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Was schadet Ihrem Herz? Welche Gewohnheiten das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen

Was schadet Ihrem Herz? Welche Gewohnheiten das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen

Was schadet Ihrem Herz? Welche Gewohnheiten das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen

Wussten Sie, dass der regelmäßige Verzehr von frittiertem Essen Ihr Risiko für Herzerkrankungen stark erhöht? Oder, dass Personen, die bereits eine koronare Herzerkrankung hatten und weniger als 6 Stunden in der Nacht schlafen, ein 29 % höheres Risiko für einen Herzinfarkt haben?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten laut dem Bericht des Institute for Health Metrics and Evaluation zu den häufigsten Todesursachen der Welt und viele von ihnen wären mitunter vermeidbar!

Wir haben für Sie jene Faktoren aufgelistet, die maßgeblich an Ihrem Herzinfarktrisiko beteiligt sind.

➤ Herzerkrankungen gelten weltweit als die häufigste Todesursache!

Diese 5 Faktoren entscheiden maßgeblich über Ihre Herzgesundheit!

1) Sie ernähren sich ungesund

Durch schlechte Ernährungsgewohnheiten zerstören Sie langsam aber sicher Ihr Herz. Denn all jene Nahrungsmittel, die reich an Transfetten, gesättigten Fettsäuren, Salz, rotem Fleisch und raffiniertem Zucker sind, führen über kurz oder lang zu Fettleibigkeit und einem erhöhten Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Besonders das viszerale Fett (Bauchfett) erhöht das Herzinfarktrisiko massiv. Eine Reduktion von bereits 1 cm am Bauchumfang reduziert das Risiko für eine Gefäßerkrankung um 3 %.

Mit einer vegetarischen Ernährung können Sie das Risiko einer koronaren Herzerkrankung um 40 % verringern! Eine pflanzliche Ernährung gilt Experten zufolge zudem als einziges Ernährungsmuster, bei dem sogar eine Umkehrung einer Herz-Kreislauf-Erkrankung möglich ist. Diese sorgt für einen niedrigeren Blutdruck, niedrigere Blutfettwerte, weniger Gewicht und ein reduziertes Risiko für das metabolische Syndrom oder Diabetes Typ 2.

➤ Essen Sie Herz-bewusst! Vegetarier haben ein 40 % geringeres Risiko!

2) Sie haben viel Stress

Wer konstantem Stress ausgesetzt ist, erhöht unabsichtlich das Risiko für eine Herzerkrankung. Sind Sie gestresst, produziert Ihr Körper das Stresshormon Cortisol. In hohen Dosen lässt dieses Hormon Ihr Herz schneller und kräftiger schlagen als es sollte. Wird dies nicht kontrolliert, kann ein erhöhter Blutdruck mit der Zeit einen Herzinfarkt auslösen.  

Eine Analyse ergab, dass 60 % der Patienten, die hohem Stress und fast 37 % der Patienten die mäßigem Stress ausgesetzt waren, auch von einer koronaren Herzerkrankung betroffen sind. Experten schließen daraus einen direkten Zusammenhang zwischen psychischem Stress und koronaren Herzerkrankungen. Deshalb ist es immens wichtig, erhöhten Stress und somit einen erhöhten Cortisolspiegel zu reduzieren.

➤ Eine starke emotionale Belastung kann einen Stress-bedingten Herzinfarkt auslösen!

3) Sie bewegen sich zu wenig

Ein sitzender Lebensstil kann für Ihr Herz sehr gefährlich werden, wenn er tagtäglich gelebt wird. Denn je weniger Sie sich bewegen, desto eher nehmen Sie an Gewicht zu und können Probleme im Zusammenhang mit Übergewicht entwickeln.

Studien zufolge wirkt sich regelmäßiger Sport günstig auf das eigene kardiovaskuläre Risikoprofil für koronare Herzkrankheiten aus und reduziert das Herzinfarktrisiko um 50 %! Zudem führt regelmäßige Bewegung zu einer besseren Gewichtskontrolle und gilt als wirksames Antidepressivum.

➤ Mit Sport halbieren Sie Ihr Herzinfarktrisiko!

4) Schlaf? Keine Zeit!

Schlafmangel wirkt sich nicht nur auf die allgemeine Verfassung aus, sondern auch auf Ihre Herzgesundheit. Neben hormonellen Ungleichgewichten fördern Schlafprobleme auch die Produktion von Stresshormonen.

Wissenschaftler verglichen 13 Studien und fanden heraus, dass Schlaflosigkeit – entweder Einschlafprobleme oder unruhige Nächte – ein um 45 % höheres Risiko für die Entwicklung von kardiovaskulären Erkrankungen mit sich brachten. Dies verdeutlicht, welche Bedeutung ein erholsamer Schlaf für die mögliche Prävention kardiovaskulärer Ereignisse hat. Für ein gesundes Herz sollten Sie, Experten zufolge, zwischen 7 und 8 Stunden pro Nacht ungestört schlafen.

➤ Schlafstörungen erhöhen Ihr Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall!

5) Sie rauchen hin und wieder 

Sind Sie Raucher? Dann ist Ihr Herz stark gefährdet. Die im Tabak enthaltenen Chemikalien und Stoffe können die Blutgefäße schädigen. Es kann sich Plaque in den Arterien ansammeln, wodurch sich diese verengen können. In Folge kann das zu einem Herzinfarkt führen.

Einer Studie zufolge steigert sich das Risiko für einen Herzinfarkt mit jeder zusätzlich gerauchten Zigarette um 5,6 %! Alle Formen des Tabakkonsums, einschließlich der verschiedenen Arten des Rauchens, Kautabak oder der Inhalation sollten unterbunden werden. Denn diese gelten als eine der wichtigsten aber zeitgleich vermeidbaren Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Regel ist einfach: Je mehr Sie rauchen, desto höher ist Ihr Risiko!

➤ Das Risiko eines Herzinfarktes ist mithilfe einer gesunden Lebensweise um über 80 % geringer!

Wie können Sie Ihr Herz zusätzlich schützen? 

  • Resveratrol Forte Plus: Der sekundäre Pflanzenstoff, der beispielsweise in Rotwein, Trauben oder Beeren vorkommt, hilft dabei, einen erhöhten Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken.
  • OPC mit Vitamin C: Der 100 % reine Traubenkernextrakt mit Vitamin C unterstützt das Herz-Kreislauf-System, indem er die Sauerstoffanreicherung im Blut verbessert und dabei hilft den Blutdruck zu senken.
  • Vitamin K2 MK7: Das fettlösliche Vitamin kommt beispielsweise in fermentierten Lebensmitteln vor und sorgt für einen ungehinderten Blutfluss und geschmeidige Arterien. Vitamin K2 hemmt die Verkalkung und Verhärtung der Arterien und unterstützt somit die Herzgesundheit.
  • Omega 3: Ein schlechtes Omega 3 zu Omega 6 Verhältnis – welches die meisten Menschen ernährungsbedingt aufweisen – kann in Herzerkrankungen resultieren. Mithilfe von Omega 3 kann dieses Verhältnis verbessert und somit das Risiko gesenkt werden.

Fazit:

In vielen Fällen können Schäden des Herz-Kreislauf-Systems durch veränderte Gewohnheiten rückgängig gemacht werden. Studien zufolge reduzieren Sie das Risiko für einen Herzinfarkt mit einer gesunden Lebensweise um über 80 %! Dabei spielt die Ernährung eine besonders wichtige Schlüsselrolle.

Starten Sie deshalb noch heute mit neuen Gewohnheiten und lassen Sie die oben Genannten weg!

 

Quellen (in englischer Sprache):

Kahleova, H., Levin, S. & Barnard, N. D. (2018, May-June). Vegetarian Dietary Patterns and Cardiovascular Disease. Progress in Cardiovascular Diseases61(1):54-61, doi: 10.1016/j.pcad.2018.05.002

The Lancet - GBD Compare. Verfügbar unter: [https://www.thelancet.com/lancet/visualisations/gbd-compare]

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Schmied, C. M. (2018, August). [Exercise and Sports in the Therapy of Chronic Diseases - Coronary Heart Disease] Praxis (Bern)107(17-18):959-964, doi:  10.1024/1661-8157/a003066

Sharma, S., Merhani, A. & Mont, L. (2015, June). Exercise and the Heart: The Good, the Bad, and the Ugly. European Heart Journal, 36(23):1445-53, doi: 10.1093/eurheartj/ehv090

Teo, K. K., Ounpuu, S., Hawken, S., Pandey, M. R., Valentin, V., Hunt, D. et al. (2006, August). Tobacco Use and Risk of Myocardial Infarction in 52 Countries in the INTERHEART Study: A Case-Control Study. Lancet368(9536):647-58, doi: 10.1016/S0140-6736(06)69249-0

Sofi, F., Cesari, F., Casini, A., Macchi, C., Abbate, R. & Gensini, G. F. (2014, January). Insomnia and Risk of Cardiovascular Disease: A Meta-Analysis. European Journal of Preventive Cardiology21(1):57-64, doi: 10.1177/2047487312460020

Pallazola, V. A., Davis, D. M., Whelton, S. P., Cardoso, R., Latina, J. M., Michos, E. D. et al. (2019, August). A Clinician's Guide to Healthy Eating for Cardiovascular Disease Prevention. Mayo Clinic Proceedings. Innovations, Quality & Outcomes3(3):251-267, doi:10.1016/j.mayocpiqo.2019.05.001

Barger, L. K., Rajaratnam, S. M., Cannon, C. P., Lukas, M. A., Im, K., Goodrich, E. L. et al. (2017, October). Short Sleep Duration, Obstructive Sleep Apnea, Shiftwork, and the Risk of Adverse Cardiovascular Events in Patients After an Acute Coronary Syndrome. Journal of the American Heart Association6(10):e006959, doi: 10.1161/JAHA.117.006959

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