: 10.1007/s00405-008-0642-8

Madonini, E. R. (2014, November). Probiotics and allergies: myth or reality?. European Annals of Allergy and Clinical Immunology46(6):196-200 

Sharon, N., Eshdat, Y., Silverblatt, F. J. & Ofek, I. (1981). Bacterial adherence to cell surface sugars. Ciba Foundation Symposium80:119-41 

Mansueto, P., Seidita, A., D'Alcamo, A. & Carroccio, A. (2014). Non-celiac gluten sensitivity: Literature Review. Journal of theAmerican College of Nutrition33(1):39-54, doi: 10.1080/07315724.2014.869996

 

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