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Wirkung und Anwendung der Grünlippmuschel

Wirkung und Anwendung der Grünlippmuschel

Was ist die Grünlippmuschel

Die Grünlippmuschel besitzt eine große Ähnlichkeit zur Miesmuschel und wird bei den neuseeländischen Maoris gerne als Lebensmittel verwendet. Sie wird 10-25 cm groß und bildet ganze Muschelbänke. Die Grünlippmuschel wird auf Zuchtfarmen in Neuseeland gezüchtet und 1 Mal pro Jahr geerntet. 60.000 Tonnen werden dabei jährlich in die gesamte Welt exportiert. Der größte Teil davon wird als Delikatesse verzehrt, 10% werden jedoch gefriergetrocknet und für pharmazeutische Zwecke in Extrakten, Tabletten, Pulver oder Salben verarbeitet. Mit ihren speziellen Wirkstoffen von Antioxidantien und Fettsäuren kann sie bei vielerlei Beschwerden langfristige Abhilfe schaffen.

Wie hilft die Grünlippmuschel?

Für die positiven Auswirkungen auf die Gelenke werden primär die in der Grünlippmuschel enthaltenen Glycosaminglycane und die speziellen Omega-3-Fettsäuren verantwortlich gemacht. 

Gesunde Gelenke mit der Grünlippmuschel

Gelenke KnorpelDamit die Gelenke problemlos funktionieren können, ist es entscheidend, dass der Gelenkknorpel der das Ende des Knochens umschließt intakt ist und die Gelenkflüssigkeit, welche sich im Gelenkspalt befindet, stoßdämpfend wirkt. Die Gelenkflüssigkeit dient auch dazu, den Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen. Sowohl der Knorpel als auch die Gelenkflüssigkeit werden vom Stoffwechsel beeinflusst. Damit die Gelenkflüssigkeit entstehen kann werden Nährstoffe über den Blutkreislauf zur Verfügung gestellt. Die darin enthaltenen Glycosamingykane sind für die zähe Konsistenz der Gelenkflüssigkeit verantwortlich. 

Die spezielle Zusammensetzung der gesamten Grünlippmuschel können somit arthritische Gelenkerkrankungen und Begleiterscheinungen lindern. Das wirkt sich positiv auf den Bewegungsapparat aus. 

Die Glykosaminoglykane in der Grünlippmuschel als Stoßdämpfer für die Gelenke

Mittlerweile gibt es zahlreiche gute Studien welche nachweisen konnten, dass Glucosaminoglykane Schmerzen, Steifheit und Schwellungen der Gelenke reduzieren. Sie agieren damit als Schmerzmittel ohne negative Nebenwirkungen und stoppen das Fortschreiten der Gelenkzerstörung.

Die Glykosaminoglykane sind zu 12-13% in der Grünlippmuschel enthalten, zählen aber zu den bedeutendsten Wirkstoffen der Grünlippmuschel. Glykosaminoglykane kommen auch natürlich bei Mensch und Tier in Knorpeln und Bindegewebe vor und sind für die zähe Konsistenz der Gelenkflüssigkeit verantwortlich. Hierbei wirken die Glykosaminoglykane, indem sie die Bildung neuer Gelenkschmiere unterstützen und diese Prozesse in hohem Maße ankurbeln. Die Glykosaminoglykane binden auch das Wasser im Knorpelgewebe und fördern somit die dämpfende Wirkung. So wird durch die Glukosaminoglykane die Gleitfähigket der Gelenke unterstützt und der Erhalt und die Regeneration des Knorpelgewebes gewährleistet. Zudem unterstützen sie den Aufbau und die Struktur des Bindegewebes.

Mit zunehmenden Alter und falscher Ernährung steigt der Mangel an Glykosaminoglykanen, der Knorpel baut sich ab und dies führt schlussendlich zur Arthrose. Zusätzlich verliert der Körper selbst die Fähigkeit ausreichend Glucosamin herzustellen. Eine gezielte Zufuhr der Glyksaminoglykane durch die Grünlippmuschel ist daher bei Schwächen im Bewegungsapparat hilfreich. Zahlreiche Studien zeigen eine erfolgreiche Wirkung bei der Behandlung der Arthrose sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Aber nicht nur bei der Arthrose sondern auch Sportler können ihre Gelenke vor vorzeitigem Verschleiß schützen. Dabei kommen die Glykasaminoglykane besonders in stark belasteten Gelenken wie Hüfte, Knie und Fingern zum Einsatz. 

Omega 3 Fettsäuren der Grünlippmuschel reduzieren die Entzündung

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den essentiellen Fettsäuren und sind für den Körper von großer Bedeutung. Als Gegenspieler gibt es die Omega-6-Fettsäuren. Bei entzündungsreaktionen im Körper findet im Körper eine Immunabwehr statt, die Omega-6-Fettsäuren fördern diese entzündlichen Prozesse. Die Omega-3-Fettsäuren wirken diesen entzündlichen Prozessen entgegen. Wichtig bei dem Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren ist eine Ausgewogenheit beider um dem Körper eine optimale Funktion zu gewährleisten.

Im Rahmen der industriellen Ernährung kommt es jedoch zu einem Überschuss an Omega-6-Fettsäuren durch den geringen Verzehr an Omega-3 haltigen Lebensmitteln. Die Grünlippmuschel ermöglicht es den Anteil an Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen und damit entzündlichen Prozessen entgegenzuwirken. Die entscheidende Wirkung verdankt die Grünlippmuschel jedoch sehr speziellen Omega-3-Fettsäuren, dem Lyprinol. Dabei handelt es sich um 12 verschiedene Omega-3-Fettsäuren welche stark anti-entzündliche Wirkung haben. Zahlreiche klinische Studien weisen positive Effekte für die Behandlung entzündlich-rheumatischer Gelenkerkrankungen auf. Die mit der Arthritis (entzündlich aktivierter Arthrose) einhergehenden Beschwerden von Schwellung, Steifheit und Schmerze werden deutlich gelindert.

Die Lyprinol Fettsäuren unterstützen und verstärken auch den Effekt der Glykosaminoglykane. Die Kombination aus Lyprinol und Glykosaminoglykane macht die Grünlippmuschel somit zu einem optimalen Mittel bei Entzündungen und Gelenkbeschwerden.

Des Weiteren wirkt sich die Muschel auch positiv bei der Behandlung von Asthma aus. Die Omega 3-Fettsäuren sind in der Lage die für an Asthma leidenden Personen, Entzündungen der Schleimhäute zu mildern.

Hierbei ist jedoch besonders auf die Qualität, Natürlichkeit und Kombination von Lyprinol zu achten. Einzelne Lyprinol Extrakte konnten in Studien nicht dieselben Erfolge erzielen wie die natürliche Zusammensetzung der gesamten Grünlippmuschel. Daher sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass Lyprinol nicht extrahiert wurde, sondern Teil des natürlichen Grünlippmuschelextrakts ist. Die genauen Zusammenhänge, weshalb die Wirkung nur dann einen 100% Erfolg vorweisen kann, konnten bis dato noch nicht erforscht werden. 

Mineralien und Spurenelemente der Grünlippmuschel

Die Grünlippmuschel enthält zahlreiche wertvolle Spurenelement und Mineralstoffe. Kalzium ist mit der höchsten Dichte im menschlichen Körper vertreten. Es besitz zahlreihe wichtige Funktionen für Knochen und Zähne. Ein Mangel an Kalzium kann Osteoporose führen. Besonders mit zunehmendem Alter wird die Aufnahme von Kalzium erschwert, was eine entsprechende Zufuhr bedeutend macht.  Magnesium hilft bei der Muskelentspannung und kann einen starken Einfluss auf die Nerven haben. Auf Grund unserer heutigen Ernährung, werden wir nur noch unzureichend mit der richtigen Menge an Magnesium versorgt. Aber auch Kalium, Natrium und Silizium sind für den Körper wichtige Nährstoffe und unverzichtbar. 

grunlippmuschel gelenke

Grünlippmuschel für Gelenkbeschwerden beim Tier (Hunde, Pferde, Katzen)

Auch für den vierbeinigen Liebling erweist sich die Grünlippmuschel als erfolgreichen Helfer bei Gelenkschmerzen. Sie kann in Pulver-oder Kapselform bei allen Rassen angewandt werden. Die empfohlene Dosis ist dabei abhängig von Alter, Größe und Gewicht und wird dem täglichen Futter beigemischt. Bereits nach wenigen Monaten zeigen sich merkliche Erfolge im Bewegungsapparat.

Bei Katzen und kleinen Hunden wird eine Tagesdosis von 0,5 Gramm täglich empfohlen. Größere Hunde bis zu 1 Gramm täglich.

Beim Pferd genügt eine Dosierung von 30 Gramm, jedoch auch abhängig von der Größe des Tieres. Besonders im Springsport ist die Zufütterung von Grünlippmuschel sehr beliebt. 

Geschichte der Grünlippmuschel 

Die Grünlippmuschel steht bereits seit über 6.000 Jahren auf dem Speiseplan der neuseeländischen Maoris. Dort zählt sie neben Fisch zu den wesentlichsten Nahrungsmitteln und ist für ihre heilende und schmerzlindernde Wirkung über Generationen hinweg bekannt.  

Die Grünlippmuschel erweckte das Interesse der Wissenschaftler jedoch in einem anderen Kontext: Andere Muscheln konnten eine heilende Wirkung bei bestimmten Formen von Krebs aufzeigen. Dies lenkte das gesamte Interesse auf die Erforschung der Grünlippmuschel und deren Wirkung. 

Bald wurde offensichtlich, dass Gelenkerkrankungen bei den Maoris praktisch unbekannt sind. Die ersten Ergebnisse zum Konsum der Grünlippmuschel und der kaum auftretenden Gelenkerkrankungen erschienen in den 60er Jahren. Diese Erkenntnis verschaffte der Grünlippmuschel in den 70er Jahren eine enorme Popularität. Besonders in den 80er Jahren erschienen zahlreiche repräsentative Studien, welche die Wirkstoffe der Grünlippmuschel betrachteten und deren Wirkung wissenschaftlich belegte. Im Laufe der Jahre nahm die Nachfrage der Grünlippmuschelprodukte ab, da die Wirkstoffe synthetisch hergestellt werden konnten und günstiger in der Produktion waren.

Heute ist die Grünlippmuschel jedoch wieder weitgehend bekannt: Das gestiegene Umweltbewusstsein führte dazu, dass die Nachfrage nach natürlichen Produkten stieg. Aber auch der therapeutische Einsatz der synthetischen Produkte liefert nicht denselben Erfolg wie die natürliche Grünlippmuschel. 

Produktion & Qualität der Grünlippmuschel

Der Grünlippmuschelextrakt wird in den Malborough Sounds, einer Fjordgegend in Neuseeland angebaut. Dort werden sie an senkrecht im Wasser hängenden Tauen kultiviert.

Bevor die Ernte stattfinden kann, muss der richtige Moment abgewartet werden, um einen besonders qualitativ hochwertigen Grünlippmuschelextrakt zu bekommen. Kurz vor der Geschlechtsreife, nach 18-24 Monaten und einer Größe von 25cm kann mit der Ernte begonnen werden.

Nach der Ernte wird die Schale der Muschel aufgebrochen, das Muskelfleisch entnommen und direkt tiefgefroren. Daraufhin wird die gefrorene Grünlippmuschel zerkleinert und durch Gefriertrocknung ohne Hitzeeinwirkung von Flüssigkeit befreit. Dies ist ein besonders kompliziertes Herstellungsverfahren und wirkt sich dementsprechend auf einen höheren Preis aus.

Zuletzt wird es zu Pulver gemahlen und entsprechend abgefüllt. Hier gilt zu beachten, dass der Extraktion der Flüssigkeit keinesfalls die Lipide entzogen werden dürfen. Nur diese Fettsäuren macht die Grünlippmuschel so besonders. Dennoch geschieht dies häufig und wird auf dem Markt als billiges Muschelkonzentrat verkauft.

Am Ende ist das Resultat ein Verhältnis von 5 zu 1 und bedeutet, dass aus 5 Teilen der Muschel 1 Teil Muschelexktrakt gewonnen wird. Dadurch wird das Vorhandensein aller therapeutischen Inhaltsstoffe garantiert.

Um maximale Reinheit zu garantieren wird das Meerwasser auf Verunreinigungen geprüft. So dürfen nur jene Ernten verarbeitet werden welche das Gesundheitszertifikat der neuseeländischen Behörde für Lebensmittelsicherheit bekommen. 

Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel 

Die Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel sind sehr vielseitig und haben zahlreiche besondere gesundheitsfördernde Wirkungen.

  • Glykosaminoglykane: der körpereigene Stoff ist dazu dienlich, um Gelenke ohne Hindernisse zu bewegen. Im Alter oder durch Krankheiten kann es hingegen zum Abbau dieses Körperstoffes kommen. Dies hat zur Folge, dass sich auch die Knorpelmasse absetzt. Das Glucosaminglykan der Grünlippmuscheln unterstützt den Körper und regt den Organismus an, neue Knorpelmasse zu produzieren.
  • Omega-3-Fettsäuren: Besonders Lyprinol als aktiver Entzündungshemmer
  • Mineralstoffe & Spurenelemente: Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium und Silizium
  • Antioxidantien: Die Grünlippmuschel enthält viele unterschiedliche Antioxidantien, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Somit werden Entzündungen aktiv gehemmt, Schmerzen gelindert und auch Schwellungen im Bereich der Gelenke abgebaut. 

Dosierung der Grünlippmuschel

Die Dosierung und die Einnahmedauer der Grünlippmuschel ist ausschlaggebend. Grundsätzlich sollte jedoch stets Alter, Größe und Gewicht in Betracht gezogen werden.

Dennoch wird ein Verzehr von 1-1,5 Gramm Grünlippmuschelextrakt pro Tag empfohlen. Dabei sollte ein Einnahmezeitraum von mindestens 3 Monaten berücksichtigt werden. 

Glucosamin (Glucosaminsulfat) in der Grünlippmuschel Plus

Glucosamin ist ein im menschlichen Körper natürlich vorkommender Stoff. Es handelt sich um einen wichtigen Baustein für den menschlichen Körper. Es wird zum Aufbau und der Versorgung von Knorpel, Gelenkkapsel, Sehnen und sonstigem Bindegewebeverwendet. So wird der Knorpel und die Gelenke geschützt.

Im Laufe der Zeit verliert der Körper die Fähigkeit Glucosamin – der Stoff der für den Aufbau der Gelenkschmiere verantwortlich ist – selbst herzustellen. Hinzu kommt der Mangel an Glucosamin in der modernen Ernährung. Knorpel und Bindegewebe sind im Gegensatz zu früher kaum noch Teil der heutigen Nahrung.  Durch diesen Abbau entsteht allmählich ein Abbau des Gelenks.

Mit der gezielten Zufuhr von Glucosamin kann der verschlissene Knorpel bei Gelenkerkrankungen (Arthrose) geschützt werden und der Verschleiß wird dadurch reduziert. Glucosamin reduziert die Entzündung und sorgt für die Knorpelregeneration.  Dies vermindert Schmerzen, Steifheit und Schwellungen. 

Chondroitin (Chondroitinsulfat) in der Grünlippmuschel Plus

 Chondroitin ist wichtiger Bestandteil des Knorpels und sorgt dafür, dass dieser Wasser behält. Chondroitin wird vom Körper natürlich selbst hergestellt, dieser verliert jedoch mit der Zeit die Fähigkeit es selbst herzustellen. Wird Chondroitin gezielt zugeführt so sorgt das im Knorpel gespeicherte Wasser für eine ausreichende Abferderung. Dies verbessert die Gelenkbeweglichkeit und verlangsamt den Verlust der Knorpelsubstanz.  

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