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Vitamin B12 Kapseln
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Vitamin B12 spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion roter Blutkörperchen und der DNA und ist wesentlich für ein gesundes Nervensystem.

Die Wirkung von Vitamin B12

  • Produktion neuer DNA, roter Blutkörperchen, Proteine, Hormone und Liptide (Fette)
  • Schlüsselrolle für gesunde Nerven und starkes Immunsystem.

 

 

Beschreibung
InhaltProduktbestandteile
Dosierung

Was ist Vitamin B12?

Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin, das in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Dazu zählen Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier und Milchprodukte.

Es existieren unterschiedliche Formen Vitamin B12. Sie alle enthalten das Mineral Kobalt, weshalb solche Verbindungen auch „Kobalamine“ genannt werden. Die Verbindungen Methylkobalamin und Adenosylkobalamin sind die zwei Formen Vitamin B12, die aktiv am menschlichen Stoffwechsel beteiligt sind.

Vitamin B12 wird im Körper zwingend zur Produktion neuer DNA, roter Blutkörperchen, Proteine, Hormone und Liptide (Fette) benötigt. Vitamin B12 spielt eine Schlüsselrolle für gesunde Nerven und ein starkes Immunsystem. 

9 Symptome für einen Vitamin B12 Mangel

Vitamin B12 spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion roter Blutkörperchen und der DNA und ist wesentlich für ein gesundes Nervensystem.

Leider machen sich Symptome eines Vitamin-B12-Mangels mitunter erst nach Jahren bemerkbar. Die Diagnose ist außerordentlich komplex. „Der Körper kann B12 drei bis fünf Jahre lang speichern. Symptome eines Mangels treten normalerweise allmählich auf, sodass sie zunächst wahrscheinlich nicht bemerkt werden“, erläutert Middleberg. Zu den ersten Anzeichen gehören Müdigkeit, allgemeine Schwäche und Hirnleistungsstörungen. Laut Aussage von Middleberg folgen diesen ersten Symptome weitere, die den Mangel deutlicher anzeigen, zum Beispiel Taubheit bzw. Kribbeln in Armen und Beinen, Depression, Paranoia bis hin zu Halluzinationen. Die Anzeichen für einen Mangel sind sehr vielfältig. Außerdem betreffen sie nicht jeden Patienten, sodass eine Diagnose selbst im fortgeschrittenen Stadium schwierig ist. „Welche Symptome wann auftreten, hängt auch davon ab, was den Mangel auslöst. Bei einer Resorptionsstörung nehmen Betroffene etwas B12 auf, sodass sich der Mangel langsamer äußert. Der völlige Verzicht auf tierische Produkte führt schneller zu Mangelerscheinungen“, erklärt Middleberg.

Manchmal wird ein B12-Mangel mit einem Mangel an Folsäure verwechselt. Ein niedriger B12-Spiegel führt zu einem Abfallen des Folsäurespiegels. Falls Sie in einem solchen Fall Ihren Folsäurespiegel ausgleichen, maskieren Sie den Mangel an B12 einfach und beseitigen nicht die zugrundeliegende Ursache.

Neun Zeichen und Symptome, die auf einen echten Vitamin-B12-Mangel hinweisen:

1. Blasse oder gelbliche Haut

Menschen, die an einem B12-Mangel leiden, sehen oftmals blass aus oder ihre Haut sowie das Weiß in ihren Augen erscheint gelblich, wie wir es von Patienten mit Gelbsucht kennen. Der Mangel an B12 verursacht Probleme bei der Produktion von roten Blutkörperchen.

Das Vitamin spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion von DNA, die für die Bildung roter Blutkörperchen benötigt wird. Ohne diese DNA fehlen den Zellen die nötigen Informationen und können sich nicht teilen.

Dadurch wird eine Form der Anämie verursacht, die sich megaloblastische Anämie nennt. In der Folge werden im Knochenmark rote Blutkörperchen gebildet, die sehr groß und fragil sind. Diese roten Blutkörperchen sind zu groß, um vom Rückenmark in den Blutkreislauf gelangen zu können. Daher ist der Anteil roter Blutkörperchen im Blut vermindert, was Ihre Haut blass erscheinen lässt. Da diese Blutzellen so fragil sind, brechen viele von ihnen auf und sorgen im Körper für einen Überschuss an Bilirubin.

Bilirubin ist die leicht rötliche bzw. bräunliche Substanz, die in der Leber produziert wird, wenn sie alte rote Blutkörperchen aufspaltet. Hohe Mengen an Bilirubin lässt die Haut gelb erscheinen.

2. Schwäche und Müdigkeit

Ein Vitamin-B12-Mangel geht oft mit Schwäche und Müdigkeit einher.

Auch dies hängt mit dem geringeren Anteil roter Blutkörperchen im Blut zusammen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind. Es gelangt also nicht genügend Sauerstoff zu den Körperzellen. Aus diesem Grund fühlen Sie sich müde und schwach.

Bei älteren Personen wird diese Art der Anämie oft durch eine Autoimmunerkrankung namens perniziöse Anämie ausgelöst. Betroffene produzieren nicht genügend eines sehr wichtigen Proteins, dem intrinsischen Faktor. Dieser wird zwingend zur Vorbeugung eines Mangels an B12 benötigt, da er das Vitamin im Darm bindet, sodass der Körper es absorbieren kann.

3. Empfindungen von „Ameisenlaufen“

Zu den schwereren Nebenwirkungen eines langfristigen B12-Mangels zählen Nervenschäden. Dieser Schaden tritt allmählich, im Laufe der Zeit auf. Vitamin B12 spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Myelin, eine fettige Substanz. Myelin umgibt die Nerven und bildet eine Art Schutzmantel bzw. Isolierung. Ohne B12 wird Myelin auf andere Art und Weise gebildet, was sich auf die Funktion des Nervensystems auswirkt: Es kann nicht mehr in der vorgesehenen Weise arbeiten.

Ein häufiges Anzeichen dafür ist Parästhesie, bzw. Empfindungen von „Ameisenlaufen“, was sich mit Kribbeln in Händen und Füße vergleichen lässt.

Interessanterweise treten neurologische Symptome für gewöhnlich zusammen mit einer Anämie auf. Unter den Teilnehmern einer Studie wiesen jedoch 28 Prozent der Probanden neurologische Symptome eines B12-Mangels auf, ohne gleichzeitig Anzeichen einer Anämie zu zeigen.

Dessen ungeachtet kann das Auftreten von Empfindungen von „Ameisenlaufen“ vielfältige Ursachen haben und zeigt nicht zwangsläufig einen B12-Mangel an.

4. Veränderungen der Mobilität

Ein unbehandelter Mangel schädigt das Nervensystem und beeinflusst die Art, wie Sie gehen und sich bewegen. Diese Veränderungen können auch das Gleichgewicht und die Koordination betreffen, sodass Sie in der Folge anfälliger für Stürze werden.

Dieses Symptom tritt vor allem bei älteren Menschen ab 60 Jahren auf, die an einem unbehandelten B12-Mangel leiden. Die Vorbeugung bzw. die Behandlung eines Mangels kann in dieser Altersgruppe die Mobilität verbessern.

Doch auch jüngere Menschen mit einem schweren, unbehandelten Mangel erfahren Einschränkungen ihrer Mobilität.

5. Glossitis und Geschwüre im Mund

Glossitis ist der medizinische Fachausdruck für Entzündungen der Zunge.

Diese äußern sich in Veränderungen der Farbe und Form der Zunge, die rot anschwillt und sehr schmerzt.

Die Entzündung kann außerdem die Zunge glätten. Normalerweise befinden sich auf der Zunge winzige Beulen, auf denen die Geschmacksknospen sitzen. Diese glätten sich und verschwinden.

Eine entzündete Zunge ist sehr schmerzhaft und kann auch die Art und Weise beeinflussen, wie Sie essen und sprechen.

Studien belegen, dass eine geschwollene und entzündete Zunge mit langen geraden Läsionen ein frühes Anzeichen für einen Vitamin-B12-Mangel ist.

Zusätzlich entwickeln manche Patienten weitere Symptome im Mundbereich: Geschwüre, Kribbeln („Ameisenlaufen“) auf der Zunge bzw. ein Brennen oder einen Juckreiz im Mund.

6. Kurzatmigkeit und Schwindel

Kommt es aufgrund eines Mangels an B12 zu einer Anämie, werden Sie dies in Form von Kurzatmigkeit und leichtem Schwindel bemerken, vor allem unter Belastung.

Dies wird durch einen Mangel roter Blutkörperchen verursacht, die nicht genügend Sauerstoff zu den verschiedenen Körperzellen transportieren können.

Diesen Symptomen können jedoch auch andere Ursachen zugrundeliegen. Falls Sie also bei sich eine ungewöhnliche Kurzatmigkeit feststellen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um den Grund dafür festzustellen.

7. Sehstörungen

Ein Symptom für einen B12-Mangel sind Sehstörungen bzw. verschwommenes Sehen.

Dazu kommt es, wenn Schäden am Nervensystem (hervorgerufen durch einen Mangel an B12) Nerven betreffen, die zum Auge führen.

Der Schaden kann Nervensignale unterbrechen, die vom Auge zum Gehirn verlaufen. Das beeinträchtigt Ihre Sehfähigkeit. Dieser Zustand wird als optische Neuropathie bezeichnet.

Diese ernstzunehmenden Auswirkungen sind oftmals umkehrbar, wenn genügend B12 zugeführt wird.

8. Stimmungsschwankungen

Patienten mit Vitamin-B12-Mangel berichten oftmals von Stimmungsänderungen.

Ein niedriger B12-Spiegel konnte mit Hirnleistungsstörungen wie Depression oder Demenz in Verbindung gebracht werden.

Wissenschaftler erklären den Zusammenhang mit einer Theorie namens „Homocystein-Hypothese zur Depression“.

Diese besagt, dass ein hoher Homocysteinspiegel durch zu wenig B12 das Hirngewebe schädigen kann und so Signale von und zum Hirn behindert. Dadurch kommt es zu Stimmungsschwankungen.

In einigen Studien konnte die Einnahme von B12-Präparaten die Symptome umkehren.

Veränderungen der Stimmung sowie Erkrankungen wie Demenz oder Depression können vielfältige Ursachen haben. Daher sind die Auswirkungen von Ergänzungspräparaten auf diese Erkrankungen unklar.

Bei einem Mangel kann die Einnahme von Nahrungsmittelergänzungen jedoch Ihre Stimmung heben. Sie sind jedoch kein geeignetes Mittel oder Alternative zu gesicherten Therapien zur Behandlung von Depression oder Demenz.

9. Hohe Körpertemperatur

Sehr selten geht ein Vitamin-B12-Mangel mit einer hohen Körpertemperatur einher.

Die Ursache dafür ist nicht bekannt. Einige Ärzte berichten jedoch, dass sich die Körpertemperatur nach dem Ausgleichen eines niedrigen B12-Spiegels normalisierte.

Beachten Sie jedoch, dass die Ursache für Fieber meistens eine Erkrankung ist und nicht durch einen Mangel an B12 hervorgerufen wird.

 

Ein Vitamin-B12-Mangel tritt häufig auf und zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Das macht eine sichere Diagnose ausgesprochen schwierig.

Ursachen Vitamin-B12-Mangel

Medikamente gegen Sodbrennen können einen Vitamin-B12-Mangel hervorrufen

Manche Medikamente gegen Sodbrennen unterdrücken die Produktion von Magensäure, die benötigt wird, um Vitamin B12 zu absorbieren. Eine Studie aus dem Jahre 2013, veröffentlicht im Journal of the American Medical Association, unterstützt diese Aussage. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (wie Prilosec und Nexium) über mehr als zwei Jahre mit einem um 65 Prozent erhöhten Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel in Verbindung steht. Die zweijährige (oder längere) Einnahme von H2-Rezeptorenblockern (wie Pepcid und Zantac) steht in Verdacht, das Risiko für einen B12-Mangel um 25 Prozent zu erhöhen. Falls Sie solche Medikamente regelmäßig einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie sich schützen können.

Die Einnahme der Antibabypille macht Sie anfällig für einen B12-Mangel

„Frauen, die über einen langen Zeitraum Verhütungsmittel oral einnehmen, entwickeln Schwierigkeiten bei der Absorption von Vitamin B12“, erläutert Middleberg. „Studien zeigen, dass Tabletten mit einem höheren Anteil Östrogen das Risiko für einen Mangel an B12 und Folat (Folsäure oder Vitamin B6) stärker erhöhen. Dies führt zu der Annahme, dass das in der Antibabypille enthaltene Östrogen Ursache für eine Fehlresorption dieser Nährstoffe ist.“ Falls Sie die Pille nehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Risiken und ob Sie sicherheitshalber ein B12-Präparat einnehmen sollten.

Verdauungsstörungen führen zu einem Mangel

Gemäß den Ausführungen von Middleberg besteht für Personen mit Verdauungsstörungen und gestörter Darmflora ein höheres Risiko einen Mangel an B12 zu entwickeln als für andere. Beeinträchtigungen des Verdauungstraktes behindern auch die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung. Sie sagt: „Menschen mit Verdauungsstörungen wie Kolitis, Morbus Crohn, entzündlichen Darmerkrankungen und Leaky-Gut-Syndrom verfügen über ein höheres Risiko.“ Patienten mit Zöliakie können das Vitamin meistens nicht richtig aufnehmen. Falls Sie an einer dieser Erkrankungen leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt über B12-Ergänzungspräparate oder B12-Spritzen, da Sie Ihren Bedarf an diesem wichtigen Vitamin nicht über die Nahrung decken können - egal, wie viel Sie davon essen. Ihr Verdauungstrakt kann die Nährstoffe nicht aufnehmen.

Ein Mangel an B12 tritt häufig nach Gewichtsverlust auf

„Manche operativen Eingriffe am Verdauungstrakt, zum Beispiel ein Magenbypass, führen zu einer schlechteren Absorption von B12“, erläutert Moon. Dies liegt zum einen an der dadurch verminderten Fähigkeit des Körpers, Nahrung zu verdauen. Zum anderen wird zu wenig intrinsischer Faktor gebildet. Dieses Protein benötigt der Körper zwingend, um B12 aufnehmen zu können. Diese Beeinträchtigungen bestehen meist ein Leben lang. Personen mit Magenbypass müssen daher häufig für den Rest ihres Lebens B12-Präparate einnehmen, wenn sie keinen Mangel riskieren wollen.

Wer ist von einem Vitamin-B12-Mangel betroffen?

Ein Vitamin-B12-Mangel tritt häufig unter Senioren auf. Ein erhöhtes Risiko besteht für Personen, die über die Nahrung nicht genügend B12 aufnehmen oder die aufgrund anderer Erkrankungen das Vitamin nicht absorbieren können. Personen, die am Leaky-Gut-Syndrom oder anderen Verdauungsstörungen leiden, haben ein erhöhtes Risiko.

Besonders gefährdete Personengruppen:

  • Senioren
  • Personen, denen operativ Teile des Verdauungstraktes entfernt wurden, da B12 dort absorbiert wird.
  • Personen, die aufgrund einer Diabeteserkrankung Metformin einnehmen
  • Personen, die sich strikt vegan ernähren
  • Personen, die über einen längeren Zeitraum hinweg säureneutralisierende Medikamente zur Behandlung von Sodbrennen einnehmen

Veganer und Vegetarier

Vitamin B12 ist in tierischen Lebensmitteln enthalten. Falls Sie sich also größtenteils von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Bohnen und Soja ernähren, verfügen Sie über ein höheres Risiko für einen B12-Mangel. „Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte konsumieren, sollten mindestens einmal am Tag Produkte aus einer dieser Gruppen zu sich nehmen“, erklärt Stephanie Middleberg, anerkannte Diätassistentin am Middleberg Nuitrition in New York City. Veganer, die per Definition keinerlei tierische Produkte zu sich nehmen, müssen zwingend B12-Ergänzungspräparate einnehmen oder besonders angereicherte Nahrungsmittel konsumieren, wie zum Beispiel Frühstücksflocken und Getreide. Milch- und Fleischersatzprodukte werden oftmals ebenfalls mit B12 angereichert. Überprüfen Sie die Angaben auf der Verpackung, da dies längst nicht für alle Lebensmittel gilt. 

Personen über 50

Mit zunehmendem Alter produziert der Magen immer weniger Magensäure, die jedoch zur Absorption von B12 unerlässlich ist, erläutert Middleberg. Das US-amerikanische Zentrum für Seuchenbekämpfung und -prävention (Center for Disease Control and Prevention) geht davon aus, dass eine von 31 Personen über 50 einen Mangel an Vitamin B12 aufweist. „Senioren haben oft weniger Appetit und essen dementsprechend weniger. Zusätzlich nehmen sie häufig Medikamente ein (zum Beispiel gegen Sodbrennen), die zusätzlich die Bildung von Magensäure hemmen“, erklärt sie. Einige Senioren verlieren die Fähigkeit gänzlich, Vitamin B12 aus der Nahrung aufzunehmen, und müssen ihren Bedarf über Ergänzungspräparate oder bei schwerwiegenden Mangelerscheinungen über Spritzen decken.

Schwangere Frauen

Ein niedriger Vitamin-B12-Spiegel bei Frauen kurz vor oder nach der Empfängnis ist mit einem signifikant höheren Risiko für Neuralrohrdefekte für das ungeborene Kind verbunden. Daher sollten Frauen mit Kinderwunsch rechtzeitig vor der Schwangerschaft Lebensmittel reich an Vitamin B12 zu sich nehmen.

Auch Säuglinge können betroffen sein.

Bei Säuglingen führt ein B12-Mangel zu schwerwiegenden Komplikationen: Anämien sowie Bewegungs- und Entwicklungsstörungen können sogar tödlich verlaufen. Vitamin-B12-Mangel tritt bei Säuglingen nur sehr selten auf. Betroffen sind vor allem Kinder, die konsequent fleischfrei ernährt werden oder die von einer Mutter gestillt werden, die sich vegan ernährt und keine B12-Nahrungsergänzungsmittel einnimmt. (Muttermilch ist die einzige Nahrungsquelle für gestillte Säuglinge.) Die Einnahme von B12-Präpraten kann den Verlauf umkehren. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie, die in der Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurde. Zur wirksamen Vorbeugung eines Mangels empfiehlt sich die Einnahme von Vitaminpräparaten mit B12 bereits in der Schwangerschaft.

Mögliche Risiken eines Vitamin B12 Mangels

Gegenwärtig liegt die empfohlene Tagesration Vitamin B12 (basierend auf einer täglichen Kalorienaufnahme von 2000 Kalorien für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) bei drei Mikrogramm täglich. Manchmal wird ein B12-Mangel mit der Zufuhr hoher Mengen Folsäure überdeckt. Auch manche verschreibungspflichtige Medikamente können einen Vitamin-B12-Mangel hervorrufen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen, die sich aufgrund eines Mangels ergeben, gehören:

  • eine Anämie mit weniger, jedoch größeren roten Blutkörperchen
  • Gleichgewichtsstörungen und Schwierigkeiten beim Laufen
  • Nervenschäden
  • Verwirrtsein
  • Verlust der Schwingungsempfindlichkeit
  • Demenz (in fortgeschrittenen Stadien eines Mangels)

Quellen - Vitamin B12 in Lebensmittel

Vitamin B12 ist in tierischen Lebensmitteln enthalten. Dazu zählen Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier und Milchprodukte. Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten im Allgemeinen kein Vitamin B12. Einige Produkte, die Nährhefe enthalten, enthalten ebenfalls Vitamin B12.

Wie viel Vitamin B12 benötigen wir?

Die Antwort auf diese Frage ist abhängig vom Alter, den Essgewohnheiten, Vorerkrankungen sowie der Art und Anzahl der Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden.

Der durchschnittliche Tagesbedarf in Mikrogramm (µg) nach Alter:

Säuglinge:

0 bis 3 Monate: 0,4 µg
4 bis 11 Monate: 0,8 µg

Kinder:

1 bis 3 Jahre: 1,0 µg
4 bis 6 Jahre: 1,5 µg
7 bis 9 Jahre: 1,8 µg
10 bis 12 Jahre: 2,0 µg
13 bis 14 Jahre: 3,0 µg

Jugendliche und Erwachsene:

15 bis 18 Jahre: 3,0 µg
19 bis 24 Jahre: 3,0 µg
25 bis 50 Jahre: 3,0 µg
51 bis 64 Jahre: 3,0 µg
65 Jahre und älter: 3,0 µg

Schwangere: 3,5 µg

Stillende: 4,0 µg

Schwangere Frauen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren und planen, Ihr Baby nach der Geburt zu stillen, sollten Sie unbedingt vor Entbindung mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Sie benötigen einen Plan, wie Sie genügend Vitamin B12 aufnehmen, damit Ihr Baby gesund aufwächst.

Ohne ausreichend Vitamin B12 kann Ihr Baby sich nicht gesund entwickeln. Entwicklungs- und Wachstumsstörungen sind die Folge.

Bioverfügbarkeit von Vitamin B12

Bei Methylcobalamin und Adenosylcobalamin handelt es sich um die eigentlichen bioaktiven Formen des Vitamin B12, also die natürlichen Formen. Diese Formen reagieren auf Licht äußerst empfindlich und sind deswegen außerhalb des Körpers chemisch instabil, weshalb sich auch deren Herstellung schwieriger gestaltet.

Vitamin B12, welches vom Körper aufgenommen wird, ist als ein Coenzym aktiv. Das bedeutet, es unterstützt eine Vielzahl wichtiger Enzyme bei verschiedenen Funktionen. Allerdings besitzen nur zwei Formen des Vitamin B12 die Fähigkeit, als Coenzyme aktiv zu werden.

Diese sind Methylcobalamin und Adenosylcobalamin. Methylcobalamin erfüllt dabei im Zellplasma verschiedene Aufgaben, während Adenosylcobalamin in den Mitochondrien aktiv ist.

Wirkspektrum von Methylcobalamin und Adenosylcobalaim

Die nachfolgende Tabelle zeigt das Wirkspektrum der bioaktiven Formen von Vitamin B12.

Wirkstoff

Wo ist er aktiv?

Wirkspektrum

Symptome bei einem Mangel

Methylcobalamin

Zellplasma, Nerven, Gehirn

Neurotransmitter, Genregulation, Regeneration und Schutz von Nerven und Gehirn, Blutbildung, Sehsinn

Depression, psychische Probleme, Nervenschäden, Demenz, Blutarmut, Sehstörungen, Chronische Müdigkeit und Erschöpfung

Adenosylcobalamin

Mitochondrien, Nerven

Zellenergie, Gehirnentwicklung, Hydration, Wachstum, Muskelaufbau

Chronische Müdigkeit, Energielosigkeit, Untergewicht, schwache Muskeln, Entwicklungsstörungen, Verdauungsstörungen

Quellen (in englischer Sprache):

Herrmann, W. & Obeid, R. (2012). Cobalamin deficiency. Sub-Cellular Biochemistry56:301-22, doi: 10.1007/978-94-007-2199-9_16

Watanabe, F.Yabuta, Y.Tanioka, Y. & Bito, T. (2013, July). Biologically active vitamin B12 compounds in foods for preventing deficiency among vegetarians and elderly subjects. Journal of Agricultural and Food Chemistry61(28):6769-75, doi: 10.1021/jf401545z

Clarke, R.Grimley Evans, J.Schneede, J.Nexo, E.Bates, C.Fletcher, A. et al. (2004, January).  Vitamin B12 and folate deficiency in later life. Age and Ageing3(1):34-41

Crawford, J. R. & Say, D. (2013, March). Vitamin B12 deficiency presenting as acute ataxia. BMJ Case Reports2013. pii: bcr2013008840, doi: 10.1136/bcr-2013-008840.

Bartali, B.Semba, R. D.Frongillo, E. A.Varadhan, R.Ricks, M. O.Blaum, C. S. et al. (2006, November). Low micronutrient levels as a predictor of incident disability in older women. Archieves of Inernal Medicine166(21):2335-40, doi: 10.1001/archinte.166.21.2335

Briani, C.Dalla Torre, C.Citton, V.Manara, R.Pompanin, S.Binotto, G. et al. (2013, November). Cobalamin deficiency: clinical picture and radiological findings. Nutrients5(11):4521-39, doi: 10.3390/nu5114521

Zusammensetzung:

 

Methylcobalamin, Adenosylcobalamin, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle)

Mengenangaben pro Kapsel:

Methylcobalamin
250 µg
Adenosylcobalamin 250 µg

 

 

Verzehrempfehlung:

 

  • Zur Nahrungsergänzung täglich 1 Kapsel über den Tag verteilt mit viel Wasser einnehmen, vorzugsweise eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten.

 

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

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