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Vitamin D3 Tropfen 5000 I.E
  • Vitamin D3 Tropfen 5000 I.E
Vitamin D3 Tropfen 5000 I.E

Vitamin D3 Tropfen 5.000 I.E., hochdosiert

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Die Vitamin D Tropfen sind wie flüssiger Sonnenschein, die unsere Stimmungslage, Vitalität und Knochengesundheit beeinflussen.

 

Vitamin D3 Tropfen hochdosiert

  • Unterstützt den natürlichen Vitamin-D-Spiegel im Körper
  • Vorbeugend zur Erhaltung des Immunsystem, Herz und Knochen
  • Beugt depressiven Verstimmungen vor
Beschreibung
InhaltProduktbestandteile
Dosierung

Die Vitamin D3 Tropfen von Herbano

Die Vitamin D3 Tropfen sind ein Ergänzungsmittel, dass 5.000 IE Vitamin D3 pro Dosis enthält. Unser Vitamin D3 wird sehr behutsam gewonnen. Dabei verwenden wir ein System, das Hitze, Feuchtigkeit und Licht berücksichtigt, um sicherzustellen, dass unser Vitamin D3 beständig, rein und wirksam ist.

Ein weiteres Plus: Da unser Vitamin D3 in Tropfenform eingenommen wird, gelangt es viel schneller in Ihren Kreislauf als in einer Tablette, einer Kapsel oder einem Gelcap.

Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, sollte Vitamin D immer mit ein wenig Fett eingenommen werden. Die Vitamin D3 Tropfen von Herbano enthalten dies bereit sin Form von reinem BIO Arganöl als Trägeröl, welches somit die Aufnahme von Vitamin D verbessert.

Die Herbano Vitamin D3 Tropfen im 15 ml Fläschchen sind klein genug, um in eine Handtasche oder einen Aktenkoffer zu passen. Also können Sie es einfach mitnehmen und so viel Sonnenschein genießen, wie Sie möchten – immer und überall.

Was ist Vitamin D3? 

Vitamin D zählt zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Ungeachtet der Bezeichnung handelt es sich bei Vitamin D um ein Pro-Hormon und nicht im eigentlichen Sinne um ein Vitamin. Vitamine sind Nährstoffe, die der Körper nicht selbst bilden kann und die deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Vitamin D hingegen kann der Körper selbst produzieren, wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen. Daher wird es auch oft Sonnenscheinvitamin genannt.

Der Körper wandelt Sonnenlicht in chemische Substanzen um, die dann für verschiedene Funktionen genutzt werden. Cholesterin in der Haut wandelt „Provitamin D“ in verwertbares Vitamin D3 um, was manchmal ebenfalls als Provitamin D bezeichnet wird. Der Weg von Provitamin D führt zunächst über die Nieren und die Leber in den Blutkreislauf und wird dann in eine biologisch aktive und verwertbare Substanz namens Calcitriol umgewandelt.

Vitamin D galt lange Zeit als das Heilmittel zur Unterstützung von gesunder Knochenentwicklung und Muskelstärke. Die überzeugendsten Informationen über den Nutzen von Vitamin D und einen normalen Vitamin-D-Spiegel liefern uns die Beweise in der Knochen- und Zahnentwicklung. Vitamin D hilft dem Körper, Calcium und Phosphor für den Bau und Erhalt von starken Knochen und Zähnen zu nutzen. Es hilft unserem Körper, Calcium und Phosphor aus der Nahrung zu absorbieren, die wir zu uns nehmen. Auf diese Weise fördert Vitamin D gemeinsam mit anderen Nährstoffen die Gesundheit unserer Knochen und  ist essentiell für die Aufnahme von Calcium.

Außerdem übernimmt Vitamin D im Körper verschiedene Funktionen und wirkt unterstützend bei:

  • der Aufrechterhaltung eines gesunden Immunsystems, Hirns und Nervensystems.
  • der Regulierung des Insulinspiegels und der Kontrolle einer Diabetes-Erkrankung.
  • der Lungenfunktion und der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems.
  • der Ausbildung von Genen bei der Entstehung von Krebs.

Mehr und mehr Ärzte nehmen einen Vitamin-D-Mangel im zunehmenden Maße sehr ernst. Heutzutage ist Vitamin D eines der am häufigsten empfohlenen Ergänzungspräparate zur Behandlung und/ oder Vorbeugung eines Vitamin-D-Mangels.

Vitamin D Mangel

Nicht weniger als 75% aller Jugendlichen und Erwachsenen haben wahrscheinlich einen Vitamin-D-Mangel.

Von den meisten Erwachsenen nimmt man an, dass sie zumindest einen leichten Vitamin-D-Mangel aufweisen. Bei Menschen mit dunkler Haut, die in den nördlichen Gebieten der Erde leben und weniger Sonnenlicht über das Jahr ausgesetzt sind, sowie bei Übergewichtigen besteht ein noch größeres Risiko für einen Mangel mit entsprechenden Begleiterscheinungen.

Die Zahl der übergewichtigen und fettleibigen Erwachsenen und Kinder steigt seit den letzten paar Jahrzehnten unaufhörlich. Im selben Ausmaße steigt auch die Häufigkeit von Vitamin-D-Mangelsymptomen. Leider geht ein Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Risiko für häufig auftretende Krebsarten, Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck und verschiedenen Infektionskrankheiten einher.

Aus einer aktuellen Studie aus dem Jahr 2017 geht hervor, dass auch der Beruf eine Rolle bei der Höhe des Vitamin-D-Spiegels spielt. Für Schichtarbeiter, Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Menschen, die die meiste Zeit in Innenräumen arbeiten, besteht ein hohes Risiko einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln. Das liegt an der wenigen Zeit im Freien und dem dementsprechend geringeren Sonnenlicht, dem diese Menschen ausgesetzt sind.

Zu wenig Vitamin D in Lebensmitteln

Über die Ernährung kann der Bedarf an Vitamin D nicht gedeckt werden, denn es gibt nur sehr wenige natürliche Lebensmittel, die überhaupt Vitamin D enthalten und noch weniger Lebensmittel mit einer hohen Vitamin-D-Konzentration. Vitamin-D-haltige Lebensmittel sind beispielsweise Fische wie Lachs, Thunfisch, Hering und Sardinen sowie Lebertran, Eier und Pilze. Die meisten natürlichen Vitamin-D-Quellen sind tierisch. Falls Sie sich konsequent vegan ernähren, besteht für Sie ein noch höheres Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Lebensmittel alleine können den Bedarf nicht decken. Um 1000 IE Vitamin D aufzunehmen, bräuchte man beispielsweise täglich 40 Eier.

Obwohl unser Körper Vitamin D selbst bilden kann, bestehen vielfältige Gründe, warum es dennoch zu einem Mangel kommen kann.

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Wir tanken zu wenig Sonne

Der beste Weg, ausreichend Vitamin D zu produzieren, ist die direkte Bestrahlung durch die Sonne.

Früher verbrachten die Menschen mehr Zeit im Freien. Sie erledigten Besorgungen zu Fuß und arbeiteten an der frischen Luft. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die meisten Kinder verbringen Stunden über Stunden daheim – vor dem Fernseher, mit Videospielen oder im Internet. Dasselbe gilt für Erwachsene. Die meisten arbeiten in Innenräumen, treiben Sport in der Halle und verbringen ihre Freizeit zu Hause – abgeschottet von der Sonne. Da wir so viel Zeit drinnen verbringen, ist es kein Wunder, dass wir nicht genug von unserem „Sonnenscheinvitamin“ bekommen.

Ohne Ergänzungsmittel produziert unsere Haut niemals die ausreichende Menge an Vitamin D3. Außer natürlich, Sie können während Ihrer Mittagspause ein Sonnenbad nehmen. Denn die beste Zeit, um ausreichend Vitamin D zu produzieren, ist die Mittagszeit. Dabei sollten sie möglichst viel Haut von der Sonne bestrahlen lassen.

Im Sommer wird den meisten Menschen angeraten, direkte Sonneneinstrahlung  wegen Hautkrebsgefahr zu meiden und sich mit Sonnencreme vor den UV-Strahlen zu schützen. Doch Sonnencreme verhindert die Vitamin-D-Synthese. Eine Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) 30 kann die Fähigkeit des Körpers zur Vitamin-D-Synthese um 95 Prozent verringern. Aus diesem Grund produzieren viele Menschen selbst im Sommer zu wenig Vitamin D.

Nicht jede Art Sonnenlicht löst die Vitamin-D-Synthese aus. Die Haut bildet Vitamin D nur dann, wenn sie UVB-Strahlen ausgesetzt ist. Diese Strahlen treten nur auf, wenn die Sonne höher als 45 Grad am Horizont steht.  Im Winter ist es also noch schwieriger genügend UVB-Strahlen zur Vitamin-D-Synthese zu erhaschen. Außerdem packen sich die meisten Menschen bei kaltem Wetter warm ein.

Bleibt die Sonne unter 45 Grad, wird die meiste UVB-Strahlung von der Atmosphäre blockiert. Dies ist im Winter meistens der Fall für alle Gebiete die über dem 37. Breitengrad Nord oder Süd liegen. Doch ohne UVB kann die Haut kein Vitamin D bilden. Menschen, die in diesen Regionen leben, haben somit im Herbst und Winter keine Möglichkeit genügend Strahlung aufzunehmen. Wolken, Glas und Luftverschmutzung blockieren UVB-Strahlen außerdem. 

In mehreren Studien zogen die Wissenschaftler die Schlussfolgerung, dass unzureichend UVB die Vitamin-D-Synthese mindestens während der Wintermonate in Gebieten über 42 Grad nördlicher Breite (nördlich von Rom) verhindert.

Der Vitamin-D-Speicher des Körpers fällt im Winter jedoch nicht rapide ab. Carol Haggans, anerkannte Ernährungsberaterin und Sprecherin der National Institutes of Health Office of Dietary Supplements (Nationale Gesundheitsinstitute für Nahrungsergänzungsmittel) erklärt: „Wir müssen bedenken, dass unser Körper Vitamin D in der Leber und im Fettgewebe speichern kann. Uns stehen also reichlich Möglichkeiten zur Verfügung, Vitamin D im Frühling, Sommer und Herbst zu bilden.“

Dessen ungeachtet belegen Studien durchgehend, dass der Vitamin D-Spiegel im Winter abfällt. Der höchste Wert wird im September erreicht, der niedrigste im März.

Eine geschlossene Wolkendecke reduziert die UV-Energie um 50 Prozent; Schatten (einschließlich solcher, der durch schwere Luftverschmutzung entsteht) um 60 Prozent. UVB-Strahlung durchdringt kein Glas. Sonnenlicht, das hinter einer Scheibe aufgenommen wird, löst keine Vitamin-D-Synthese in der Haut aus.

In den Wintermonaten treten häufig Infekte der Atemwege wie Erkältungen und Grippe auf. Interessanterweise zeigen neuere Studien, dass Vitamin D die Art und Weise beeinflusst, wie das Immunsystem Infektionen und Krankheiten abwehrt. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel steht dabei in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für Erkältungen, Grippe, Husten und Asthma. Betroffene berichten in den Wintermonaten außerdem häufiger von Schmerzen im Körper sowie Steifheit – alles typische Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels. 

Die  American Academy of Dermatology (AAD) empfiehlt, den Bedarf an Vitamin D auf sichere Weise zu decken – durch gesunde Ernährung sowie ein optimal dosiertes Vitamin-D-Ergänzungsmittel.

Die Wissenschaftler empfehlen, dass jeder, der an den folgenden Symptomen bzw. Beschwerden leidet, seinen Vitamin-D-Spiegel überprüfen lassen sollte:

  • Schwäche
  • chronische Müdigkeit
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Ängste
  • schwache Knochen oder Knochenbrüche
  • geschwächtes Immunsystem
  • Entzündungen und Schwellungen

Wer ist von Vitamin-D-Mangel betroffen?

Weitere Faktoren beeinflussen die Entstehung eines Vitamin-D-Mangels: das Gewicht, die Haut, Pigmentierung, Geschlecht, Alter und Wohnort.

  • Gerade Fettleibigkeit spielt eine erhebliche Rolle. Fettzellen nehmen Vitamin D auf und entziehen es damit dem Blutkreislauf.
  • Menschen mit dunkler Haut verfügen über einen natürlichen Sonnenschutz namens Melanin. Dadurch kann die Haut kein Vitamin D bilden.
  • Frauen haben normalerweise einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel als Männer. Dies hat mehrere Ursachen: Frauen verfügen im Allgemeinen über mehr Körperfett als Männer. Sie verbringen mehr Zeit im Haus und tragen eher Hüte bzw. Sonnenschutz als Männer. In mehreren Studien wurde eine Verbindung zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt. Aus diesem Grund sollten Frauen ihren Vitamin-D-Spiegel ganz besonders im Blick behalten.
  • Auch das Alter spielt eine Rolle. Je älter wir werden, desto weniger Vitamin D nehmen wir über die Nahrung auf bzw. bilden es in der Haut. Auch der Aktivitätsgrad sinkt. Ältere Menschen halten sich seltener im Freien auf.
  • Nach Aussage von Dr. Michos spielt auch die geographische Lage eine Rolle. Je weiter wir vom Äquator entfernt leben, desto weniger ultravioletter Strahlung sind wir ausgesetzt. Das bewirkt, dass unser Körper zwischen November und Februar kein Vitamin D bilden kann.

Wie hoch soll unser Vitamin-D-Spiegel sein?

Am genauesten wird der Vitamin-D-Spiegel mit einem 25-Hydroxy-Vitamin-D-Bluttest bestimmt. Denn der Gehalt von 25(OH)D im Blut ist der beste Indikator für den Vitamin-D-Status eines Menschen. Dieser Test spiegelt Vitamin D wider, das kutan und aus Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln gewonnen wird. Die Halbwertzeit im Blutkreislauf beträgt 15 Tage und ist somit recht lang. Ein Ergebnis von 20 Nanogramm/ Milliliter bis 50 ng/ ml wird für gesunde Menschen als ausreichend angesehen. Ein Wert von weniger als 12 ng/ ml zeigt einen Vitamin-D-Mangel an.

Doch in Bezug auf Vitamin D sollten Sie sich nicht mit Durchschnittswerten oder Normalwerten zufrieden geben. Streben Sie nach optimalen Werten. Der Grund besteht ganz einfach darin, dass die Wissenschaftler diese Werte in den letzten Jahren immer weiter nach oben korrigiert haben. Derzeit wird anhand einer Bewertung gesunder Personen, die reichlich Sonnenlicht ausgesetzt sind, der optimale Bereich zwischen 50 und 70 ng/ ml angesehen.

Bevor Sie mit der Einnahme von Vitamin D beginnen, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Vitamin-D-Wert bestimmen lassen. Dies kann entweder durch eine Blutentnahme beim Arzt oder Heilpraktiker erfolgen oder aber Sie messen Ihren Vitamin-D-Spiegel mit einem Vitamin-D-Testset einfach von Zuhause aus. Dieses enthält eine genau Anleitung und das nötige Zubehör, um eine kleine Blutporbe aus der Fingerbeere zu entnehmen. Die Blutprobe wird an ein Labor gesendet; Sie erhalten ein detailliertes Ergebnis per Post.

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9  gesundheitliche Vorteile bei der Einnahme von Vitamin D Tropfen

1. Vitamin D trägt zur Gesundheit der Knochen bei

Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle bei der Absorption von Calcium in die Knochen. Calcitriol (umgewandeltes Vitamin D) erhält zusammen mit dem Nebenschilddrüsenhormon den Calciumspiegel aufrecht. Vitamin D wirkt sich darüber hinaus positiv auf andere wichtige Vitamine und Mineralien aus, die zur Gesundheit der Knochen beitragen. Dazu gehören beispielsweise Vitamin K und Phosphor. Vitamin D ist teilweise für die Aufrechterhaltung des Phosphorspiegels im Blut verantwortlich. Das Vitamin beeinflusst die Fähigkeit von Calcium sich an Proteine zu binden. Wissenschaftler vermuten, dass dies auch für Vitamin K gilt.

Ein Vitamin-D-Mangel kann Knochenerweichung (Osteomalazie) oder eine Knochenerkrankung namens Rachitis nach sich ziehen. Zusätzlich erhöht ein Mangel das Risiko für Osteoporose sowie die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche und Frakturen.

Studien belegen, dass 800 bis 5000 IE Vitamin D täglich die Gesundheit des Muskel-Skelett-System verbessern, indem der Alterungsprozess des Skelettsystem natürlich verlangsamt und das Auftreten von Knochenbrüchen und Stürzen bei Senioren ab 65 Jahren gesenkt wird.  Senioren mit einem ausgeglichenen Vitamin-D-Spiegel sind aktiver, verfügen über mehr Muskelkraft und sind seltener von Stürzen und Verletzungen betroffen.

Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel bewirkt eine Überreaktion der Nebenschilddrüse. Das wird als Nebenschilddrüsenüberfunktion oder Hyperparathyreoidismus bezeichnet und resultiert aus dem Abfall des Phosphorwertes. Phosphor wird zusammen mit Calcium und anderen Verbindungen benötigt, um für eine adäquate Mineralisierung der Knochendichte zu sorgen.

Da Vitamin D Calcium und Phosphor absorbiert, ist es unentbehrlich für die Gesundheit unserer Knochen:

  • Es hilft Kindern, starke Knochen zu entwickeln.
  • Es hilft Erwachsenen, die Knochen gesund zu erhalten.
  • Es hilft bei der Entwicklung von starken Zähnen, insbesondere von Zahnschmelz, was die härteste Substanz im menschlichen Körper ist.
  • Muskeln enthalten Vitamin-D-Rezeptoren. Muskelkraft und -funktion werden durch Vitamin D gestärkt.

2. Unterstützt die Kontrolle des Blutzuckerspiegels und kann Diabetes vorbeugen

Diabetes-Symptome zeigen sich, wenn ein Mangel an Insulin besteht oder Insulin nur unzureichend abgegeben wird, was eine Insulinresistenz nach sich ziehen kann. Laut einer Studie, die an der London School of Medicine and Dentistry durchgeführt wurde, ist Calcium für den Insulinausstoß notwendig. Vitamin D fördert die Calciumabsorption und -verwertung und trägt damit zur Regulierung des Insulinausstoßes bei.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2015, die in Current Diabetes Reviews veröffentlicht wurde, hat die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten positive Auswirkungen auf alle Aspekte einer Diabetes-Typ-2-Erkrankung, einschließlich der Häufigkeit, Kontrolle und Komplikationen der Krankheit. Mehr und mehr Wissenschaftler finden Beweise, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit Diabetes in Verbindung steht.

Gemäß neueren Forschungsergebnissen hat ein Vitamin-D-Mangel Auswirkungen auf den Glukosestoffwechsel. Unter Umständen ist der Zusammenhang zwischen Vitamin D und Diabetes größer als zwischen Fettleibigkeit und Diabetes. In einer Studie mit 118 Personen litten die Personen, die einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel hatten, unabhängig von ihrem Gewicht häufiger an Diabetes Typ 2, einer Vorstufe von Diabetes oder dem metabolischen Syndrom.

Unter den Übergewichtigen wiesen jene ohne Stoffwechselstörungen einen höheren Vitamin-D-Spiegel auf als Personen mit entsprechenden Störungen. Unter den schlanken Probanden wiesen diejenigen, die an Stoffwechselerkrankungen litten, eher einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel auf. Einer der Autoren der Studie schreibt dazu:

„Die Studie lässt vermuten, dass ein Mangel an Vitamin D mit  Adipositas synergetisch interagiert und das Risiko, an Diabetes und anderen Stoffwechselstörungen zu erkranken, erhöht. Ein normaler Mensch kann sein Risiko möglicherweise mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft senken.“

Dies war nicht das erste Mal, dass Wissenschaftler auf den Einfluss von Vitamin D auf Diabetes aufmerksam geworden sind. Wissenschaftler einer indischen Studie kamen zu dem Ergebnis, dass Vitamin D- und Calciumpräparate zusammen mit Sport bewirken können, dass sich  Vorstufen von Diabetes nicht in eine ausgeprägte Diabeteserkrankung entwickeln. Dabei bewirkte jede Erhöhung um eine Einheit des Vitamin-D-Spiegels eine Senkung des Risikos um acht Prozent.

In Rahmen einer anderen Studie, die 2013 veröffentlicht wurde, erhielten Patienten mit Diabetes Typ 2 oral 50.000 IE Vitamin D3 täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Bei den Probanden ließ sich „eine bedeutungsvolle Senkung“ des Nüchternblutzuckerspiegels sowie des Insulinspiegels feststellen. Auch andere Studien zeigen diese Verbindung. Es folgt ein Überblick über einige dieser Studien:

  • In Tierstudien konnte gezeigt werden, dass Vitamin D ein grundlegender Faktor für eine normale Insulinsekretion ist und die Insulinsensibilität verbessert.
  • Eine Studie mit fast 5680 Probanden mit gestörter Glukosetoleranz zeigte, dass die Einnahme von Vitamin D die Insulinsensibilität um 54 Prozent verbesserte.
  • Die zugrundeliegenden Mechanismen, durch die Vitamin D die Insulinresistenz verringert, bestehen auf der Wirkung des Vitamins auf den Calcium- und Phosphorstoffwechsel. Außerdem wird das Insulinrezeptorgen hochreguliert.

3. Schützt vor Krebs

Symptome eines Vitamin-D-Mangels konnten mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht werden. Gemäß Aussagen einer Studie, die im Fachmagazin Frontiers in Endocrinology veröffentlicht wurde, hat Vitamin D Einfluss auf Faktoren, die das Tumorwachstum, die Zelldifferenzierung und die Apoptose (programmierter Zelltod) beeinflussen. Forscher fanden heraus, dass mehr Sonnenbestrahlung und größere Mengen Vitamin D im Blutkreislauf die Sterberate bei vielen Krebsarten senken kann.

Wissenschaftlern ist es gelungen, zu zeigen, dass Vitamin D das Risiko für Brust-, Darm- und Eierstockkrebs beeinflussen kann, möglicherweise aufgrund seiner Rolle im Zellzyklus oder seiner Fähigkeit, überschüssiges Östrogen zu blockieren. Laut einer im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Studie bewirkt ein optimal ausgeglichener Vitamin-D- und Calcium-Status eine erhebliche Senkung des Risikos für Frauen nach den Wechseljahren an Krebs zu erkranken.

In einer Studie, die im Dezember 2003 im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde und mehr als 3000 Veteranen im Alter von 50 bis 75 Jahren in 13 medizinischen Einrichtungen für Veteranen (Veterans Affairs Medical Centers) umfasste, sank das Risiko für präkanzeröse Dickdarmpolypen bei diejenigen, die mehr als 645 IE Vitamin D pro Tag und zusätzlich mehr als vier Gramm Getreidefasern zu sich nahmen, um 40 Prozent.

Vitamin D erwies sich als Schutzfaktor in einer prospektiven Querschnittsstudie mit 3121 Erwachsenen im Alter  ab 50 Jahren (96% Männer), die sich einer Koloskopie unterziehen mussten. Die Studie ergab, dass zehn Prozent mindestens eine fortgeschrittene Krebsläsion aufwiesen. Diejenigen mit der höchsten Vitamin-D-Aufnahme (mehr als 645 IE/ Tag) hatten ein signifikant geringeres Risiko für diese Läsionen.

4. Bekämpft Herzerkrankungen

Zunehmend deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass ein Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist, da es den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und Entzündungsreaktionen im Körper reguliert.

Eine der größten jemals durchgeführten Studien zu der Verbindung zwischen Vitamin D und der Herzgesundheit wurde erst kürzlich von Wissenschaftlern des Kopenhagener Universitätskrankenhaus und der Universität Kopenhagen durchgeführt. Dafür werteten sie die Daten von mehr als 10000 Dänen aus. Sie verglichen dabei die Patienten mit dem niedrigsten Vitamin-D-Spiegel (weniger als 15 ng/ ml) mit denen mit den höchsten Werten (mehr als 50 ng/ ml).

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass für diejenigen, deren Vitamin-D-Werte niedrig waren (im Vergleich zum Optimum), ein um 64 Prozent erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt bestand. Auch das Risiko für eine ischämische Herzerkrankung lag um 40 Prozent höher; das Risiko für einen vorzeitigen Tod um 57 Prozent und das Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben, sogar um 81 Prozent.

Wissenschaftler der Ohio University führten eine weitere Studie durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im International Journal of Nanomedicine. Demnach kann Vitamin D3 Schäden am Herz-Kreislauf- System hervorgerufen durch eine Reihe verschiedener Erkrankungen, einschließlich Bluthochdruck, Diabetes und Atherosklerose, signifikant beheben. 

Die Forscher entwickelten einzigartige Methoden und Messsysteme unter Verwendung von Nanosensoren, deren Durchmesser etwa tausend Mal kleiner ist als ein menschliches Haar. Damit verfolgten sie die Auswirkungen von Vitamin D3 auf einzelne Endothelzellen, eine wichtige regulatorische Komponente des Herz-Kreislauf Systems. Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Studien ist, dass Vitamin D3 ein starker Stimulator von Stickoxid (NO) ist, einem wichtigen Signalmolekül bei der Regulierung des Blutflusses und der Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln im Herz-Kreislauf-System. Zusätzlich minderte Vitamin D3 signifikant oxidativen Stress im Herz-Kreislauf-System.

Doch am wichtigsten ist, dass diese Studien zeigen, dass die Behandlung mit Vitamin D3 Schäden des Herz-Kreislauf-Systems, die durch verschiedene Krankheiten verursacht werden, einschließlich Bluthochdruck, Atherosklerose und Diabetes, erheblich verringern und gleichzeitig das Risiko eines Herzinfarkts senken kann. Diese Studien wurden sowohl an weißen Amerikanern als auch an Afroamerikanern durchgeführt. In beiden ethnischen Gruppen wurden ähnliche Ergebnisse erzielt.

Diese Studien der Ohio University sind die ersten, die den molekularen Mechanismus durch Vitamin D3 ausgelösten Wiederherstellung der geschädigten Endothelfunktion im Herzkreislaufsystem belegen. Diese Studien wurden anhand eines zellulären Bluthochdruckmodells durchgeführt. Die Auswirkung von Vitamin D3 auf geschädigte Endothelzellen ist jedoch noch umfassender. Geschädigte Endothelzellen sind nämlich der gemeinsame Nenner einer ganzen Reihe unterschiedlicher, ischämischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Daher legen die Autoren nahe, dass Vitamin D3 bei der Wiederherstellung eines geschädigten Herzendothels nach Herzinfarkt, Kapillarendothel nach Hirnischämie (Schlaganfall), Hypovolämie, Vaskulopathie, Diabetes und Atherosklerose von klinischer Bedeutung sein könnte. Diese Annahme wird von mehreren klinischen Studien gestützt, die darauf hindeuten, dass Vitamin D3 bei höheren Dosen als derzeit zur Behandlung von Knochenerkrankungen eingesetzt für die Behandlung eines dysfunktionellen Herz-Kreislauf-Systems von hohem Nutzen sein kann.

5. Stärkt das Immunsystem

Vitamin D unterstützt eine gesunde Zellreplikation und kann unter Umständen vor der Ausbildung von Autoimmunerkrankungen helfen sowie zu weniger schweren Verläufen von gewöhnlichen Erkältungen und der Grippe beitragen.

Die Immunzellen verfügen über einen Rezeptor für Vitamin D. Es konnte gezeigt werden, dass Vitamin D eine ausgedehnte oder übermäßige Entzündungsreaktion verhindert. Entzündungen liegen vielen modernen chronischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen zugrunde: Multiple Sklerose, rheumatoide Arthrose, Reizdarmsyndrom und anderen Verdauungsstörungen, Bluthochdruck und vieles mehr.

Staatliche Stellen empfehlen im Moment einen Mindestwert von 20 ng Vitamin D je ml Blut. In wissenschaftlichen Kreisen wird jedoch intensiv über den optimalen Gehalt diskutiert. Schon seit Langem ist bekannt, dass Vitamin D zu gesunden Knochen beiträgt, indem es die Calciumabsorption verbessert. In den letzten Jahren schenkten Wissenschaftler ihre Aufmerksamkeit den möglichen positiven Effekten von Vitamin D auf das Immunsystem und Entzündungen.

Forscher des National Jewish Health Institutes ermittelten ganz spezifische molekulare Eigenschaften und Signale, durch die Vitamin D Entzündungen hemmt. In ihren Experimenten zeigten sie, dass durch geringe Mengen an Vitamin D, den Werten vergleichbar, die bei einem Großteil der Bevölkerung vorliegen, Entzündungsreaktionen nicht gehemmt werden konnten. Dies war erst der Fall, wenn ein optimaler Vitamin-D-Spiegel erreicht wurde. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher in der Ausgabe vom 1. März 2012 des Journal of Immunology.

Erst kürzlich untersuchten Wissenschaftler die spezifischen Mechanismen, durch die Vitamin D das Immunsystem und Entzündungsreaktionen beeinflusst. Sie versetzten menschliche weiße Blutkörperchen mit verschiedenen Mengen an Vitamin D und setzten sie Lipopolysacchariden (LPS) aus. Das sind Moleküle, die mit bakteriellen Zellwänden in Verbindung stehen, von denen bekannt ist, dass sie intensive Entzündungsreaktionen fördern.

Zellen, die mit keinem oder nur 15 ng /ml Vitamin D versetzt wurden, produzierten hohe Mengen an Cytokinen IL-6 und TNF-alpha, Hauptakteuren einer Entzündungsreaktion. Zellen, die mit 30ng/ ml Vitamin D oder mehr versetzt wurden, zeigten eine signifikant geringe Reaktion auf LPS. Am stärksten wurde die Entzündungsreaktion bei 50 ng/ ml Vitamin D gehemmt.

6. Hilft bei der Hormonregulierung und verbessert die Stimmung

Da Vitamin D wie ein Hormon in unserem Körper wirkt und die Gehirnfunktion beeinflusst, steht ein Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Risiko für affektive Störungen wie Depressionen, jahreszeitlich bedingte Depression und schweren Stimmungsschwankungen während PMS, Schlaflosigkeit und Angstzuständen in Verbindung.

Ein geringer Vitamin-D-Spiegel kann auch die Testosteron- oder Östrogenproduktion beeinträchtigen. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, wodurch viele unerwünschte Symptome auftreten können.

7. Unterstützt die Konzentration, das Lernen und die Gedächtnisleistung

Mehrere Studien belegen, dass Vitamin D auch unsere Entscheidungsfähigkeit, die Konzentration und unsere Merkfähigkeit beeinflusst. In einigen Studien konnte gezeigt werden, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel bei standardisierten Testreihen schlechter abschnitten. Ihre Entscheidungsfähigkeit ist unter Umständen eingeschränkt und sie können Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Aufgaben haben, die Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern.

Einige Studien stellen außerdem eine Verbindung zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einem erhöhten Risiko für Schizophrenie und Multipler Sklerose her.

8. Vitamin D senkt den Blutdruck

An der Boston University wurden Probanden mit Bluthochdruck drei Monate lang UVA- und UVB-Strahlen ausgesetzt. Daraufhin stieg ihr Vitamin D-Spiegel um mehr als 100 Prozent – und noch wichtiger, ihr Blutdruck normalisierte sich. Professor Holick, Professor für Medizin, Physiologie und Biophysik an der Boston University, berichtet: „Wie beobachten die Probanden nun seit neun Monaten und ihr Bluthochdruck ist weiterhin in Remission.“ Die Frage ist, wieso kann Vitamin D den Blutdruck senken. Dies ist eine Theorie: Es senkt die Produktion eines Renin genannten Hormons, von dem man annimmt, dass es eine Rolle bei Bluthochdruck spielt.

9. Eine höherer Vitamin D-Spiegel kann bei der Gewichtsabnahme helfen

Studien zeigen, dass ein höherer Body-Mass-Index und Körperfettanteil mit einem niedrigeren Vitamin-D-Spiegel im Blut in Verbindung steht. Verschiedene Theorien vermuten einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und Fettleibigkeit. Einige Wissenschaftler sind überzeugt, dass fettleibige Menschen weniger vitamin-D-reiche Lebensmittel zu sich nehmen, und erklären so den Zusammenhang. Andere verweisen auf veränderte Verhaltensweisen. Fettleibige zeigen tendenziell weniger Haut und sind daher weniger Sonnenstrahlen ausgesetzt. Dementsprechend bilden sie weniger Vitamin D. Außerdem bedarf es bestimmter Enzyme, um Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln. Unter Umständen sind die Enzyme bei Fettleibigen nicht in ausreichender Form vorhanden, im Gegensatz zu Normalgewichtigen.

Eine Studie aus dem Jahr 2012 stellte jedoch fest, dass kein Unterschied mehr zwischen den Werten von übergewichtigen und normalgewichtigen Personen bestand, sobald der Vitamin-D-Spiegel bei fettleibigen Personen an ihren Körperumfang angepasst wurde,. Das deutet darauf hin, dass der Vitamin D-Bedarf sich nach der Körpergröße/ dem Körperumfang richtet. Fettleibige benötigen also mehr Vitamin D als Normalgewichtige, um ähnliche Blutwerte zu erreichen. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum übergewichtige Personen tendenziell eher unter einem Vitamin-D-Mangel leiden.

Auch eine Gewichtsabnahme wirkt sich auf den Vitamin-D-Spiegel aus.

Theoretisch würde ein verringerter Körperumfang einen geringeren Vitamin-D-Bedarf nach sich ziehen. Da jedoch gespeichertes Vitamin D im Körper auch bei Gewichtsverlust erhalten bleibt, steigt der Vitamin-D-Spiegel tatsächlich an.

Je nachdem, wie viel Gewicht Sie verlieren, steigt der Vitamin-D-Spiegel mehr oder weniger an. Eine Studie ergab, dass bereits ein geringer Gewichtsverlust zu einem moderaten Anstieg des Vitamin-D-Spiegels im Blut führte. Darüber hinaus war der Anstieg der Teilnehmer, die mindestens 15 Prozent ihres Körpergewichts verloren, fast dreimal so hoch wie der Probanden, die ihr Körpergewicht nur um 5 bis 10 Prozent verringerten. Zudem deuten einige Ergebnisse darauf hin, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel den Körperfettanteil reduzieren und die Gewichtsabnahme fördern kann.

Eine höherer Vitamin-D-Spiegel kann bei der Gewichtsabnahme helfen

Einige Belege deuten darauf hin, dass genügend Vitamin D den Gewichtsverlust fördern und den Körperfettanteil senken kann. Ein Anteil von mindesten 20 ng/ ml (50 nmol/ l) wird als angemessen angesehen für starke Knochen und die allgemeine Gesundheit.

Eine Studie widmete sich 218 übergewichtigen und fettleibigen Frauen über einen Zeitraum von einem Jahr. Alle wurde einer kalorienreduzierten Diät und einem Trainingsprogramm unterworfen. Die eine Hälfte der Frauen erhielt zudem ein Vitamin-D-Präparat, die andere ein Placebo. Am Ende der Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass die Frauen, die ein Vitamin-D-Präparat eingenommen hatten, mehr Gewicht verloren hatten (im Schnitt 3,2 kg), als jene, deren Vitamin-D-Werte nicht angemessen waren.

Im Rahmen einer anderen Studie erhielten übergewichtige und fettleibige Frauen zwölf Wochen lang ein Vitamin-D-Präparat. Am Ende der Studie hatten die Frauen kein Gewicht verloren. Dennoch verzeichneten die Wissenschaftler, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel mit einem geringeren Anteil an Körperfett einherging.

Vitamin D könnte auch mit einer geringeren Gewichtszunahme in Verbindung stehen. In Rahmen einer Studie mit 4600 älteren Frauen zogen die Wissenschaftler den Schluss, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel mit einer geringeren Gewichtszunahme über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren in Verbindung stand.

Inwiefern unterstützt Vitamin D die Gewichtsabnahme?

Verschiedene Theorien sollen die Wirkung von Vitamin D auf die Gewichtsabnahme erklären.

Studien belegen, dass Vitamin D über das Potential verfügt, die Bildung neuer Fettzellen im Körper verringern kann. Eventuell unterdrückt es die Speicherung von Fettzellen und verringert so effizient Fettansammlungen.

Zusätzlich kann Vitamin D den Serotoninspiegel steigern. Dabei handelt es sich um einen Neurotransmitter, der viele Prozesse im Hirn steuert, von der Stimmung bis zur Regulierung des Schlafes. Serotonin spielt unter Umständen eine Rolle bei der Appetitkontrolle und kann das Sättigungsgefühl steigern und das Körpergewicht sowie die Kalorienaufnahme senken.

Zu guter Letzt kann ein höherer Vitamin-D-Spiegel mit einem höheren Testosteronspiegel in Verbindung gebracht werden, der ebenfalls die Gewichtsabnahme unterstützt. 2011 erhielten 165 Männer im Rahmen einer einjährigen Studie entweder Vitamin D oder ein Placebo. Die Wissenschaftler stellten fest, dass in der Behandlungsgruppe der Testosteronspiegel stärker anstieg als in der Kontrollgruppe. Mehrere Studien zeigen, dass ein höherer Testosteronspiegel zu einer Abnahme des Körperfettanteils beiträgt und hilft, langfristig sein Gewicht zu halten. Dies geschieht, weil durch einen höheren Spiegel der Stoffwechsel angekurbelt wird, sodass der Körper nach der Nahrungsaufnahme mehr Kalorien verbrennt. Eventuell trägt es auch dazu bei, dass die Bildung neuer Fettzellen im Körper blockiert wird.

Vitamin D und Vitamin K

Vitamin D und K gehören beide zu den essentiellen, fettlöslichen Nährstoffen. Sie sind vor allem in Lebensmitteln mit einem hohen Fettanteil reichlich vorhanden. Die Absorption in den Blutkreislauf wird zusätzlich gefördert, wenn sie zusammen mit Fett eingenommen werden.

Bei der Verstoffwechslung von Calcium arbeiten Vitamin D und K zusammen. Beide übernehmen wichtige Aufgaben.

Die Rolle von Vitamin D

Eine der Hauptaufgaben von Vitamin D besteht darin, für ausreichend Calcium im Blut zu sorgen.

Dafür stehen Vitamin D zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Verbesserung der Calciumabsorption: Vitamin D fördert die Calciumabsorption aus der aufgenommenen Nahrung.
  • Entzug von Calcium aus den Knochen: Wenn Sie nicht genügend Calcium aufnehmen, sorgt Vitamin D für ausreichend Calcium im Blut, indem es den Hauptspeicher des Körpers anzapft – die Knochen.

Ausreichend Calcium im Blut ist äußerst wichtig. Calcium ist vor allem wegen seines Beitrages zu gesunden Knochen bekannt, übernimmt im Körper aber noch viele weitere wichtige Funktionen.

In Zeiten, in denen Sie nicht genügend Calcium zu sich nehmen, hat Ihr Körper keine andere Wahl, als seine Vorräte aus den Knochen zu verwenden, auch wenn dies über kurz oder lang zu Knochenschwund und Osteoporose führen kann.

Die Rolle von Vitamin K

Wie oben erwähnt sorgt Vitamin D für ausreichend Calcium im Blut, sodass der Bedarf des Körpers gedeckt ist.

Vitamin D kontrolliert jedoch nicht vollständig, wo das Calcium am Ende hingelangt. Dafür ist Vitamin K verantwortlich.

Vitamin K reguliert die Verwendung von Calcium im Körper mindestens in zweierlei Weise:

  • Fördert die Kalzifizierung der Knochen: Vitamin K aktiviert Osteocalcin, ein Protein, das für die Ansammlung von Calcium in den Knochen und Zähnen sorgt.
  • Verringert die Kalzifizierung im Weichgewebe: Vitamin K aktiviert das Matrix-GLA-Protein, das Calcium daran hindert, sich im Weichgewebe wie den Nieren oder Blutgefäßen anzusammeln.

Bislang wurden nur wenige kontrollierte Humanstudien durchgeführt, die die Auswirkungen von Vitamin-K-Präparaten auf die Kalzifizierung der Blutgefäße untersuchte. Doch mehrere Studien sind dazu geplant oder befinden sich in der Durchführungsphase.

Die Kalzifizierung von Blutgefäßen steht in Verbindung mit der Entwicklung chronischer Erkrankungen, wie beispielsweise Herz- und Nierenleiden.

Einfach ausgedrückt führen sehr hohe Dosen Vitamin D zu einer Kalzifizierung der Blutgefäße, während Vitamin K genau dies verhindert. 2007 stellte ein Ernährungswissenschaftler die Vermutung auf, dass hohe Dosen Vitamin D die Vitamin-K-Vorräte erschöpfen könnten. In der Folge käme es zu einem Vitamin-K-Mangel. Aus diesem Grund wird empfohlen, dass stets ein Vitamin-K2-Präparat zusätzlich zu hohen Dosen Vitamin D eingenommen wird.

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Zusammensetzung:

 

Cholecalciferol, Trägeröle: BIO Arganöl

 

1 Tropfen enthält 5000 IE Vitamin D3. Das Fläschchen mit 15 ml ergibt ca. 400 Tropfen.

Mengenangaben pro empfohlener Tagesverzehrmenge (= 1 Tropfen):

Vitamin D3 5.000 I. E.

 

 

Verzehrempfehlung:

 

  • Zur Nahrungsergänzung 1 Tropfen (5000 IE) pro Tag einnehmen, oder wie von ihrem Therapeuten empfohlen.
  • Zur Einnahme, das Fläschchen gut verschließen und schütteln. Dann das Präparat mit der Pipette direkt auf die Zunge tropfen lassen. Alternativ können Sie die Tropfen auch mit einem Löffel einnehmen oder in eine Speise (z.B. auf ein Stück Brot) geben.

 

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

 

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