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Weihrauch (Boswellia Serrata): Die Wirkungen bei Krebs

Weihrauch (Boswellia Serrata): Die Wirkungen bei Krebs

Weihrauch (Boswellia Serrata): Die Wirkungen bei Krebs

Krebs ist allgegenwärtig, ob ein Familienmitglied, Freund, Arbeitskollege oder wir selbst von einer Krebsdiagnose betroffen sind, egal in welcher Form oder Art, er trifft uns unerwartet und hart. Und obwohl oft keine Heilung für Krebs in Aussicht ist, so gibt es natürliche unterstützende Wege, die dem Krebs den Kampf ansagen: Wie der Entzündungshemmer Weihrauch (Boswellia Serrata). 

Weihrauch (boswellia serrata) schaltet die Reaktionen des Immunsystems aus, welche Entzündungen und Schwellungen hervorrufen. So ist Weihrauch (Boswellia) in der Lage Schmerzen und Entzündungen bei der Therapie von Krebs zu reduzieren. Der Weihrauch Extrakt (Boswellia serrata) kann daher optimal als natürliches Schmerzmittel eingesetzt werden und eignet sich als hervorragender Ersatz von herkömmlichen Schmerzmittel.  Im Gegensatz zu herkömmlichen Schmerzmittel oder verschreibungspflichtigen Medikamenten, welche zahlreiche Nebenwirkungen haben, ist der Boswellia Extrakt frei von Nebenwirkungen und wird ohne Komplikationen seit Jahrtausenden eingesetzt.  

Die Boswellia Säuren im Weihrauch Extrakt

Der Weihrauch-Extrakt wird aus dem Weihrauchbaum geerntet. Dieser wächst gebürtig in Nordafrika und dem Nahen Osten und ist seit Jahrhunderten für seine stark entzündungshemmenden und antikarzogenen Effekte bekannt (2). Lange bevor es entzündungshemmende Medikamente gab, wurde der Extrakt des Weihrauchbaumes verwendet um entzündliche Erkrankungen  wie Arthritis, Darmerkrankungen und Herzkrankheiten zu behandeln.

Aber was macht diesen Baumextrakt so vorteilhaft für die Erhaltung der Gesundheit und der Bekämpfung von Krankheiten? 

Ein Großteil hat mit der chemischen Zusammensetzung zu tun, welche das Immunsystem regulieren. So werden bestimmte entzündliche Zytokine und Mediatoren, welche die DNA schädigen, den Tumorwachstum fördern und gesunde Zellen zerstören, gehemmt.

In den vergangenen Jahrzenten hat die Forschung ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie Weihrauch unsere Gesundheit fördern und das Immunsystem stärken kann. Die Boswelliensäure scheint die Entzündungsmarker zu senken und die Immunfunktion auf mehreren Ebenen zu unterstützen, einschließlich (3):

  • Störung der Zytokinproduktion, welche die Entzündungen hervorruft (Interferon-Gamma, Interleukin-4 und Tumor-Nekrose-Faktor-Alpha)
  • Reduzierung von Empfindlichkeiten
  • Regulierung der Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) und T-Zellen-Wechselwirkungen
  • Regulierung der Produktion von Antikörpern ( Immunglobulin G (IgG)),  die den Körper vor bakteriellen und viralen Infektionen schützen

Das Harz des Weihrauch Baumes enthält etwa 5-10% reine ätherische Öle, die sich auf zahlreiche Weise schützend auswirken, wie:

  • Monoterpene
  • Diterpene
  • Triterpene
  • tetracyclische Triterpensäuren
  • Vier boswellische Triterpensäuren, welche Enzyme hemmen, die für Entzündungen verantwortlich sind. 

Diese Boswelliensäuren können Entzündungen reduzieren und Autoimmunkrankheiten verhindern. Eine Entzündung ist die Reaktion des Körpergewebes auf jede Form von Irritationen, Verletzungen, Infektionen und Störung des Immunsystems. Wenn Sie Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und manchmal Funktionsverluste verspüren, so ist dies eine Entzündung, mit dem Ziel der Heilung.   

Die 5 Vorteile von Weihrauch (Boswellia serrata) 

1.)   Weihrauch reduziert die Entzündung 

Unter den wertvollen Weihrauch Extrakten haben Forscher die Terpene und die Boswellia Säuren identifiziert, die stark entzündungshemmend sind und gesunde Zellen vor Angriffen schützen. Terpene sind streng riechende Chemikalien, die sich in bestimmten Pflanzen wiederfinden wie Eukalyptus, Basilikum, Pfefferminze und Zitrusfrüchte (5). Die Terpene spielen eine wichtige Rolle beim Schutz dieser Pflanzen, da sie mit ihrem starken Aroma Insektenfresser bekämpfen, gegen Umwelteinflüsse schützen und als Bausteine von wichtigen chemischen Prozessen gelten. Im menschlichen Körper haben Terpene dieselbe Aufgabe, indem sie den Angriff von freien Radikalen abwehren und so die Zellen schützen.

Weitere chemische Verbindungen die im Weihrauch gefunden wurden, reduzieren die Entzündungsreaktion durch die Kontrolle von T-Lymphozyten, insbesondere der sogenannten AKBA (3-0-Acetyl-11-keto-beta-boswellinsäure). Obwohl diese ähnlich wie Schmerzmittel funktionieren, sind die Wirkmechanismen der AKBA sehr unterschiedlich, da sie verschiedene Enzyme aktivieren. Auf Grund der speziellen Zusammensetzung passiert Weihrauch den Magen und Darm problemlos und verursacht dadurch deutlich weniger Nebenwirkungen  als herkömmliche Entzündungshemmer (6). AKBA bekämpft Schmerzen indem es die Fähigkeit besitzt, ein Enzym namens 5-LOX (5-Lipoxygenase) zu hemmen. Dadurch werden Leukotrine, welche die Entzündung vorantreiben in ihrem Vorgang gestoppt. So hat sich AKBA als sehr wirksam bei einer großen Anzahl an entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis, Bronchialasthma, chronischer Colitis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und Krebs erwiesen.

Eine weitere aktive Komponente von Weihrauch ist Incensolacetat, welches eine ähnliche Kraft bei der Senkung von Entzündungen, besonders im Gehirn, hat. So zeigen Studien, dass Incensolacetat die Neuronen schützen, die Bildung von Tumoren hemmt und stimmungsaufhellende Vorteile besitzt, so dass es eine natürliche antidepressive Eigenschaft aufweist. 

weihrauch

 2.) Weihrauch reduziert Gelenk-und Arthritis-Schmerzen

Eine Studie, die in der „Natural Medicines Comprehensive Database“ veröffentlicht wurde zeigt, dass der Boswellia Extrakt, Schmerzen oder Schwellungen bei Arthritis, Osteoarthritis oder anderen Formen von entzündeten Gelenken, verringern kann.  Die Teilnehmer der Studie, konnten ihre Gelenkschmerzen um bis zu 45% verringern. Damit erreicht Weihrauch fast denselben Anteil wie verschreibungspflichtige Medikamente (7).

Eine weitere Studie des Journal of Phytotherapy and Phytopharmacology zeigte in der Behandlung von Osteoarthritis, dass Boswellia serrata deutliche schmerzstillende Effekte im Vergleich zum Placebo, hatten. Die Forscher schlossen daraus, dass die entzündungshemmenden, anti-arthritischen und schmerzstillenden Aktivitäten von Weihrauch eine vielversprechende Behandlung für Knieschmerzen, Schwellungen und abnehmende Beweglichkeit sind (8).  

3.) Weihrauch bekämpft Krebs 

Seit Jahrtausenden wird das Weihrauchöl des Boswellia Baumes sowohl medizinisch als auch religiös und kulturell eingesetzt ohne bekannte Nebenwirkungen.

Die Forschung zeigt nun einen besonders spannenden Effekt in der Krebsprävention. Dabei wird dieser in der Prävention von Gehirn-, Brust-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata-und Magenkrebs eingesetzt. Weihrauch wirkt effektiv gegen Krebszellen und schützt gleichzeitig gesunde Zellen.  Dadurch wird Boswellia serrata nun vermehrt in der traditionellen Krebsbehandlung eingesetzt.

Die krebszerstörenden Eigenschaften von Weihrauch sind auf die Reduktion der Nebenwirkung der klassischen Krebsbehandlung zurückzuführen. Denn die Nebenwirkungen der Krebstherapie, die bei einer Behandlung mit der Chemotherapie und Bestrahlung auftreten , sind lebensbedrohlich und schmerhaft. (9) Gelenkschmerzen, Schwellungen im Gehirn, Verdauungsprobleme sowie Kopfschmerzen können vermindert werden. Weihrauch unterstützt dabei auch das Immunsystem indem es Infektionen vorbeugt, Entzündungen senkt und das hormonelle Gleichgewicht fördert.  

4.) Weihrauch beschleunigt die Heilung von Infektionen

Boswellia ist in der Lage, schwere Infektionen der Atemwege zu bekämpfen und dadurch eine deutliche Erleichterung bei Husten, Erkältungen, Grippe oder Halsschmerzen zu verschaffen.  Die Forschung zeigt, dass Boswellia Allergien und Asthma verhindert, den Schleim in den Lungen beseitigt und antientzündlich wirkt. In der traditionellen chinesischen Medizin wurde Weihrauch auch als natürliches Heilmittel für eine verbesserte Durchblutung, Beschleunigung der Heilungszeit und bei der Linderung von Schmerzen bei bakteriellen oder viralen Infektionen wie Erkältungen oder Grippe verwendet. Weitere Studien zeigen auch einen natürlich antiviralen Effekt bei der Behandlung schwerer Viren.  (10, 11)

5.) Weihrauch verhindert Autoimmunerkrankungen 

Eine der ältesten Verwendungen von Weihrauch ist die Behandlung von einer Vielzahl an autoimmunen Krankheiten, wie Asthma, Arthritis und chronischen Darmerkrankungen. Weihrauch beeinträchtigt die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, da es die Immunglobuline kontrolliert, welche vom Immunsystem zur Bekämpfung potentieller Bedrohungen produziert werden. Weihrauch hemmt die Produktion von Leukotrinen, welche bei chronischen entzündlichen Erkrankungen vorkommen. (12) Das Immunsystem bildet stets verschiedene Arten von Antikörpern um unterschiedliche Krankheiten zu bekämpfen. In diesem Prozess kann jedoch etwas schief gehen und der Körper produziert Antikörper welche das eigene gesunde Gewebe und Organe angreift. Wenn dies geschieht, entsteht die Autoimmunerkrankung.

Weitere Studien haben gezeigt, dass Weihrauch bei der Behandlung von Reizdarmsyndromen, einschließlich Colitis ulcerosa und Morbus Crohn hilft. Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Entzündung des Verdauungstraktes, insbesondere der Darmschleimhaut, welche für die normale Nährstoffaufnahme und Ausscheidung wichtig ist. Das Reizdarmsyndrom kann auch andere Teile des Verdauungssystems beeinflussen, wie Mund, Speiseröhre, Magen. Die Forschung zeigt, dass hierbei besonders Leukotriene eine große Rolle bei der Entstehung der Entzündung spielen.   

Die unterschiedlichen Arten von Weihrauch

Während boswellia serrate als die beliebteste Form zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten und Symptomen gilt, so ist es nicht die Einzige. Es gibt mindestens drei weitere beliebte Formen von Weihrauch: Boswellia carteri, Boswellia frereana und Boswellia sacra. Jedes kommt von einer unterschiedlichen Pflanzenart, obwohl alle eng miteinander verwandt sind und medizinisch in ähnlicher Weise verwendet werden. 

Boswellia Carteri enthält hohe Konzentrationen von Incensolacetat und Triterpensäuren, zwei Chemikalien die bei der Tumorprävention sehr gute Resultate aufweisen. Boswellia carteri wurde bereits in zahlreichen Studien bei der Untersuchung von Tumorzellen getestet und zeigte positive Effekte auf die Stimulierung des Immunsystems und der Behandlung von verschiedenen Formen von Krebs, einschließlich Blasenkrebs (15).

Aus allen 4 Weihraucharten kann Weihrauchharz oder Extrakt gebildet werden. Die Konzentration und Qualität dieser ist abhängig von einigen Faktoren: Zu welcher Jahreszeit geerntet wurde, wie extrahiert wurde und welche Reinheit es besitzt. Auch der Boden und die klimatischen Bedingungen auf welchen der Weihrauchbaum wächst, sind verantwortlich für die unterschiedlichen Weihrauchharze auf dem Markt (16).

Der Weihrauchbaum beginnt mit der Produktion des Weihrauchharz, nachdem er 8-10 Jahre alt ist. Die letzte Ernte wird als die beste und hochwertigste gehandelt, da sie hochqualitatives Öl und stark konzentrierte Terpene, Diterpene und Sesquiterpense besitzt. Experten bringen auch die Farbe des Weihrauchharzes direkt mit seiner Qualität in Zusammenhang. Je klarer der Harz ist desto höher gilt seine Qualität. (17) 

Boswellia versus Kurkuma

Weihrauch und Kurkuma werden beide seit Jahrhunderten in der ganzheitlichen Medizin erfolgreich angewendet. In vielerlei Hinsicht sind diese sich sehr ähnlich, da beide Entzündungen reduzieren können. Kurkuma besitzt entzündungshemmende, antioxidative Eigenschaften, womit es dieselben Krankheiten bekämpfen kann wie Weihrauch. Forscher sind deshalb der Meinung, dass die Kombination von Kurkuma und Weihrauch eine doppelte Wirkung haben kann und deshalb gemeinsam eingenommen werden sollten. Die starke Synergie die sich dadurch ergibt, scheint deutlich effektiver zu sein, als nur die alleinige Verwendung  (18). Bei der Einnahme beider tragen zahlreiche Wechselwirkungen dazu bei, möglich auftretende toxische Erscheinungen der Einzelnen zu reduzieren.

Durch die zeitgleiche Einnahme können die Symptome also deutlich verbessert werden und Erfolge sich schneller einstellen.

Kurkuma

Verwendung von Weihrauch (boswellia serrata)

Weihrauch kann als Nahrungsergänzungsmittel oder als Öl verwendet werden. Weihrauch-Öl besitzt zahlreiche Verwendungen für die Haut und zählt daher zu den beliebtesten ätherischen Ölen. Weihrauch Öl kann in einen Zerstäuber gefüllt werden und eignet sich damit sehr gut um bronchialen Schleim zu lösen. Auch mit wenigen Tropfen auf der Zunge oder im Tee kann das Weihrauch Öl angewendet werden. Zur Verwendung von Weihrauch auf der Haut, kann das Weihrauch Öl mit einem, Trägeröl wie Kokosnussöl vermischt werden und auf die Haut aufgetragen werden. Testen sie davor einen kleinen Hautbereich, um sicherzustellen, dass es keine allergische Reaktion hervorruft. Bei Asthma oder anderen diveresen Infektion können einige Tropfen auf einem Tuch aufgetragen werden und mehrmals täglich inhaliert werden.

Wer Weihrauch (boswellia serrata) als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen will, sollte sicherstellen, dass dies aus boswellia serrata hergestellt ist und mindestens 37% reine Boswelliasäuren enthalten. Grundsätzlich gilt: Je mehr Boswelliasäuren enthalten sind desto reiner und effektiver ist der Extrakt.

Bei den folgenden Dosierungen handelt es sich um gängige Weihrauchdosierungen:

  • Für die Senkung einer Entzündung sollten zwischen 600-900mg Weihrauchextrakt eingenommen werden.
  • Für die Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis, Osteoarthritis, Asthma, chronischen Schmerzen, entzündlichen Darmerkrankungen oder Verletzungen sollte eine höhere Dosis zwischen 900-1.200 mg pro Tag eingenommen werden  (19).

Welche Nebenwirkungen hat Weihrauch (Boswellia serrata)?

Weihrauch scheint bei Kindern gut verträglich zu sein, in der Schwangerschaft sollte die Einnahme jedoch mit einem Arzt besprochen werden. Bei der Einnahme mit anderen Medikamenten konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden.

Denken Sie daran, dass es mehrere Monate dauern kann, bis Weihrauch sein vollständiges Wirkspektrum zeigt und Schmerzen und Schwellungen stoppen kann.

Weihrauch auf einen Blick:

  • Der Weihrauch-Extrakt ist so stark, dass er mit den klassischen Entzündungshemmer vergleichbar ist
  • Zu den 5 größten Vorteilen von Weihrauch gehört die Senkung der Entzündungen, die Reduzierung von Gelenk-und Arthritis Schmerzen, Krebs zu bekämpfen, beschleunigt die Heilung von Infektionen und verhindert Autoimmunkrankheiten.
  • Weihrauch und Kurkuma sind sich in ihrer Wirkung sehr ähnlich und Forscher glauben, dass die gemeinsame Verwendung ihre Wirkung bestärkt. 

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